Natur & Garten, Politik
NATUR ERHOLT SICH - ZUM GLÜCK

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Im Frühjahr 2020 wurde an der Tannenstraße eine Robinie abgeholzt, weil sie nach Aussage der Stadt „am Stammfuß eine ausgeprägte Weißfäule zeigte“.
Die damals gemachten Fotos zeigen das nicht.
Obwohl das Fällen von Bäumen in der Zeit von März bis Oktober aus Vogelschutzgründen u.a. nicht erlaubt ist, wurde dieser Baum schonungslos abgesägt.

Zu meiner Freude schlug der stehen gebliebene Stamm schon nach wenigen Wochen aus. Die neuen Triebe sind inzwischen über zwei Meter hoch und zeigen immer noch ein sattes Grün (s. Foto oben). Der angeblich kranke Baum hat sich schnell erholt.

Der geschilderte Fall ist nur ein Beispiel für viele andere unnötige Abholzungen in Mülheim und Umgebung. Im Uhlenhorst, Witthausbusch u.v.a. Grünanlagen wurden in den letzten Jahren zahlreiche ökologisch wertvolle, weil vor allem sehr alte, Bäume gefällt.
Meiner Meinung nach völlig sinnlos, weil unwirtschaftlich - und, was viel schlimmer ist, kontrovers zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen bezüglich Klimawandel und Umweltschutz.
Die heftigen Stürme wie „Kyrill“ und „Ela“ haben mit ihren großflächigen Zerstörungen in unseren Wäldern dafür gesorgt, dass die Holzpreise in den Keller gegangen sind. Ökonomisch macht der Raubbau in der Natur also gar keinen Sinn und ökologisch sind die Abholzungen für unser Klima ein Desaster. Dass die zusätzlichen Abholzungen aus Gründen der „Verkehrssicherheit, Wirtschaftlichkeit u.s.w. nötig seien“ sind oft nur vorgeschobene Rechtfertigungen.

Wer den Klimawandel wirklich aufhalten will, muss umdenken und die Natur in Ruhe lassen.
Deshalb mein Appell an die verantwortlichen Grünflächen-, Forst- sowie Umweltämter: „Lasst die Natur in Ruhe! Lasst die alten Bäume stehen und sorgt für Neuanpflanzungen!“
Denn das sind effektive Maßnahmen gegen den Klimawandel, was zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen. Ab sofort muss es heißen: „Naturschutz immer vor anderen Rechten!“ Im Umgang mit der Natur sollten alle mehr Sensibilität walten lassen.

Zum Glück erholt sich die Natur sehr schnell und von alleine. Da, wo nicht ständig eingegriffen wird, haben die jungen Bäume eine Chance zu wachsen. Die angefügten Bilder (aus einem gesunden Stück Wald) zeigen, dass die Aufforstung von selbst geschieht.

Autor:

Ruth Heckmann aus Mülheim an der Ruhr

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