Erneut Deutscher Hockey-Meister
HTC Uhlenhorst sorgt für Spannung bei der Titelverteidigung in Krefeld

Mannschaft und Fans feiern gemeinsam den Titelgewinn.
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Was zu Beginn der Hockey-Saison nach vier in Folge verlorenen Spielen niemand geglaubt hätte, wurde am Sonntagnachmittag, 19. Mai, Wirklichkeit: Nach einem hochdramatischen Endspiel gewann der HTC Uhlenhorst Mülheim mit 5:4 gegen den Mannheimer HC und wurde Deutscher Hockey-Meister 2019.

Von Heinz Haas

Nach dem mühsamen Auftakt verlief der Rest der Saison sehr gut, so dass der HTC Uhlenhorst mit einem Vorsprung von fünf Punkten auf den Tabellenzweiten Rot-Weiss Köln in die Final Four einzogen. Der Mannheimer Hockeyclub und der UHC Hamburg vervollständigten das Feld.

Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Titelverteidigung war schon am Samstag getan. Der HTC Uhlenhorst besiegte auf der Hockeyanlage des Crefelder HTC im ersten Halbfinale den Namensvetter aus Hamburg mit 5:2.
Tolles Wetter und prächtige Stimmung bei den Fans aus beiden Lagern gaben ein stimmungsvolles Bild beim Halbfinale ab. Abtasten zu Beginn und möglichst kein frühes Gegentor prägte die erste Halbzeit. Kurz vor der Pause brachte Sukhpal Panisar die Uhlen in Front. Riesiger Jubel auf dem Feld und bei den Fans auf den Rängen. Das Spiel schien den vorgezeichneten Verlauf zu nehmen.

Doch nach der Pause glichen die Hamburger nach einer kurzen Ecke zum 1:1 aus. Das schien den Siegesdrang der Uhlen jedoch nur kurz zu beeindrucken. Durch Jan Schiffer (41. Min.) und Timm Herzbruch (43. Min.) wurden die Zeichen auf Einzug ins Finale gestellt. Und als Till Brock gar auf 4:1 erhöhte war der Drops gelutscht. Da störte auch der zweite Treffer der Hamburger nicht mehr. Zumal Timm Herzbruch mit seinem zweiten Tor an diesem Tag den alten Abstand wieder herstellte.

Im Finale gegen Mannheim

Gegner im Finale am Sonntag, war der Mannheimer HC. Die Mannheimer besiegten im zweiten Halbfinale Rot-Weiss Köln mit 3:2.
Super war die Stimmung schon vor dem Spiel bei den zahlreich mitgereisten Uhlenfans. Sie waren der zwölfte Mann des HTC Uhlenhorst. Selbst als die Mannheimer, nach torlosem ersten Viertel, gleich zu Beginn des zweiten Viertels mit 2:0 in Front gingen, wurden die Anfeuerungsrufe und Gesänge der „grünen Wand“ nicht weniger und nicht leiser. Kein Wunder, dass die Uhlen, angetrieben von ihren Fans, nicht nur den Ausgleich erzielten, sondern durch zwei Tore von Kapitän Tobias Matania bis zur Pause auf 4:2 davonzogen. Als Julius Meyer in der 41. Minute den Treffer zum 5:3 erzielte, sah es nach Sieg und Titelverteidigung der Uhlen aus.

Bange Schlussminuten

Doch es folgten bange Minuten. Trainer Omar Schlingemann war die Nervosität am Spielfeld anzumerken und anzusehen. Mannheim erzielte noch das Tor zum 5:4 und spielte ab der 57. Minute ohne Torwart, um den Druck zu verstärken. So holten die Mannheimer noch drei Ecken heraus, die jedoch allesamt - aus Nervosität und Anspannung? - vergeben wurden. Zum Glück für die Uhlen. Denn damit stand der 18. Titelgewinn der Vereinsgeschichte fest.

Trainer Omar Schlingemann freute sich: „Dass wir nach so einer Saison, nach sechs Abgängen im Vergleich zur Vorsaison und mit vier Niederlagen zu Beginn, in der wir seit Oktober kein Spiel mehr verlieren, am Ende auch den Titel holen, macht mich wahnsinnig stolz auf die Jungs! Die Jungs haben heute alles richtig gemacht, die Räume eng gehalten, um die schnellen Mannheimer Stürmer nicht auf Tempo kommen zu lassen. Da musst du als Trainer gar nicht mehr viel machen.“

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