Sicherheitskampagne
NRW-Innenminister Herbert Reul besucht Mülheim-Heißen

Eröffneten die Kampagne in Heißen: die MWB-Vorstände Dominik Steffan und Jürgen Steinmetz, Oberbürgermeister Marc Buchholz, Polizeipräsident Frank Richter, Innenminister Herbert Reul und VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter.
  • Eröffneten die Kampagne in Heißen: die MWB-Vorstände Dominik Steffan und Jürgen Steinmetz, Oberbürgermeister Marc Buchholz, Polizeipräsident Frank Richter, Innenminister Herbert Reul und VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter.
  • Foto: Andreas Köhring / PR-Fotografie Köhring
  • hochgeladen von Marcel Dronia

NRW-Innenminister Herbert Reul und der Essener Polizeipräsident Frank Richter werden froh gewesen sein, dass sie bei einem offiziellen Termin ausnahmsweise einmal keine unangenehmen Fragen beantworten mussten. Denn bei ihrem Besuch in Mülheim-Heißen ging es diesmal nicht um rechtsextreme Chat-Gruppen, sondern um Einbruchsprävention.

Denn mit der Aktionswoche "Riegel vor! Sicher ist sicherer" sensibilisiert die Polizei seit acht Jahren speziell in der dunkleren Jahreszeit für dieses Thema. "Die Zahlen in NRW waren damals besorgniserregend", sagt Alexander Rychter, Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Daher gehöre der präventive Einbruchschutz seither noch mehr zu Standard der VdW-Mitgliedsgesellschaften.

Dazu gehört auch der Mülheimer Wohnungsbau, der in Heißen den Wohnhof Fünte realisiert hat. Dass sich Reul & Co. ausgerechnet dort trafen, war freilich kein Zufall. Durch großzügige Wegeführung und gute Beleuchtung wurde im gesamten Komplex auf das Thema Sicherheit geachtet. "Technik ist nicht alles, wir setzen vor allem auch auf die Hilfe der Nachbarschaft", betont MWB-Vorstandsmitglied Jürgen Steinmetz. Im Wohnhof Fünte leben in 33 Appartements Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

Einbruch nervt den Innenminister bis heute

"Ein hochinteressantes Projekt", findet auch Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul. Er selbst sei vor Jahren Opfer eines Einbruchs geworden, bei dem eine wertvolle Uhr des Großvaters gestohlen worden sei. "Das nervt mich bis heute", verriet der Minister. Er weiß: "Dass ein fremder in meiner Wohnung herumläuft, ist das psychologisch Schlimmste, was bei einem Einbruch passiert."

Reul glaubt, dass NRW in diesem Punkt "ein Riesenstück vorangekommen" ist. Schließlich sank die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr erneut um landesweit über 3000. "Dieser Trend scheint sich auch für das Jahr 2020 fortzusetzten". teilt die Polizei mit.

"Menschen fühlen sich wieder verantwortlicher füreinander"

Auch der Innenminister setzt auf eine Zusammenarbeit unter den Nachbarn und hat die Hoffnung, dass dies in der Pandemie wieder an Bedeutung gewonnen hat. "Die Menschen fühlen sich wieder verantwortlicher füreinander."

Autor:

Marcel Dronia aus Mülheim an der Ruhr

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