Startschuss zum Mülheimer Budenzauber

Sie gilt es zu schlagen: Die Landesliga-Fußballer des VfB Speldorf gehen als Titelverteidiger ins Rennen.
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In Mülheims mit wenig Hochklassigem gesegnter Fußballszene ist die Hallenstadtmeisterschaft Jahr für Jahr eines der Höhepunkte im Veranstaltungskalender. Am Donnerstag beginnt der Kampf um den König-Pilsener-Pokal zum 44. Mal.

Die 14 Mülheimer Mannschaften spielen in drei Vorrundengruppen die acht besten Teams aus, die am 7. Januar in einer Endrunde den neuen Titelträger ausspielen. Gebildet wurden zwei Fünfer- und eine Vierergruppe. Die erste Runde mit fünf Teams wird an besagtem Donnerstag (29. Dezember) ab 18 Uhr in der innogy Sporthalle (ehemals RWE-Sporthalle) ausgetragen. Vorjahresfinalist TuSpo Saarn aus der Kreisliga A war als Gruppenkopf gesetzt und bekommt es mit dem Bezirksliga-Zweiten Blau-Weiß Mintard, den beiden A-Kreisligisten 1. FC Mülheim und Union 09 sowie dem C-Ligisten Dümptener TV zu tun. Die ersten drei Mannschaften der Tabelle erreichen die Finalrunde.

Weiter geht es bereits tags darauf. Ab 17.30 Uhr wird in Mülheims größter Sporthalle gekickt. Ausgetragen werden dann parallel sowohl die vierköpfige Gruppe B als auch die fünf Teams umfassende Gruppe C. Zwei Teams aus der Vierer- und erneut drei aus der Fünfergruppe erreichen das Endturnier am 7. Januar. In der Gruppe B fungiert der letztjährige "Bronzemedaillengewinner" SC Croatia als Gruppenkopf. Seine Herausforderer werden der A-Ligist TSV Heimaterde, der B-Ligist SV Heißen und der C-Ligist TSV Broich sein.

Am spektakulärsten dürfte die Gruppe C werden: Hier ist nicht nur der VfB Speldorf als Titelverteidiger und ranghöchstes Team vertreten, sondern auch die beiden Bezirksligisten MSV 07 und SV Rot-Weiß. Als Zünglein an der Waage können der SV Raadt (KL A) und der Mülheimer FC Vatangücü (KL B) fungieren.

Gespielt wird wie in den letzten Jahren auch auf Kunstrasen und mit Bande. Da ein hochklassiges Team fehlt, haben fast alle Mannschaften die Möglichkeit, im Turnier weit zu kommen oder sogar zu gewinnen. Im letzten Jahr stand mit dem TuSpo Saarn ein Team aus der achtklassigen Kreisliga A im Endspiel. Vorjahressieger VfB Speldorf und sein Trainer Christian Mikolajczak haben sich aber eine erfolgreiche Verteidigung des Stadtmeistertitels fest vorgenommen.

Veranstalter hofft auf ein volles Haus

"Wir hoffen, dass möglichst viele Zuschauer in die Halle kommen", sagt Peter Hein, Vorsitzender des Verbandes Mülheimer Fußballvereine. Für die ganz kleinen Gäste hat der Veranstalter erneut einen "KidsClub" initiiert. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Jugendliche ab 14 zahlen an allen drei Tagen zwei Euro. Für Erwachsene kostet der Eintritt in der Vorrunde sechs, in der Endrunde acht Euro.

Autor:

Marcel Dronia aus Mülheim an der Ruhr

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