Oberbürgermeister Scholten setzte Zeichen gegen Rassismus

Den 21. März haben die Vereinten Nationen zum „Tag gegen Rassismus“ ernannt. Im Vorfeld dieses Termins und der „Internationalen Woche gegen den Rassismus“ (gibt es seit 1994) findet in diesem Kontext zum dritten Mal das Modellprojekt „Muslime laden ein“ statt.

Aus diesem Grunde besuchte Oberbürgermeister Ulrich Scholten am Freitag, 18. März, das Freitagsgebet in der Styrumer Ulu Camii Moschee (Feldstraße).
„Das diesjährige Motto ist uns sicher ein gemeinsames Anliegen: 100 Prozent Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus. Das liegt mir sehr am Herzen. Und deshalb bin ich hier. Denn: Ich bitte um Ihre Unterstützung dafür, dass in unserer Stadt Vorurteile – sei dies aufgrund von Religion, Hautfarbe, Geschlecht, sexueller oder weltanschaulicher Orientierung – keine Chance haben. Wir stellen uns in Mülheim schon seit vielen Jahren klar und eindeutig gegen jede Form von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“, so Oberbürgermeister Scholten.

Dazu nannte er exemplarisch drei Beispiele: „Wir haben die „Europäische Charta zum Schutz der Menschenrechte in der Stadt“ unterschrieben, vier unserer Schulen gehören zu den „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ - und in Kürze werden wir auch den „Mayors United Against Anti-Semitism“ beitreten“.

Neben diesen „offiziellen“ Erklärungen gebe es ganz viel ehrenamtliches Engagement gegen Rassismus und Ausgrenzung in Mülheim. „Ich erinnere daran, dass sich die Stadtgesellschaft mehrfach entschlossen gegen Auftritte von ProNRW gestellt hat. Wir erleben zudem eine besonders ausgeprägte Willkommenskultur in unserer Stadt. Das zeigt sich gerade jetzt in Zeiten der Flüchtlingskrise. Nicht umsonst wird immer wieder das „Wunder von Mülheim“ bemüht. Und daran haben ja auch die muslimischen Gemeinden einen hohen Anteil“, betonte Scholten. "Lassen Sie uns gemeinsam den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Mülheim weiter stärken und alles dafür tun, dass Rassismus in unserer Stadt keine Chance hat!“

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