Das neue Paradies 3.teil Leseprobe

Auszug aus Kapitel 2

Joshuas Abenteuer

Am nächsten Tag strömen die Menschen in die Kristallhöhle und sitzen dort tief ergriffen von der Schönheit des natürlichen Saales hin und beten zur Mutter Erde. Sie alle fühlen die Energie der Erde, die Liebe und Schönheit des Berges. Eine Frau löst sich aus der Menge, geht zu einer hohen Stelle im Saal der aussieht wie ein Altar kniet sich dort hin und stimmt
ein altes Schamanisches Lied an welches sie mit sanften Tönen singt. Die sanfte Macht ihres Gesanges , lässt die Menschen spüren , das Sie die erste Priesterin des Tempels sein sollte.
In einer entfernten Ecke des Saales sitzt ein etwa 8jähriger Junge der neugierig die Höhlenwand erkundet, dabei findet er einen weiteren Gang der weiterzuführen scheint. Seine Eltern merken nicht das er in diesen hinein krabbelt, weil die singende Schamanin ihre Aufmerksamkeit in den Bann zieht.
Der Junge befindet sich im Forscherdrang und erkundet den Höhlengang. Der Gang durch den er sich bewegt reicht grade für seine Körpergröße, ein Erwachsener kommt hier nicht durch. Am Ende des Ganges, entdeckt er eine neue Höhle, eine Taschenlampe die er bei sich hat, erleuchtet die kleine Höhle. Ein Wasserfall entspringt in der Wand vor ihm und sprudelt in einen kleinen See zu seinen Füßen. Ein Bachlauf am Ende des kleinen Sees verschwindet unter den Felsen im Berg. Er hat große Lust, sich unter den Wasserfall zu stellen und zieht sich aus. Das Wasser ist sehr kalt aber erfrischend wie nie. Er stellt sich unter den Wasserfall, nach dem er sich im See einigermaßen an die Temperatur des Wasser gewöhnt hat. Dabei entdeckt er hinter dem Wasserfall einen weiteren Gang der ihn zu einer weiteren Höhle führt. Durch diesen Gang kann er aufrecht gehen. Als er in der nächsten Höhle ankommt sieht er das diese aus purem Gold besteht und spürt auch das in dieser Höhle noch etwas anders ist, hier ist es Warm im Gegensatz zu den vorderen Höhlen. Es scheint eine unbekannte Energie hinter der Wand aus Gold zu sein. Er streichelt mit seinen Händen das Gold und fühlt die angenehme Wärme.
Er setzt sich auf einen Block an der Wand und beginnt zu überlegen was er als nächstes tun soll.
Er denkt sich, >
Er nickt zu sich selber und geht zurück durch den Wasserfall. Er trinkt einen kräftigen Schluck des Wassers und fühlt eine gewaltige Energie und Klarheit in dem Wasser. Er füllt seine Flasche mit dem Wasser zieht sich wieder an und macht sich auf den Rückweg in den Tempel.
Inzwischen haben seine Eltern sein Fehlen bemerkt und machen sich große Sorgen, auch andere Menschen die den Jungen kennen suchen nach ihm.
Einige Minuten später kommt er aus der Wand gekrochen. Seine Eltern und die anderen in der Nähe stehenden oder sitzenden Leute bemerken ihn und rufen,
“Da kommt er aus der Wand. Hat wohl Entdecker gespielt.“ und lachen aufmunternd den Eltern zu. Die Schamanin und die Mentoren haben den Vorfall bemerkt und kommen zu der Stelle wo die besorgten Eltern stehen. Die Mutter ruft ermahnend,
“Joshua, du kannst doch nicht einfach ohne etwas zu sagen auf Erkundung gehen, dafür bist du noch zu klein.“
“Aber Mutter, ich bin doch schon groß und acht Jahre alt, ich habe dir von dem Ort den ich entdeckt habe auch etwas mitgebracht.“
“Was hast du mir Mitgebracht?“ fragt die Mutter
“Das köstlichste Wasser das ich je getrunken habe, hier Probier einen Schluck.“ antwortet Joshua und gibt die Flasche seiner Mutter. Die Mutter trinkt von dem Wasser und reicht die Flasche weiter, zufälligerweise an die Schamanin die dann auch einen Schluck Wasser trinkt. Darauf sagt die Schamanin, “Joshua, diese Wasser ist heiliges Wasser und schmeckt so gut, wie ich noch kein anderes Wasser getrunken habe.
Da du der Entdecker der Quelle bist, ernenne ich dich zum Hüter der Quelle und erhebe dich in den Priesterstand.“
Joshua errötet leicht und fühlt sich geehrt wie noch nie. Seine
