Wilde Müllkippen im Styrumer Stadtgebiet

Immer wieder gibt es Probleme mit Vermüllung in einzelnen Stadtteilen.
  • Immer wieder gibt es Probleme mit Vermüllung in einzelnen Stadtteilen.
  • Foto: PR-Foto-Köhring
  • hochgeladen von Heike Marie Westhofen

Wertstoffcontainer-Standorte werden zu wilden Müllkippen, beklagen Anwohner in Styrum. Und nicht nur die: Auf Antrag der CDU in der BV2 Mitte November kam es am 22. November zu einem Beschluss. Die Bezirksvertretung nahm den Bericht zur Kenntnis. Darin wird die Verwaltung gebeten, mitzuteilen, an welchen Wertstoffcontainer-Standorten im Stadtbezirk 2 sowohl die meisten illegalen Entsorgungen als auch am häufigsten und auffälligsten „wilde“ Altpapierentsorgung festzustellen sind.

Laut Stellungnahme der MEG wurden fünf Container-Standorte im Bezirk der BV2 ermittelt: In Styrum die Standorte Augustastraße (Parkplatz Friedhof), Friesenstraße (Schotterparkplatz) und Ecke Oberhausener Straße – Dümptener Straße. Die Verwaltung teilte im November mit, welche Gegenmaßnahmen zur raschen Beseitigung der „wilden“ Müllberge veranlasst werden. Kurz vor Weihnachten war die Situation an der Oberhausener Straße dann eskaliert. Ein Kleidercontainer brannte und der Containerstandort erinnerte an ein „Schlachtfeld“, so Anwohner. Auch zwischen den Feiertagen erinnerten die Standorte an wilde Müllkippen.

Falsch: Sperrmüll und Hausmüll im Container

Das Problem: Die Wertstoffcontainer waren zeitweise völlig zweckentfremdet genutzt worden. Haus- und Sperrmüll hat an diesen Standorten nichts zu suchen, so Dirk Eurskens von der MEG. Laut Stadtverwaltung hat die MEG den Auftrag, die kritischen Standorte regelmäßig zu überwachen und ggf. häufiger zu säubern. Zurzeit prüfen die Mitarbeiter der MEG, wie häufig sie die einzelnen Standorte entsorgen und säubern müssen. An manchen Standorten ist die MEG täglich im Einsatz. Um die Feiertage sind die Container übergelaufen. Auch die Stadtverwaltung sieht sich in der Pflicht, das Problem in den Griff zu bekommen und wird Anfang des Jahres ein Konzept erarbeiten und der Politik vorlegen.

Derzeit werden die auffälligen Standorte in Styrum mindestens zweimal in der Woche angefahren, bei Bedarf häufiger. Gemäß Jürgen Zentgraf (Amtsleiter des Umweltamtes) sinkt mit erhöhter Reinigungsfrequenz aber ganz offensichtlich die Hemmschwelle der Anwohner, illegal Altpapier und Müll an den Containerstandorten abzuladen. Zehngraf während der BV2-Sitzung: „Eine noch raschere Beseitigung vorzunehmen, als derzeit bereits praktiziert werde, löse deshalb das Problem nicht.“

Die nächste öffentliche Sitzung der Bezirksvertretung 2 findet am 17. Januar statt. Ob die Müllsituation auf der Tagesordnung steht, wird erst Anfang kommender Woche bekannt gegeben, so die stellvertretende Pressesprecherin der Mülheimer Stadtverwaltung Anke van Löchtern.

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