Goldenes Jubiläum für das Turnier unter Wasser

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Von RuhrText

Auf ihr Jubiläumsturnier freuen sich die Mitglieder des Tauch-Sport-Clubs Mülheim. Am Samstag, 4. November, steigt zum 50. Mal das Unterwasserrugby-Turnier — und damit der älteste Wettbewerb in dieser Sportart. Die teilnehmenden Mannschaften kämpfen um den RWW-Cup und um den „Goldenen Ball“. Über 200 nationale und internationale Sportler werden im Hallenbad Süd erwartet. Auch Damenteams (Diamantener Ball) und Jugendliche (Jugendball) spielen ihr Sieger aus.

Der TSC Mülheim hat in diesem Jahr einen doppelten Grund zum Feiern. Erst vor wenigen Wochen fand die Jubiläumsparty zum 50-jährigen Bestehen des Vereins statt. Nun soll die 50. Auflage des Unterwasserrugby-Turniers am 4. November zu einem weiteren Höhepunkt aus Klubsicht werden. Nach dem Turnier ist ein rauschender Festabend im Mintarder „Flusshaus“ geplant. Zu diesem Anlass sind auch einige Ehrengäste eingeladen worden. Hierzu zählt auch Dr. Franz Josef Grimmeisen, der das Turnier vor fünf Jahrzehnten ins Leben gerufen hat.

Die Sportart hat sich in den 50 Jahren natürlich stark weiterentwickelt. Dank Live-Videoübertragungen ist es auch im Hallenbad Süd möglich, das Geschehen von der Tribüne aus sowohl über als auch unter Wasser zu verfolgen — ein guter Service für alle Fans und Interessierten.

Zehn deutsche Spitzenmannschaften gehen am 4. November in Mülheim an den Start. Vorjahressieger TC Bamberg ist als deutscher Rekordmeister und aktueller Titelträger der große Favorit. Die schärfsten Konkurrenten kommen vermutlich aus dem Westen. Der DUC Krefeld, der SV Rheine und der DSSC Duisburg peilen ebenfalls eine Top-Platzierung an. Die Piranas Penafiel aus dem spanischen Valladolid verleihen dem Turnier die internationale Note.

Neue Nachwuchsspieler

Der TSC Mülheim ist mit seinem Bundesligateam, die Spielgemeinschaft Mülheim/Sterkrade, mit von der Partie. Für die Gastgeber geht es in den Duellen gegen Bamberg, Rheine und Krefeld nur darum, jeweils ein gutes Resultat zu erreichen. In den übrigen Begegnungen soll der eine oder andere Sieg eingefahren werden. Die Euphorie aus sportlicher Sicht hält sich in Grenzen, weil die starken U21-Spieler Jannik Graf und David Kreyßig zum Ligakonkurrenten DUC Krefeld gewechselt sind. Neu im Kader des von André Stratmann und Marc Peters trainierten TSC sind die Nachwuchsspieler Nikolai Schuler und Kevin Lapinski.

Im Ladies Cup, Kampf um den Diamantenen Ball, gilt der deutsche Meister UC Langen als Favorit. Aber auch die starken Aufgebote der Freien Schwimmer Duisburg mit mehreren Mülheimerinnen und der Sporttaucher Berlin haben Chancen, dem Meister ein Bein zu stellen. „Bei uns sind die stärksten Mannschaften aus Deutschland zu Gast“, sagt TSC-Sprecher Marc Peters. Auch bei den Damen wird es international. Eine Auswahl aus dänischen und norwegischen Spielerinnen möchte sich mit den deutschen Teams messen.

Bereits am Freitag, 3. November, wird der Wettbewerb der Jugendlichen ausgetragen. Erwartet werden U15- und U18-Spieler aus Duisburg, Rheine, Krefeld und Oberhausen. Marc Peters sagt: „Die RWW und der TSC Mülheim steuern mit diesem Nachwuchsturnier seit nunmehr acht Jahren einen wichtigen Baustein in der nordrhein-westfälischen Nachwuchsförderung bei. Auch für viele TSC-Jugendliche war der Wettbewerb in der Vergangenheit der Startschuss für erfolgreiche Karrieren.“

Autor:

Marcus Lemke aus Mülheim an der Ruhr

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