Mutter schaut nicht mehr so streng und ist sichtlich stolz auf ihren großen Jungen und die Ehre, die er für seine Entdeckung erhält. Die Schamanin schaut in den Gang, der zur Höhle des heiligen Wassers führt und stellt fest, das die Aufgabe die Sie Joshua vergeben hat, kein Erwachsener übernehmen kann.
“Nun Joshua, ich bin schwimmende Feder, die Priesterin dieses Tempels, du bist nun zum Priester des heiligen Wassers ernannt und ich fühle das du diese Amt mit Würde führen wirst. Immer wenn hier in der großen Höhle gebetet wird kannst du den betenden Menschen, das heilige Wasser reichen. Da hier viele Menschen zum Beten kommen werden, wirst du nicht alle allein mit Wasser versorgen können, darum suche dir weitere Kinder, deines Alters und mit deiner Körpergröße die dir helfen können. Auch diese Kinder werden dann zu Priestern des Heiligen Wassers ernannt, und wenn ihr größer werdet, wird die Priesterschaft an nachfolgende Kindergenerationen weitergeben. Nun suche dir die Kinder aus, die du für dieses Amt einsetzen willst.“ spricht die schwimmende Feder und Priesterin des Tempels der Erde.
Joshua nickt und sucht seine Freunde, sowie andere Gleichaltrige Jungen und Mädchen. Einige von den Kindern kommen von selber in das Blickfeld von Joshua, andere verstecken sich schüchtern. Aber Joshua wählt nicht die, die auf sich selbst aufmerksam machen wollen, sondern er wählt ganz Bewusst, die aus die sich verstecken oder die sich nicht hervorheben wollen. Bescheidenheit und Demut sind die Stärken eines Priesters. Nicht Profilierung und Geltungsdrang. Als er diejenigen ausgesucht hat die Ihm gefallen, fragt ein Junge Ihn,“ Warum nimmst du nicht auch uns Joshua, wir sind doch deine Freunde?“
Joshua antwortet,“ Ja ihr seid meine Freunde, wie die anderen
Kinder auch, aber ihr habt den Fehler begangen, das ihr Euch hervorgehoben habt und die anderen Kinder nicht. Die Kinder die Bescheiden bleiben wollen und sich nicht profilieren
wollen, sind die richtigen Freunde und haben den Stand eines
Priesters des heiligen Wassers verdient. Bescheidenheit und Demut sind die heiligsten Regeln eines Priesters. Wenn ihr gewartet hättet, bis ich euch gefunden habe, wäret ihr in meine Auswahl gefallen.“
Die Schamanin gibt der Erklärung Joshua Beifall und auch die Eltern von Joshua, sind sehr stolz auf seine Weise Rede und ahnen schon, das er ein großer Spiritueller Führer werden wird.
Die Mentoren kommen nun heran und sagen sichtlich gerührt von Joshuas Rede zu Ihm,“ Joshua, für dein Alter bist du ein Sehr Weiser Mensch und wir stimmen deiner Rede zu, du hast Recht gewählt, nun du hast deine Helfer gewählt, so wollen wir, diese Kinder ebenfalls in den Heiligen Stand der Priesterschaft erheben.“ Und nun zu euch dreien , Ihr habt geglaubt, das wenn ihr euch vordrängt, sofort von eurem Freund gewählt werdet, das dem nun nicht so war, dürft ihr ihm nicht nachtragen , er wird weiterhin euer Freund bleiben. Damit ihr nicht ganz enttäuscht seid, werden wir euch dreien eine andere Aufgabe zuteilen. Wir ernennen euch drei zu Hütern der Küste, eure Aufgabe besteht darin Flutwellen, ungebetene Gäste wie die schwimmenden Inseln zu melden, Treibgut an den Stränden zu sammeln und was sonst noch an anderen Abenteuern zu erleben ist. Wir denken, das dies eine Aufgabe nach eurem Herzen sein wird. Wenn ihr drei immer zusammensteht und wie einst die drei Musketiere nach dem Motto handeln wollt, werdet ihr auch in die Gunst anderer Aufgaben, in der Zukunft kommen. Nun unsere Frage wollt Ihr die Hüter der Küste werden so antworte mit ja.“
Die drei Jungen sind begeistert, denn im Grunde genommen wäre ein Wasser ausschenken auf Dauer, nicht spannend genug für Sie gewesen und sie stimmen dem Auftrag zu. Der Anführer der Drei antwortet,“ Ja, das ist was für uns, ich denke das die Priesterschaft im Tempel,
auf Dauer für uns zu langweilig geworden wäre und wir respektieren Joshuas Entscheidung.“

