Eine verlässliche Alternative: Kindertagespflege

Volker Lindvers stellt sich als Vorstandsmitglied der Styrumer Werbegemeinschaft (ISG) vor: Hier mit Artur, Chidera, Mats und Kinga.
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  • Foto: Claudia Leyendecker
  • hochgeladen von Regina Tempel

Ende Juli hat die Landesregierung bekannt gegeben, dass ab dem 17. August in NRW zum Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung zurückgekehrt wird. Bis auf eine Woche - ganz zu Anfang der Corona-Krise - haben Kirsten und Volker Lindvers durchgearbeitet. Die Eltern ihrer Tageskinder waren dafür sehr dankbar, denn viele mussten trotz Corona arbeiten. Qualifizierte Kindertagespflege bietet das Ehepaar Lindvers in Styrum seit sieben Jahren an – zuvor waren die Lindvers in Broich.

Lindvers haben sich auf die U3-Betreuung spezialisiert. Ab dem 3. August startet für die meisten der derzeit neun Kinder die Kindergartenzeit. Die neun Kinder sind wegen Corona seit Wochen in zwei Gruppen aufgeteilt. Volker Lindvers bleibt mit Kinga, Mats, Artur und Chidera im Haus-eigenen Garten, derweil seine Frau mit den übrigen Kindern einen Besuch im nahegelegenen Park unternimmt. „Ab Montag beginnt für die neuen Kinder die Eingewöhnungszeit.“ Erst kommen die meist einjährigen Kinder eine halbe Stunde mit einem Elternteil, am nächsten Tag eine halbe Stunde allein. Nach 14 Tagen haben sich die Kinder an die volle Stundenzahl gewöhnt – das sind 35 Stunden in der Woche und mehr inklusive Frühstück, Mittagessen und Ruhepausen. Detaillierte Informationen auch über die Internetseite: www.kindertagespflege-lindvers.de.

Männliche Erzieher sind Mangelware

„Wir bekommen die Kinder über die Betreuungsstelle des Jugendamtes oder über Mundpropaganda: Dazu zählen auch Geschwisterkinder,“ so Volker Lindvers. Die meisten Kinder kommen aus Styrum, aber auch aus anderen Stadtteilen und Oberhausen. Die Eltern zahlen an die Stadt. Wie bei allen kirchlichen oder städtischen KiTas hängt die Höhe des Beitrages vom Einkommen der Eltern ab. „Es kommt eher selten vor, dass Ehepaare Kindertagespflege leiten,“ Volker Lindvers weiß aus Erfahrung, dass es darüber hinaus auch wenige männliche Betreuer gibt: „Männliche Erzieher sind Mangelware.“ Volker Lindvers arbeitete ursprünglich im kaufmännischen Bereich, bis er sich vor 12 Jahren hat umschulen lassen.

Neben seinem Vollzeitberuf ist Volker Lindvers seit Ende 2019 im Vorstand der Interessengemeinschaft Styrumer Geschäftsleute (ISG) tätig. Wer als Geschäftsmann noch mitmachen möchte, um die Kaufkraft im Stadtteil zu halten, kann gerne mit ihm Kontakt aufnehmen kindertagespflege-lindvers@web.de oder telefonisch unter: 0208-7419160. Wer sich über die Styrumer Werbegemeinschaft und ihre Ziele informieren möchte über www.isg-styrum.de.

Autor:

Claudia Leyendecker aus Mülheim an der Ruhr

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