Aktuell: 3. März- GIFTKÖDERALARM

Hundehalter sollten ihre Vierbeiner derzeit während des Spaziergangs immer im Auge haben, es liegen vermehrt Giftköder aus!
  • Hundehalter sollten ihre Vierbeiner derzeit während des Spaziergangs immer im Auge haben, es liegen vermehrt Giftköder aus!
  • Foto: pixelio
  • hochgeladen von Daniela Neumann

Vor gerade einmal drei Wochen ließ eine Giftködersichtung im Uhlenhorst die Mülheimer Hundehalter hellhörig werden. Jetzt wurden erneut giftige Wursthappen, diesmal in den Saarner Ruhrauen, gesichtet.

Vor wenigen Tagen erreichte die Redaktion erneut eine beunruhigende Nachricht: Es wurden wieder Giftköder in den Saarner Ruhrauen ausgelegt. MW-Leserin Bettina Cypek schilderte, dass der Hund ihrer Freundin am Sonntagvormittag, 3. März, an den Saarner Ruhrauen Mettwurst im Gras gefunden und auch davon gefressen habe.
„Da der Fund gut versteckt als Häufchen im Gras neben dem Fußgängerweg lag und weder Brötchen noch andere Hinweise auf eine „Mahlzeit im Grünen“ zu finden waren ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich erneut um einen Giftköder handelt“, erklärt die besorgte Mülheimerin.
Der Rest des Fundes sei bereits auf dem Weg in ein Labor, der Hund sei beim Tierarzt. „Ich habe bereits die Mitglieder unserer Hundeschule gewarnt, sowie den Verein Mülheimer Hundefreunde“, so Cypek.
Bettina Cypek ist über diese Missetaten entrüstet: „Wir Mülheimer Hundebesitzer leben momentan in Angst um unsere treuen Begleiter und fühlen uns von der Stadt allein gelassen, da außer Meldungen nichts unternommen wird, um Haus- und Wildtiere wie auch spielende Kinder zu schützen.“
Sie habe bereits in Eigeninitiative die zuständinge Behörde kontaktiert und hoffe auf Unterstützung. „Selbstjustiz ist nicht unser bester Freund“, findet die Tierliebhaberin.

HINTERGRUND:

- Der erste Fund von Giftködern wurde im Januar gemeldet. Hier verteilten Unbekannte mit Gift bespickte Leberwurststücke im Uhlenhorst, nahe Böllerst Höfe.

- Im Februar wurden Giftköder am Uhlenhorster Weg gefunden. Jack Russel-Dame Joy fraß von ihnen, blieb aber dank tierärztlicher Behandlung unversehrt.

TIPP: Hunde derzeit nicht unbeaufsichtigt im Wald stöbern lassen; Tiere die keinen sicheren Rückruf beherrschen sollten an der Schleppleine geführt werden
- Bei Verdacht auf Giftaufnahme sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

Weitere Infos gibt es hier und hier .

Autor:

Daniela Neumann aus Oberhausen

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