Hochwasser droht - Leinpfad gesperrt

Die Regenfälle der letzten Tage und die Schneeschmelze im Sauerland lassen in den kommenden Stunden und Tagen den Wasserstand der Ruhr ansteigen.
Derzeit besteht zwar noch keine unmittelbare Gefahr. Aber, so die Hochwasserzentrale NRW, sollte weiterer Regen fallen, ist ein Erreichen von kritischen Grenzen wahrscheinlich.

Das Tiefbauamt Mülheim sperrt ab dem heutigen Donnerstag den Leinpfad auf der rechten Ruhrseite von der Stadtgrenze Essen-Kettwig (Im Körfken; Mendener Strasse) bis zur Mendener Brücke vorsorglich. Erfahrungsgemäß tritt die Ruhr auf Mülheimer Stadtgebiet hier als erstes über die Ufer. Später – so kündigt Stadtsprecher Volker Wiebels an – könnten dann auch die Saarner Ruhrauen betroffen sein und gesperrt werden müssen. „Wir bitten die Erholungssuchenden die Sperrungen auf jeden Fall ernst zu nehmen, denn bei einer Überflutung entstehen naturgemäß rutschige Stellen und dies kann zu einer Unfallgefahr führen.“

Für die Hochwasserwarnung fürs Mülheimer Stadtgebiet ist der Ruhrpegel in Wetter entscheidend: Ab 300 Kubikmeter/Sekunde gehen erste Warnungen an die Stadt und die Feuerwehr (www.talsperrenleitzentrale-ruhr.de/webcam_pegel_wetter.html).

Wirklich „kritisch“ wird es dann erst bei einem Durchfluss von 650 Kubikmeter pro Sekunde. Dann müssen erste Maßnahmen zum Schutz der ruhrnahen Anlagen wie der Fußgängerbrücke an der Schleuseninsel, Sicherung von Pumpanlagen für die Kanalisation, erfolgen.

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