Einfache Erkrankungen gehören in die Notfall-Praxis- nicht in die Klinik Ambulanz
Notfallpraxis in neuen Räumen

Die Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Dorothea Stimpel, Dr. Thomas Nordmann, Direktor des St. Marien-Hospitals und der Vorsitzende der Ärztekammer, der niedergelassene Arzt Dr. Uwe Brock vor der neuen Notfall-Praxis.
  • Die Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Dorothea Stimpel, Dr. Thomas Nordmann, Direktor des St. Marien-Hospitals und der Vorsitzende der Ärztekammer, der niedergelassene Arzt Dr. Uwe Brock vor der neuen Notfall-Praxis.
  • Foto: PR-Foto Köhring
  • hochgeladen von Heike Marie Westhofen

Wenn die Arztpraxen geschlossen sind, Patienten aber trotzdem massive Rückenschmerzen haben oder von einer Blasenentzündung gequält werden, steht ihnen eine Ärztin oder ein Arzt in der Kassenärztlichen Notfall-Praxis des St. Marien-Hospitals zur Verfügung.

Die Praxis, die jetzt in neuen Räumen des Hauptgebäudes an der Kaiserstraße 50 zugänglich ist, versorgt allerdings keine augen- und kinderärztlichen Notfälle. Denn die Kinder- und Augenärzte leisten der Reihe nach in ihren jeweiligen Praxen ihre Notdienste. Grundsätzlich sind alle niedergelassenen Ärzte, das sind in Mülheim insgesamt rund 230 Kassen- und 40 Privat-Ärzte, zur Teilnahme am ärztlichen Notdienst verpflichtet. Pro Schicht sehen sie 50 bis 80 Patienten in der Notfallpraxis.

Im Notfall: 116 117 anrufen

Dieser Notdienst, der seit 15 Jahren zentral im Marien-Hospital ansässig ist, ist telefonisch unter der Rufnummer 116 117 erreichbar. Montags, dienstags, donnerstags und freitags ist die Notfall-Praxis im 1887 eröffneten St. Marien-Hospital zwischen 19 und 22 Uhr und mittwochs von 14 bis 22 Uhr besetzt. Samstags und sonntags kann man dort zwischen 9 und 22 Uhr den medizinischen Rat der niedergelassenen Ärzte in Anspruch nehmen.

Einfache Erkrankungen gehören nicht in die klinische Ambulanz
"Unsere Kollegen in der Notfallambulanz sind vor allem darauf trainiert, Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten möglichst rasch zu versorgen", betont der ärztliche Direktor des St. Marien-Hospitals Dr. Thomas Nordmann. "Deshalb sind der Männerschnupfen oder die Blasenentzündung kein Fall für die Notfallambulanz der Klinik", sind sich die Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung, Dr. Dorothea Stimpel und der Vorsitzende der Ärztekammer, Uwe Brock einig. Wie ihre Kollegen leisten sie jährlich sieben Dienste in der Notfall-Praxis des St. Marien-Hospitals. (T.E.)

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