Stadt informiert über Baustelle Holzenbergsbruch
Ein Ende ist in Sicht

Mit der Planung der Maßnahme wurde im Dezember 2015 begonnen.
  • Mit der Planung der Maßnahme wurde im Dezember 2015 begonnen.
  • Foto: Foto: Stadt Mülheim
  • hochgeladen von Nina van Bevern

Die Umsetzung der Baumaßnahme der Brücke über den Wambach am Holzenbergsbruch in Saarn geht mit der der Anlieferung der Betonfertigteile am 4.Oktober in die finale Phase. Zwei Wochen später soll dann die Errichtung des Bauwerkes selbst beginnen und der Bauabschluss laut Stadt am 15. Oktober erfolgen.

Die ursprüngliche enge Verrohrung unter dem Waldweg wurde dann durch eine breite Haubenprofilbrücke ersetzt, dadurch erhält der Wambach einen direkten Kontakt zur Bachsohle. Die Gewässerdynamik erhöht sich, die natürlichen hydrologischen Verhältnisse der Böden werden wiederhergestellt und die Wandermöglichkeiten für Wasserlebewesen verbessert.

Warum die Maßnahme so lange gedauert hat, weiß das Amt für Umweltschutz. Gabriele Wegner, komm. Leiterin des Amtes für Umweltschutz, hat großes Verständnis für die Verärgerung der Bürger sowie der Sporttreibenden und möchte daher zunächst ein paar Informationen zu den Hintergründen dieser langwierigen Baustelle geben. "Jeder Baustelle geht eine mehr oder weniger lange, für die Bürger unsichtbare Phase der Planung und der Bereitstellung und Beantragung der benötigten Finanzmittel voraus. Im aktuellen Fall hat diese Phase des Projektes bereits mit der Planung im Dezember 2015 begonnen.

Umweltamt klärt auf

Der Baubeschluss wurde ein Jahr später im August 2016 gefasst. Im Februar 2018 erfolgte nach intensiver Vorbereitungszeit dann der Start am Holzenbergsbruch mit einem Auftaktgespräch vor Ort. Eine große zeitliche Hürde war schon kurz danach der Fund und die Beschädigung eines an falscher Stelle verlegten LWL-Kabels, der zu einem sofortigen Baustopp führte. Zuerst musste die Leitung durch den Betreiber verlegt werden – das geschah trotz zügiger Aufforderung des Umweltamtes erst nach Monaten. Die Kündigung des Bauunternehmers brachte dann die Maßnahme erneut zum Erliegen.

Danach konnte das vorgeschriebene umfangreichen Ausschreibungs- und Vergabeverfahren starten und der Auftrag an einen anderen Bauunternehmer vergeben werden. Damit war dieser Weg frei, um die Baumaßnahme wiederaufzunehmen. Eine Baumaßnahme im Wald darf jedoch zum Schutz der darin lebenden Tiere und Pflanzen grundsätzlich nur im Zeitfenster Spätsommer bis Spätherbst erfolgen, daran ist auch das Umweltamt mit eigenen Projekten gebunden."

Autor:

Lokalkompass Mülheim aus Mülheim an der Ruhr

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