Mülheim jetzt in Stufe 1 und vieles wird möglich
Weitere Lockerungen für Mülheimer

Für die Gastronomie gelten gelockerte Auflagen.

Die Stadt Mülheim befindet sich seit dem heutigen Freitag in Inzidenzstufe 1. Diese gilt auch für gesamt NRW, da das Land laut RKI am Mittwoch, 9. Juni, den fünften Werktag in Folge eine 7-Tage-Inzidenz von 35 und weniger aufweisen konnte. Wenn Land und Stadt fünf Werktage in Folge unter 35 liegen, dann können mit der Inzidenzstufe 1 weitere Lockerungen in Kraft treten.

So kann die Innengastronomie – wie schon in Außenbereichen üblich – ohne Negativtestnachweis Gäste empfangen. Dieser entfällt künftig auch bei der Sportausübung, beispielsweise bei hochintensivem Ausdauertraining wie Indoor-Cycling oder HIIT mit bis zu 15 Personen in geschlossenen Räumen, die vollständig durchlüftet oder mit viruzid wirkenden Luftfiltern ausgestattet sind.

Auch bei Bildungsangeboten und Prüfungen in geschlossenen Räumen entfällt der Negativtestnachweis oder der beaufsichtigte Selbsttest. In Schulen bleibt die Pflicht zum zweimal wöchentlichen Testen entsprechend der Regelungen der Coronabetreuungsverordnung bestehen. 

Nun dürfen sich Angehörige aus fünf Haushalten ohne weitere Einschränkungen im öffentlichen Raum treffen. Ebenfalls möglich sind Treffen von bis zu 100 Personen aus beliebig vielen Haushalten, das aber nur mit aktuellem negativen Coronatest.

Zudem können Kulturveranstaltungen in Gebäuden mit bis zu 1.000 Zuschauern wahlweise ohne Mindestabstände zwischen den Sitzplätzen oder ohne Negativtestnachweise stattfinden. Dazu zählen Konzerte, Theater, Opern und Kinos. Mit mehr als 1.000 Zuschauern sind sie mit Negativtestnachweis und Mindestabstand erlaubt, wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht.
Festivals und ähnliche Großveranstaltungen sind bei entsprechend stabiler Inzidenz erst ab 1. September mit bis zu 1.000 Zuschauer möglich. Voraussetzung sind negative Corona-Tests und ein genehmigtes Konzept.
Für den „nicht-berufsmäßigen Probenbetrieb“ gelten im Freien keine Personenbeschränkungen, in Innenräumen dürfen sich bis zu 50 Personen treffen. Wird gesungen oder ein Blasinstrument gespielt, sind maximal 30 Personen erlaubt. Ausnahme: Treffen sich die Teilnehmer in einem besonders großen Raum (Kirche, Konzertsaal), dürfen auch mit Gesang und Blasinstrumenten 50 Personen zusammenkommen.
In der Kinder- und Jugendarbeit sind Treffen in Innenräumen mit bis zu 30 Personen erlaubt, außen bis zu 50 – jeweils ohne Altersbegrenzung und ohne Coronatest.
Kontaktsport ist mit bis zu 100 Personen zulässig, sofern sie negativ getestet wurden (sowohl draußen als auch drinnen). Im Freien dürfen mehr als 1.000 Personen zuschauen, begrenzt auf höchstens 33 Prozent der vorhandenen Sitzplatz-Kapazität. Die Zuschauer müssen einem Sitzplan klar zugeordnet werden können. Bemessungsgrundlage ist eine "stabile" NRW-weite Sieben-Tage-Inzidenz von 35 und niedriger. Ist dies gegeben, müssen Teilnehmer auch in Innenräumen keinen Corona-Test vorlegen.
Freibäder können ohne Corona-Test besucht werden. Clubs und Discos dürfen öffnen, jedoch nur draußen und mit höchstens 100 Personen und aktuellem negativem Coronattest. Ab 1. September sollen Clubs und Discos auch die Innenräumen öffnen – dann unbegrenzt, jedoch mit Coronatest und nur bei genehmigtem Hygiene-Konzept. Zusätzliche Voraussetzung für den Schritt im September ist eine NRW-weite Inzidenz niedriger als 35.
Bordelle und derartige Einrichtungen dürfen öffnen, Besuche sind aber nur mit einem aktuellen negativen Coronatest möglich.
Die Zugangsbeschränkungen für Einzelhandelsgeschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche entfallen.
Ab 1. September sind Kirmes-Veranstaltungen, Jahrmärkte und andere Markt-Veranstaltungen wie etwa Trödel- oder Mittelaltermärkte bei entsprechender stabiler Inzidenz möglich. Teilnehmer und Besucher benötigen keinen Coronatest.
Private Feiern (ohne Partys) dürfen unter freiem Himmel mit bis zu 250 Gästen stattfinden; ein Corona-Test ist nicht notwendig. Für Innenräume liegt die Höchstzahl der Gäste bei 100 Personen – mit Pflicht zur Vorlage eines Corona-Tests. Private Partys sind ohne Corona-Test möglich, aber nur für höchstens 100 Personen unter freiem Himmel und 50 Gästen in geschlossenen Räumen. Die Abstandsregeln entfallen.

Autor:

Heike Marie Westhofen aus Mülheim an der Ruhr

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