Entwicklung in Styrum
Vom neuen Sportpark sollen vor allem Kinder profitieren

Auf dem Gelände der Sportanlage Von-der-Tann-Straße gibt es noch viele ungenutzte Flächen.
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  • Auf dem Gelände der Sportanlage Von-der-Tann-Straße gibt es noch viele ungenutzte Flächen.
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Mülheim erhält für neuen Sportpark 2,61 Millionen Euro Förderung

Sportdezernent Ulrich Ernst, Projektleiter Johannes Michels und Ralf Wind vom Mülheimer Sport-Service sowie Architekt Klaus Tenhofen stellten am Dienstag die Pläne für den neuen Sportpark Styrum vor (siehe Titel). Baubeginn soll im Frühjahr 2019 sein.

von RuhrText

Die Finanzierung der mit rund 920 000 Euro kalkulierten Maßnahme ist gesichert. Die Unternehmensgruppe Tengelmann hat anlässlich ihres Jubiläums zum 150-jährigen Firmenbestehen ihre Zusage gegeben, die Kosten für den Bau der Freilufthalle zu übernehmen. Einen Anteil von 130.000 Euro zahlt die Stadt. Für den restlichen Betrag steht Geld aus der Leonhard-Stinnes-Stiftung zur Verfügung.

Für den zweiten Bauabschnitt, der ab 2020 in Angriff genommen werden soll, sind Kosten von 2,9 Millionen Euro errechnet worden. Am 12. Oktober dieses Jahres hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die Übersicht der aus dem Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2018 geförderten Projekte veröffentlicht. Seitdem steht fest: Mülheim erhält für die Errichtung des Sportparks eine Förderung in Höhe von 2,61 Millionen Euro. Dadurch ist es möglich, alle geplanten Baumaßnahmen durchzuführen — ohne, dass aus Kostengründen abgespeckt werden muss.

Im zweiten Bauabschnitt entstehen eine Parkour-Anlage, zwei Beachvolleyball-Plätze, Anlagen für leichtathletische Disziplinen (100-Meter-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen, Laufen auf einer 500 Meter langen Rundbahn mit unterschiedlichen Belägen), ein Boulderbereich, ein Fitness-Container, Bouleflächen und attraktive Spiel- und Bewegungsbereiche für Kinder. Der Sportpark hat seine Bezeichnung nicht nur aufgrund der Vielzahl an Sportgeräten und Flächen verdient. Er ist eingebettet in eine Parklandschaft mit vielen Bäumen und Aufenthaltsmöglichkeiten.

„Im Sportpark soll nicht nur klassisch Sport betrieben werden, sondern er wird ein attraktiver Aufenthaltsort mit vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten sein. Profitieren sollen insbesondere die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil sowie die umliegenden Schulen, Sportvereine und Kitas. Insbesondere die angrenzende Willy-Brandt-Schule mit rund 1000 Schülern beabsichtigt, den geplanten Sportpark für den Sportunterricht und weitere Aktionen wie Sportfeste zu nutzen“, erklärt Ulrich Ernst.

Läuft alles nach Plan, ist das Bauvorhaben im Jahr 2021 fertiggestellt. Ulrich Ernst betont, dass insbesondere im Stadtteil Styrum eine Menge passiert und noch in Bewegung ist. Der Sportpark — so der Sportdezernent — käme als Highlight noch oben drauf.

Auf dem Gelände der Sportanlage Von-der-Tann-Straße gibt es noch viele ungenutzte Flächen.
V.l.: Ralf Wind, Johannes Michels, Klaus Tenhofer und Ulrich Ernst mit den Plänen zum Ruhrpark.

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