Gesundheitskarte kein Grund zum Jubeln

„Das Hurra-Geschrei der Grünen wegen der Einführung einer Gesundheitskarte für Asylanten in Mülheim vermag ich nicht zu unterstützen“, meinte der parteilose Stadtverordneten Jochen Hartmann. Eine Stadt, die die Mitgliedschaften in Vereinen und Verbänden kritisch überprüfe und als Beitrag zur Haushaltskonsolidierung selbst zweistellige Beträge einsparen wolle, werde sich mit der Gesundheitskartei finanziell übernehmen. Hartmann: „Das Land hat schlecht verhandelt. Während andere Bundesländer pauschal 10 € Verwaltungskosten an die Krankenkassen zahlen werden, müssen sich die Kommunen in NRW alternativ mit 8% der Behandlungskosten beteiligen“. Das sei, so Hartmann, letztlich ein unkalkulierbares Haushaltsrisiko. Deshalb habe er im Rat den Antrag der Linksfraktionen abgelehnt.

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