Demonstration und Bürgerversammlung zum ÖPNV mit überschaubarer Teilnehmerzahl
Statt "AufRuhr" ein eher laues Lüftchen

Es war laut, es war bunt, aber es war auch eine eher mäßig besetztes Stück: Die erwartete Großdemo zeigte sich als laues Windchen.
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  • Es war laut, es war bunt, aber es war auch eine eher mäßig besetztes Stück: Die erwartete Großdemo zeigte sich als laues Windchen.
  • Foto: Foto (5): PR-Foto-Köhring
  • hochgeladen von Heike Marie Westhofen

Am Himmel über Mülheim war das Knattern eines Hubschraubers zu hören, eine starke Polizeipräsenz am Boden, zuvor der an diesem Tag aufgrund einer überraschend einberufenen Betriebsversammlung bei der Ruhrbahn stark stotternde Nahverkehr. Da schien eine ausgewachsene Großdemo auf dem Rathausplatz gegen den ÖPNV-"Kahlschlag" in der Luft zu liegen. Eine "AufRuhr", wie im Februar, als an selber Stelle gegen die Grundsteuererhöhung protestiert wurde.

Tatsächlich sah die Sache am Donnerstag gegen 15 Uhr in der City doch anders aus. Zwischen 400 und 500 Menschen - die Gewerkschaft verdi war im Vorfeld von 1.000 Teilnehmern ausgegangen - protestierten gegen die Sparpläne bei Bus und Bahn.

Enttäuschend war also die Zahl der Demonstranten. Nach der Empörung der Bürger und dem von Tausenden unterschriebenen Protest gegen die Pläne der Ruhrbahn unter der Überschrift "Netz 23", fragt man sich, ob die Empörung nur ein laues Lüftchen ist? Und nicht wie allgemein erwartet ein Gegenwind mit Orkanstärke. Ein "AufRuhr" blieb der Stadtverwaltung am Nachmittag erspart.

"Etwas enttäuscht waren wir davon, dass auf der Demo leider nur wenige Schüler waren. Es reicht eben nicht, für ´Fridays for Future´angeblich eine Art Klimastreik zu machen, aber wenn es in hohem Maße konkret wird, unterzutauchen", sagte MBI-Fraktionssprecher Lothar Reinhard.

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