Ehemalige Bürgermeisterei soll verkauft werden
Große Einschnitte für Dümpten erwartet

Das Bürgermeisteramt, ein Wahrzeichen Dümptens, soll bald verkauft werden.
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  • Foto: PR-Foto Köhring/SM
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Zum Investitionsprogramm des ImmobilienService ist auf der Ratssitzung vom 13. Januar jetzt eine Prioritätenliste vorgelegt worden. Darin stellt sich dar, welche Investitionsmaßnahmen in welchem Zeitraum geplant sind. Im laufenden Jahr 2019 hatten sich Verzögerungen in den Vergabeverfahren ergeben.

Da jede Baumaßnahme individuellen Einflüssen unterliegt, ist der Verlauf nicht verbindlich bestimmbar. Dümpten betreffen auf der Prioritätenliste die Sanierung des Gebäudes der Katholischen Grundschule Schildberg. Damit soll voraussichtlich im kommenden Jahr begonnen werden. Die Turnhalle Borbecker Straße steht laut der Liste erst für 2023 an.

Erhebliche Mängel festgestellt

Was das Bürgermeisteramt betrifft, gab der ImmobilienService bekannt, dass eine Ausschreibung zum Verkauf derzeit vorbereitet wird. Nach einer Begehung durch den Sicherheitstechnischen Dienst im Juli 2018 wurden erhebliche Mängel im Gebäude festgestellt. Neben Bedenken zum Brandschutz wurden auch Mängel am Holzfachwerk des Dachstuhls entdeckt. Auch die Fenster und Türen wiesen Mängel auf. Die Elektrik müsste zudem erneuert werden. Dies wurde der BV2 am 18. September 2018 vorgelegt.

Haus steht aus Sicherheitsgründen leer

Damals wurden noch über die Wirtschaftlichkeit einer Eigensanierung seitens der Stadt nachgedacht. Aus sicherheitstechnischen Gründen wurde das denkmalgeschützte Haus aber geräumt und steht seitdem leer. Im August 2019 wurde bekannt, dass die Stadt beabsichtigt das Dümptener Bürgermeisteramt zu verkaufen.

Bürgermeisterei schon 1910 aufgelöst

Nachdem das ehemalige Dümptener Rathaus Ende des Jahres 1908 bezogen werden konnte, wurde die Bürgermeisterei Dümpten schon am 1. April 1910 aufgelöst. Nachdem es kaum mehr als ein Jahr seinem eigentlichen Zweck gedient hatte, wurde es sehr lange für Verwaltungszwecke genutzt, später als eine Begegnungsstätte. Das Gebäude ist ein Symbol für das „Königreich Dümpten“. Das äußere Erscheinungsbild muss erhalten bleiben. Die Auflagen des Denkmalschutzes werden eine Vermarktung des Gebäudes an der Mellinghofer Straße 275 keineswegs erleichtern.

Autor:

Claudia Leyendecker aus Mülheim an der Ruhr

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