Fridays for Future
Den Klimaschutz wählen: Nächste Fridays for Future-Demo startet am Freitag um 13 Uhr

Vor der Europawahl wollen die Schüler auch in Mülheim noch einmal auf die Wichtigkeit des Klimaschutzes hinweisen.
  • Vor der Europawahl wollen die Schüler auch in Mülheim noch einmal auf die Wichtigkeit des Klimaschutzes hinweisen.
  • Foto: PR-Fotografie Köhring/SM
  • hochgeladen von Andrea Rosenthal

Am Freitag, 24. Mai, findet anlässlich der Europawahl der zweite internationale Großstreik für eine bessere Klimapolitik statt. In diesem Rahmen streiken in Mülheim Schüler und junge Menschen gemeinsam mit Hunderttausenden in Deutschland, Europa und weltweit unter dem Motto Fridays for Future für mehr Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und eine konsequente Klimapolitik.

Anlässlich des Großstreiks werden diesen Freitag in Deutschland ganz besonders viele vor allem junge Menschen auf die Straße gehen, um gegen die weiterhin fehlende Handlungsbereitschaft der Politik in Bereichen der Umwelt- und Klimapolitik zu demonstrieren. Aktuell sind bereits in über 200 Städten Demonstrationen angemeldet. In Mülheim starten die Schüler um 13 Uhr am Kurt-Schumacher-Platz ihren Protestzug durch die Innenstadt.
In ihrem Forderungspapier fordern die Demonstrierenden die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels und konkret für Deutschland den Kohleausstieg bis 2030, eine 100-prozentige Versorgung durch erneuerbare Energie und das Erreichen von Nettonull bis 2035 sowie eine CO2-Steuer. Forderungen, um langfristig auf diesem Planeten zu überleben.

Europawahl ist Klimawahl
Am 24. Mai, kurz vor der Europawahl, werden die Aktivisten die Forderung nach einer verbindlichen Klimapolitik für die gesamte EU europaweit auf die Straßen tragen und deutlich machen, wie entscheidend diese Wahl für unsere Zukunft ist. Die Klimakatastrophe lässt sich nicht im nationalen Alleingang angehen – daher werden tausende junge Menschen unüberhörbar daran erinnern, diese vielleicht letzte Chance, die Klimakatastrophe noch abzuwenden, nicht verstreichen zu lassen.

„Zwei Tage vor der Wahl werden wir noch einmal unmissverständlich klarmachen, dass es kein Europa ohne uns geben kann, auch, wenn viele von uns noch nicht wählen dürfen. Umso mehr werden wir denen, die eine Stimme haben, die Bedeutung ihrer Wahl vor Augen führen – Europawahl ist Klimawahl!“, sagt Luisa.

Inspiriert von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die seit Monaten jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament streikt, gehen seit Monaten junge Menschen in ganz Deutschland und weltweit auf die Straße. In der vergangenen Woche demonstrierten wieder mehrere tausend junge Menschen in mehr als 25 Städten in ganz Deutschland.

Bei der bisher größten, internationalen Fridays for Future-Demonstration am 15. März gingen über 300.000 Schülerinnen und Schüler, Studierende und junge Menschen deutschlandweit und fast zwei Millionen Demonstrierende weltweit für eine konsequente Klimapolitik auf die Straße.
Inzwischen gibt es deutschlandweit über 500 aktive Ortsgruppen der Bewegung.

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