Spatenstich am Wohnhof Fünte ist das gelungene Ende einer Vision

Unter großem Interesse wurde der traditionelle Spatenstich durchgeführt. Mit dabei ist auch Oberbürgermeister Ulrich Scholten (r.).
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Von RuhrText

Familien mit Kindern, junge Menschen mit geistiger Behinderung, Singles und Paare mittleren Alters sowie Seniorinnen und Senioren werden schon bald auf dem Grundstück der ehemaligen Grundschule am Fünter Weg in Heißen zusammenleben. Initiator des Mehrgenerationen-Wohnprojektes ist der Verein Wohnhof Fünte, der mit der Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB) einen starken Partner und Investor an seiner Seite hat. Der Spatenstich ist gemacht. Vereinsmitglieder, Nachbarn und Interessierte bildeten einen großen Rahmen für diesen traditionellen und festlichen Akt.

„Es entsteht etwas Schönes und Gutes für die Menschen, die hier später wohnen werden. Nach vielen Wochen und Monaten der Vorbereitung und Arbeit kann es nun endlich mit dem Umbau und dem anliegenden Neubau losgehen. Die Grundschule war ein Ort der Motivation und des Lernens. Ein Ort der Motivation wird es bleiben — und sicher auch noch immer ein bisschen ein Ort des Lernens“, sagte MWB-Vorstandsvorsitzender Frank Esser. Sieben Millionen Euro investiert die Genossenschaft in dieses besondere Projekt. Oberbürgermeister Ulrich Scholten ließ es sich nicht nehmen, persönlich am Spatenstich teilzunehmen. Er meinte: „Menschen generationsübergreifend, mit und ohne Handikap, machen eine bunte Stadtgesellschaft — und somit auch dieses Projekt — aus. Es wird oft von einer Vereinzelung der Gesellschaft gesprochen, hier ist dies anders!“

Vier Jahre Planung bis zum Spatenstich

Vor gut vier Jahren hatte sich ein Kreis bei einer Informationsveranstaltung in der Volkshochschule mit Interesse an dieser alternativen Form des Wohnens gebildet. „Mit dem Spatenstich endet nun eine Vision unseres Vereins. In der gesamten Zeit sind wir auch von der Stadt Mülheim sehr gut unterstützt worden. In der Zusammenarbeit mit der MWB stimmte schon bald die Chemie. Besonders stolz können wir auf den hohen Anteil der geförderten Wohnungen sein. Dadurch ist dieses Projekt auch so besonders. Die bunte Mischung der Bewohner wird auch eine Bereicherung für die umliegende Nachbarschaft und den Stadtteil zur Folge haben. Im Wohnhof Fünte geht es auch darum, sich gegenseitig zu helfen und aufeinander zu achten“, sagt Frank Peylo, Vorsitzender des Vereins Wohnhof Fünte.

Um- und Neubau

Das ehemalige Schulgebäude, das 1907 gebaut worden ist, wird umgebaut. Zudem soll auf dem Grundstück an der Ecke Kurt-Gies-Straße/Fünter Weg ein neues, ergänzendes Gebäude erreichtet werden. Zum Konzept gehören auch ein Gemeinschaftsraum und ein Außenbereich mit besonderer Aufenthaltsqualität.

Es entstehen 34 Wohnungen für Menschen mit und ohne Handikap sowie Menschen jeglichen Alters. 18 der Mietwohnungen werden öffentlich gefördert, 16 sind frei finanziert. Die Wohnungen für die jungen Menschen mit geistiger Behinderung sind unter Beteiligung der Lebenshilfe Mülheim-Heißen geplant worden. Die Lebenshilfe wird auch die Betreuung vor Ort leisten.

Der Spatenstich für das spannende Projekt ist gemacht. Für noch freie Wohnungen, die bis August 2019 fertiggestellt sein sollen, können Interessierte Kontakt zur MWB oder auch zum Verein Wohnhof Fünte (regina.peylo@me.com) aufnehmen. Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.wohnhof-fuente.de.

Unter großem Interesse wurde der traditionelle Spatenstich durchgeführt. Mit dabei ist auch Oberbürgermeister Ulrich Scholten (r.).
Gemeinsam freuen sich MWB-Vorstandsvorsitzender Frank Esser (l.) und Frank Peylo, Vorsitzender des Vereins Wohnhof Fünte, auf das Wohnprojekt in Heißen.

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