Feierstunde im Jahr 2014 zum Gedenken der NS-Opfer

Die Bürgermeisterin
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Viele Mülheimer kamen zur Feierstunde, obwohl der Anlass ein trauriger ist. Nur wenige Mitglieder der damaligen jüdischen Gemeinde haben das Terrorregime von 1933 bis 1945 überlebt und kehrten in die Stadt zurück.

Es ist in Mülheim Tradition geworden, der Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar zu gedenken, dem Tag der Befreiung von Auschwitz. Dieses Jahr sprach für die Stadt Bürgermeisterin Renate aus der Beek. Diese Verfolgung dürfe sich nie wiederholen. Weiter redete der Vorstand der Jüdischen Gemeinde Duisburg, Mülheim, Oberhausen. Er bedauert den Verlust seiner eigenen Familie. Was hätte sein können, wenn es die damalige Gemeinde noch heute gäbe? Was ist an Kultur verloren gegangen? Den Menschen ein Gesicht geben, möchte die AG Stolpersteine von der Realschüler Mellinghofer Straße. Über hundert Gedächtnissteine erinnern an frühere Mülheimer Bürger. Die Aktion wurde 1990 von dem Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen und seit 2007 beteiligt sich die Realschule als Patin. Einen eigenen Kranz legte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschisten. Dieses Jahr war die Veranstaltung gut besucht, parallel gab es dazu eine Gedenkstunde im Bundestag und an vielen anderen Orten.

Autor:

Moritz Darge aus Mülheim an der Ruhr

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