Ab 4. Mai öffnet die Mülheimer Stadtverwaltung wieder für Publikum
Schrittweise zurück zur Normalität

Die Mülheimer Stadtverwaltung wird ab dem 4. Mai schrittweise und vorsichtig ihren Geschäftsbetrieb wieder fürs Publikum öffnen. 
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Die Mülheimer Stadtverwaltung wird ab dem 4. Mai schrittweise und vorsichtig ihren Geschäftsbetrieb wieder fürs Publikum öffnen. So mancher spricht davon, dass die Stadt endlich wieder „hochfährt“.

Allerdings gibt Stadtdirektor Frank Steinfort zu bedenken, dass die städtischen Mitarbeiter bislang beileibe nicht geschlafen hätten. Corona beanspruche viele Ressourcen. So seien zum Beispiel hochqualifizierte Mitarbeiter im Krisenmanagement zusammengezogen worden und leisteten dort wertvolle Arbeit, fehlten nun aber in anderen Bereichen. Nicht alles sei Einschränkungen unterworfen gewesen: „Es betraf die publikumsintensiven Abteilungen. Wir haben uns da eng an die Vorgaben der Landesregierung gehalten.“ Nun aber sei die Zeit gekommen für vorsichtige Öffnungen.

Mit Terminvereinbarung

Die Normalisierung erfolge schrittweise. Jeder einzelne Fachbereich habe mit großem Einsatz individuell zugeschnittene Maßnahmen für seine Dienstleistungen festgelegt. Wie auch schon während der Rathausschließung werden viele Leistungen online, telefonisch, per E-Mail oder Briefpost angeboten. Diese Möglichkeiten sollen auch weiterhin genutzt werden. Nur in Ausnahmefällen sollte eine Klärung persönlicher Belange vor Ort erfolgen. Wer die Stadtverwaltung persönlich aufsuchen möchte, kann dies bis auf Weiteres nur mit vorheriger Terminvereinbarung tun. Ausnahmen bilden hier Ausländerbehörde und Stadtbibliotheken. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch oder online. Es können bereits bekannte Ansprechpartner oder zentrale Kontakte der einzelnen Fachbereiche genutzt werden. Zudem steht das KommunikationsCenter unter der Rufnummer 0208/455-0 zur Verfügung. Auf der Homepage der Stadt Mülheim an der Ruhr finden sich weitere Informationen.
Um wieder Publikumsverkehr zu ermöglichen, greifen Schutzmaßnahmen. An die 3.200 städtischen Mitarbeiter werden Masken verteilt, wo immer nötig und möglich entsprechende Schutzwände aufgestellt. Nicole Borninghoff als Leitung des OB-Büros erläutert die Vorsichtsmaßnahmen: „Prinzipiell werden die Ämter nur durch einen einzigen Eingang zu betreten sein, alle andere Türen sind verschlossen. Besucherinnen und Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sich bei Betreten der Verwaltungsgebäude an der jeweiligen Infotheke anmelden und sich dort die Hände desinfizieren. Die Bürger dürfen frühestens 10 Minuten vor dem Termin das Gebäude betreten. Wo es möglich ist, wird es auf den Fluren Einbahnregelungen geben und die Wartebereiche werden entzerrt, um den Sicherheitsabstand einhalten zu können.“

Nur Brautpaar und Fotograf

Vorsprachen bei der Ausländerbehörde können nur persönlich erfolgen. Bei Bedarf kann ein Dolmetscher oder Rechtsbeistand hinzugezogen werden. Darüber hinaus dürfen keine weiteren Personen mitgebracht werden, auch nicht Angehörige oder Freunde. Die Ausländerbehörde kann ohne vorherige Terminabsprache aufgesucht werden, der Wachschutz dort wird fortgeführt. Das Standesamt lässt bei Hochzeiten bis auf Weiteres nur das Brautpaar und einen Fotograf ein. Weiterhin finden alle Trauungen ausschließlich im Rathaus statt. Die Reservierung und Anmeldung von Terminen nach dem 1. September ist zwar wieder möglich. Allerdings weist das Amt darauf hin, dass derzeit noch nicht absehbar ist, ob und welche Einschränkungen dann noch gelten. Die aufsuchende Beratung des Sozialamtes im häuslichen Bereich findet zur Vermeidung des Infektionsrisikos weiterhin nicht statt. Beim Gesundheitsamt ist die überwiegende Zahl der Mitarbeiter aktuell im Bereich des Infektionsschutzes tätig. In der nächsten Woche wird über stundenweise Öffnung einzelner Bereiche entschieden. Im Tierheim dürfen Besucher jeweils nur nach vorheriger Anmeldung erscheinen.

Bibliotheken öffnen wieder

Auch der Kulturbetrieb fährt wieder hoch. So wird die Stadtbibliothek am 4. Mai das Medienhaus und am 5. Mai die Schul- und Stadtteilbibliotheken öffnen. Zunächst ist lediglich die Ausleihe möglich. Bereits entliehene Medien wurden bis zum 4. Juni fristverlängert. Die Registrierung der Kontaktdaten erfolgt über den Benutzerausweis. Der Zugang wird beschränkt und ähnlich wie bei Supermärkten mit Körbchen geregelt. Die Nutzung des Stadtarchivs ist nur nach Voranmeldung möglich, die Zahl der Arbeitsplätze im Besuchersaal wurde reduziert. Der Museumsshop öffnet wieder am 5. Mai, das Kunstmuseum Temporär, die Musikschule, die Begegnungsstätten Feldmann-Stiftung und Kloster Saarn bleiben vorerst noch geschlossen.

Die Mülheimer Stadtverwaltung wird ab dem 4. Mai schrittweise und vorsichtig ihren Geschäftsbetrieb wieder fürs Publikum öffnen. 
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Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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