Demokratie
« Ein demokratisch verfaßter Staat strebt nicht nach Hegemonie »

Bezogen auf den Titel: « Ein demokratisch verfaßter Staat strebt nicht nach Hegemonie », läßt sich un_utopisch sagen:

[…] Die Geschichte belegt, daß kein demokratisch verfaßter Staat jemals nach Hegemonie gestrebt hat. Das ist deshalb so, da das Machtstreben kein die normalen Menschen bestimmendes Ziel ist. Die für ein solches Streben erforderlichen Bedingungen, wie wirtschaftliches Gürtelengerschnallen und Menschenopfer, sind mit demokratischem Streben nicht in Einklang zu bringen. [...] 

[__Vgl. dazu auch die Aussage von Zbigniew Brzezinski in seinem: The Grand Chessboard – American Primacy and Its Geostrategic Imperatives, Basic Books, New York, 1997, dort die Seiten 35 f.__]

Das heißt Demokratie ist imperialistischem Streben ab_träglich. Daher kommt es, daß die Machtelite eines Staates über ihre Satelliten bestrebt ist, die demokratischen Einflußmöglichkeiten auf die Politik zu minimieren.

Daran wird deutlich, daß die von einem Staat praktizierte Politik früher oder später in Widerspruch zu den Interessen der Masse der Menschen eines Staates geraten muß, wird die Politik dieses Staates nicht von ihr, sondern von einer Machtelite und deren Satelliten bestimmt, da die Interessen der Machtelite eines Staates in grundsätzlichem Widerspruch zu den Interessen der Masse der Menschen des entsprechenden Staates stehen.

Da aber auch ein Nationalstaat nicht der Staat der ihn bevölkernden Menschen, sondern die „Spielwiese“ seiner Machtelite und deren Satelliten — in spin_-doktorischer Wissenschaft, Politik, Massenmedien und Kulturbetrieb — ist, wird die von den verantwortlichen Politikern eines Nationalstaates praktizierte Politik nicht von dem bestimmt, das Volk heißt. [...]

[__Was "Volk" tatsächlich,
d.h. jenseits "mythisierenden Nebels" korrekt definiert,
heißt, wird an anderer Stelle erläutert.__]

— Und da die EU-Politik von den Interessen der nationalstaatlichen Machteliten der EU-Mitgliedstaaten und nicht vom EU-Parlament bestimmt wird,

[__Was die Funktion des EU-Parlaments ist, wird an anderer Stelle erläutert. Welche Funktion das ist wird dort übrigens von demjenigen definiert, der im Jahre 1976 maßgeblich an der Schaffung dieses Demokratie-Simulationselements beteiligt war.__]

ergibt sich aus dem Gesagten, daß die EU-Politik anti_demokratisch sein muß — das wird durch ihre vertragliche (__„rechtsstaatliche“__) Struktur bestätigt. [...] 

[__Zwar hört sich „rechtsstaatlich“ unverfänglich an, entscheidend ist aber, auf welcher Basis „rechtsstaatlich“ zu verstehen ist. Das wird an anderer Stelle verdeutlicht.__]

Es leuchtet folglich ein, daß „externe Öffentlichkeitsarbeit“ immer dann entscheidend ist, geraten die „harten Interessen“ einer Machtelite in zunehmenden Widerspruch zu den Interessen der normalen Menschen — ob auf kommunaler, regionaler, staatlicher, staatenverbundlicher (__bspw. EU__) oder auf weltweit inter_staatlicher Ebene.

Was spricht noch gegen Direkte Demokratie, spricht nichts für die simulierte Demokratie des lobbykratischen Systems […]?


Das ist ein Auszug aus: « Quintessenz-Aspekt 2 », der sich in einem meiner Bücher findet.

© Joachim Endemann

Autor:

Joachim Endemann aus Mülheim an der Ruhr

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