VfB Speldorf: Strafstoß in der Schlussminute

Alexander Scheelen wird von Essens Kerim Avci attackiert. Foto: Nicole Trucksess
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Regelmäßiges Beschneiden von Bäumen und Sträuchern dient der Gesundheit der Pflanzen. Um keinen Schaden anzurichten, gilt es jedoch die „goldenen Regeln“ des
Um ein Haar hätten die NRW-Liga-Fußballer des VfB Speldorf für eine Riesen-Überraschung gesorgt. Spitzenreiter Rot-Weiss Essen, neben Germania Windeck mittlerweile zum Top-Aufstiegskandidaten avanciert, hatte in den bisherigen sechs Heimspielen stets den Platz als Sieger verlassen. Die Speldorfer entführten beim 1:1 (0:0)-Remis als erste gegnerische Mannschaft einen Punkt. Und hatten den Sieg fast schon in der Tasche.
Torlos endete die furiose erste Halbzeit vor 6860 Zuschauern im Essener Georg-Melches-Stadion. Das Chancenverhältnis lautete 5:5. Die Mülheimer spielten alles andere als defensiv, sondern setzten viele Akzente in der Offensive. Kurz nach der Pause fiel im Anschluss an eine Ecke der Speldorfer Führungstreffer. Thomas Pütters stand plötzlich frei und versenkte den Ball in der 47. Minute zum 1:0 im RWE-Tor. Die Gastgeber waren perplex, spielten lange nicht mehr so zügig und kombinationssicher wie noch vor dem Wechsel. Die abgeklärt wirkenden Speldorfer konnten sich immer wieder vom Druck befreien und kamen zu Konterchancen.
Eine dieser Möglichkeiten hätten sie allerdings nutzen müssen. Tanju Acikgöz traf den Pfosten (56.), Thomas Pütters scheiterte freistehend an Essens Keeper Dennis Lamczyk (73.). Vorher noch abgeklärt, in der Schlussminute aber zu ungestüm. Ob das Foul von VfB-Verteidiger Jaroslaw Stankiewicz elfmeterwürdig war oder nicht – im Strafraum hätte der Routinier von hinten nicht so einsteigen dürfen. So brachten sich die Grün-Weißen selbst um den verdienten Lohn. RWE-Kapitän Timo Brauer verwandelte sicher zum aus Essener Sicht schmeichelhaften 1:1-Endstand.
Am Sonntag empfangen die Speldorfer den 1. FC Kleve. Die Partie wird um 14.30 Uhr im Ruhrstadion angepfiffen. Die Klever haben nach einem katastrophalen Start nun langsam die Kurve gekriegt, liegen mit zwölf Punkten auf Rang 14. Drei Plätze davor ist der VfB zu finden. Aber nicht nur sportlich gibt es am Bresserberg Probleme, sondern vor allem finanziell. Der Erhalt des gesamten Vereins ist das vorrangige Ziel, das Vorstand, Mitglieder und Fans gemeinsam ins Auge gefasst haben.

Autor:

Marcus Lemke aus Mülheim an der Ruhr

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