Einige kostenlose Angebote hält die Stadt Mülheim bereit
Neue Corona-Krisenhilfsangebote

Das Rathaus in Mülheim an der Ruhr.
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  • Das Rathaus in Mülheim an der Ruhr.
  • Foto: PR-Foto Köhring (Archiv)
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Die Stadt möchte keinen Bürger alleine lassen und richtet neue Kontaktmöglichkeiten ein Prof. Harald Karutz ist psychologischer Krisenberater der Stadt. Foto: PR-Foto Köhring (Archiv) Die Corona-Krise drückt aktuell sehr auf die Stimmung, und jetzt kommt auch noch die „dunkle“ Jahreszeit hinzu. Da kann schon einmal die Decke auf den Kopf fallen – ganz besonders, wenn man sich ohnehin schon in einer schwierigen Lebenssituation befindet. Die Stadt Mülheim bietet daher eine ganze Reihe neuer Hilfsangebote an:

Kostenloses Hilfetelefon

Das Sozialamt und die Berufsfeuerwehr haben gemeinsam mit vielen weiteren Partnern ein Corona-Hilfetelefon installiert, das ab sofort rund um die Uhr erreichbar ist. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 100 38 39 steht ein kompetenter Gesprächspartner bereit. Er hört zu, wenn jemand alleine ist, nicht weiter weiß oder einfach nur jemanden zum Sprechen braucht. Jörg Marx vom Sozialamt der Stadt betont ausdrücklich: „Mit unserer Hotline möchten wir deutlich machen, dass es für alle Mülheimer jederzeit eine Kontaktmöglichkeit gibt“. Und er ergänzt: „Selbstverständlich werden die Gespräche an unserem Hilfetelefon streng vertraulich behandelt“.

Netzwerk:Nachbarn helfen

Auch das ehrenamtliche Hilfenetzwerk „Nachbarn helfen“ ist weiterhin aktiv und weist darauf hin, dass seine Hilfsangebote nach wie vor zentral über das Centrum für bürgerschaftliches Engagement (CBE) erreichbar sind. Unter der Rufnummer 01573 – 2226007 können Einkaufshilfen, „Gassigänge“ mit dem Hund und viele weitere Unterstützungsangebote für den Alltag angefragt werden.

Prof. Harald Karutz sorgt sich um Kinderseelen und die Verbesserung der Situation für Groß & Klein.
  • Prof. Harald Karutz sorgt sich um Kinderseelen und die Verbesserung der Situation für Groß & Klein.
  • Foto: PR.Foto Köhring (Archiv
  • hochgeladen von Heike Marie Westhofen

Kindern Mut machen

Weil Kinder im Moment ganz besonders von der Corona-Krise betroffen sind, hat sich die Stadt außerdem noch etwas einfallen lassen: In den nächsten Tagen werden für alle Mülheimer Kindergarten- und Grundschulkinder „Corona-Winter-Mutmach-Plakate“ verteilt, die eigens von einer Grafikerin liebevoll gezeichnet worden sind. Zudem gibt es neue Ausmalvorlagen und Bastelbögen, die für ein wenig Zeitvertreib sorgen und mit Regenbogenmotiven etwas Hoffnung geben sollen.
„Dass wir die Krise damit nicht wegwischen können, wissen wir natürlich auch“, sagt Prof. Harald Karutz, der bei der Berufsfeuerwehr das psychosoziale Krisenmanagement koordiniert. Dass Vieles im Moment sehr unbefriedigend ist, liegt auf der Hand. Dennoch soll ein Zeichen gesetzt werden, dass Kinder und ihre Familien zumindest wahrgenommen werden: „Wenn schon so Vieles ausfällt, nicht oder nur eingeschränkt möglich ist und Kinder so viel Enttäuschendes, Verunsicherndes und Trauriges miterleben müssen, sollen die neuen Plakate und Bastelbögen wenigstens eine kleine Freude bereiten“, meint Merit Tinla, die sich als Pädagogin ebenfalls um psychosoziale Aspekte der Krise kümmert: „Wir tun, was möglich ist – wohl wissend, dass viele Hilfsangebote im Moment wie der berühmte Tropfen auf einen heißen Stein erscheinen.“


Corona-Coaches


In Kürze sollen zudem „Corona-Coaches“ ausgebildet werden: Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die über die verschiedenen Unterstützungsangebote der Stadt besonders gut informiert sind und dadurch in ihrem Umfeld dabei mitwirken können, Hilfen möglichst niedrigschwellig erreichbar zu machen. Sie sollen wie ein Lotse Wege zu geeigneten Beratungsangebote aufzeigen und natürlich auch selbst ein offenes Ohr für Menschen haben, denen die Krise derzeit besonders zu schaffen macht. Wer Interesse daran hat, ein Mülheimer „Corona-Coach“ zu werden, kann sich per Mail an psychKM@muelheim-ruhr.de wenden.

Das Rathaus in Mülheim an der Ruhr.
Prof. Harald Karutz sorgt sich um Kinderseelen und die Verbesserung der Situation für Groß & Klein.
Autor:

Heike Marie Westhofen aus Mülheim an der Ruhr

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