Unfall auf der Kaiser-Wilhelm-Straße
Anwohner fordern mehr Schutz für die Kinder

Auf der Kaiser-Wilhelm-Straße ist eine Zwölfjährige angefahren und schwer verletzt worden. Die Anwohner fordern nun eine Ausdehnung der Tempo-30-Zone.
  • Auf der Kaiser-Wilhelm-Straße ist eine Zwölfjährige angefahren und schwer verletzt worden. Die Anwohner fordern nun eine Ausdehnung der Tempo-30-Zone.
  • Foto: PR-Fotografie Köhring
  • hochgeladen von Marcus Lemke

Von RuhrText

Schwer verletzt wurde ein zwölfjähriges Mädchen am Samstag, 26. Oktober, mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Sie war nahe der Kreuzung mit der Albertstraße von einem Pkw, das in Richtung Rosenkamp unterwegs war, erfasst worden. Einige Anwohner haben das Geschehen mitverfolgt und fordern von der Stadt nun Maßnahmen, um an dieser Stelle insbesondere Kinder in Zukunft besser zu schützen.

Die Unfallstelle befindet sich in unmittelbarer eines Kindergartens, eines Spiel- und Bolzplatzes sowie auf dem Schulweg der Kinder, die an der Zastrowstraße die Brüder-Grimm-Schule besuchen. „Nur wenige Meter nach der Unfallstelle und damit nach dem Spielplatz steht ein Tempo-30-Schild. Im weiteren Straßenverlauf befindet sich ein Kindergarten, so dass die Tempo-30-Zone sinnvoll ist. Auf Höhe des Spielplatzes gilt jedoch noch Tempo 50. Hier gibt es zwar ein Hinweisschild auf spielende Kinder, die Geschwindigkeit müssen die Autofahrer aber erst nach dem Spielplatz verringern. Sind die jungen Spielplatzbesucher nicht in gleichem Maße schützenswert wie die Kindergartenbesucher?“, fragt Thorsten Siegmund, der an der Kaiser-Wilhelm-Straße wohnt und sich im Namen der Anwohner in einem Brief an die Stadt gewandt hat. Siegmund weiter: „Ein Unfall mit solchen Folgen darf sich nicht wiederholen. Es müssen entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Wir fordern die Ausweitung des Tempo-30-Abschnittes auf den Bereich des Spielplatzes sowie die Einrichtung eines Zebrastreifens oder einer Ampelanlage in Höhe des Spielplatzes. Darüber hinaus bitten wir die Stadt darum, weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu prüfen.“

Die Anwohner gehen davon aus, dass das Besucheraufkommen auf dem Spielplatz ansteigen wird — durch den Wegfall anderer Spielplätze in Styrum, die weitere Bebauung im Bereich der Kaiser-Wilhelm-Straße und den Ausbau der nahe gelegenen Grundschule.

Ortstermin an der Unfallstelle

Die Stadt hat den Ball bereits aufgenommen. Bernd Otto, Leiter des Ordnungsamtes erklärte, dass es gemeinsam mit der Polizei und Mitarbeitern des Tiefbauamtes einen Ortstermin geben werde. Die Chancen stehen zumindest sehr gut, dass die Tempo-30-Zone schon bald bis zum Bereich des Spielplatzes ausgedehnt werde. Damit hätten die Anwohner zumindest dieses Ziel erreicht. Sie denken sowohl an die Gesundheit und Sicherheit der Kinder in Zukunft an der Kaiser-Wilhelm-Straße, aber natürlich auch an das Unfallopfer. Thorsten Siegmund: „Dem betroffenen Kind und seinen Angehörigen möchten wir auf diesem Weg unser Mitgefühl aussprechen und eine baldige Genesung wünschen.“

Insbesondere in den dunklen Wintermonaten steigt die Gefahr für Unfälle im Straßenverkehr an. Sehen und gesehen werden ist nun besonders wichtig. Prof. Dr. Gunter Zimmermeyer von der Verkehrswacht Mülheim bittet die Autofahrer daher, einen Pkw-Sicherheitscheck inklusive Lichttest in der Werkstatt durchführen zu lassen. Ein kostenloser Wintercheck wird am Samstag, 16. November, zwischen 10 und 14 Uhr auf dem Parkplatz vom „hagebaumarkt“ an der Weseler Straße 60 durchgeführt.

Autor:

Marcus Lemke aus Mülheim an der Ruhr

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