Mittlerweile ist es Abend geworden und die Menschen gehen wieder ins Lager zurück um am kommenden Tag wieder Fit zu sein für die Arbeit die noch auf sie alle wartet. Joshua sagt zu seiner Mutter, “ Mutter geh schon mal nach Hause ich komme bald nach, ich habe noch etwas wichtiges zu erledigen.“ Dabei gibt er ein Zeichen an die Schamanin und einen der Mentoren zu warten. Als alle Menschen die Höhle verlassen haben, stellt sich Joshua zu den Mentoren und der Schamanin schwimmende Feder. Joshua beginnt von der Höhle zu erzählen,

“Als ich in die Höhle durch den Gang kroch, war auch ich vom Abenteuergeist besessen, als ich den Wasserfall und den kleinen See in der zweiten Höhle und das Wasser getrunken habe, war mir klar das ich einen wunderbaren Schatz gefunden habe. Ich zog mich dort aus und stellte mich unter den Wasserfall, mit seinem kalten Sprudelwasser. Es war wie eine Taufe. Dann sah ich hinter dem Wasservorhang einen weiteren Gang, den ich jedoch aufrecht entlang gehen konnte, er ist etwa 25m lang und führt in eine kleine warme Höhle. In dieser Höhle befindet sich eine sehr starke Energie, das konnte ich fühlen und jetzt kommt der springende Punkt, warum ich alleine mit euch Auserwählten und der schwimmenden Feder sein wollte. Die letzte hintere Höhle besteht aus purem gewachsenem Gold und in diesem Moment wurde mir klar warum, ICH diese Höhle gefunden habe. Wenn ein anderes Kind wie die drei, die ich nicht gewählt habe, in die Höhle gekrochen wären, hätten wir jetzt da draußen 6Millionen verrückte Menschen, die vom Goldfieber befallen wären. Und alle guten Vorsätze für eine friedvolle Zukunft ohne Hass, Neid Mord und Totschlag wären zerstört gewesen.
Über dieses Bild bin ich mir schon in der Höhle, mit dem Gold im klaren gewesen . Ich bin zwar erst 8 Jahre alt und das Leben liegt noch vor mir, aber mein Gerede wirkt auf euch bestimmt wie das Gerede, von einem alten und weisen Mann. Ich kann nicht anders denken und will nicht, das noch mehr Unheil über die Menschen da draußen kommt. Deswegen möchte ich einen von den atlantischen Meistern bitten, die in euch sind und mit euch verbunden sind mit mir zurück in die Höhle zu gehen. Ich glaube das einer Der Meister, die Energie die dort ist in der Goldhöhle besser analysieren kann als ich und danach wäre es gut, wenn die Höhle energetisch versiegelt wird, damit sich keiner der Kinder die zu meiner Priesterschaft gehören sich mal dahinein verläuft und Zuhause sich verplappert.“
Als Joshua in seiner Rede endet und seine Worte schweigend wirken lässt fühlt er in sich eine Ruhe und eine Gewissheit das die Mentoren ihn und sein Handeln verstehen. Nach einer Weile des Schweigens, beginnt Elektra-Athena mit einer Antwort,“ Joshua , du bist wirklich weise, noch weiser als wir es sind. Ich glaube das du eines Tages, einer der Größten Führer diese Landes sein wirst. Du hast die beste und einzige Entscheidung getroffen. Ein Goldfieber wäre der Endgültige Untergang der Menschheit geworden, deswegen hat Mutter Erde, diese Ehre dir zuteil werden lassen. Sie hat großes Vertrauen zu dir und weiß wirklich, was deine zukünftige Aufgabe sein wird. Deswegen haben auch wir großes Vertrauen zu dir. Du bist nicht nur ein Priester des heiligen Wassers, du hast den Titel des Hohen Priesters des Heiligen Wasser verdient.“ Die anderen Mentoren nicken zustimmend und verneigen sich vor Joshua. Die inneren Meister lösen sich von den Körpern der Mentoren und materialisieren sich vor Joshua. Auch diese verneigen sich vor Joshua und sprechen zu Ihm auf geistigem Wege und die Mentoren und schwimmende Feder hören die Worte der Atlantischen Meister ebenfalls mit Ihrem Geist.
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Das Blaues Licht taucht aus dem Nichts auf, und Atsaniel und die Alten Meister erscheinen in diesem Licht
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Joshua läuft es heiß und kalt den Rücken runter aber er weiß diese Ehre zu schätzen und er weiß auch, das er unter einem besonderen Stern geboren wurde deswegen antwortet er
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Die Alten Meister und Atsaniel sprechen weiter
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Aus dem Blauen Lichtfeld taucht ein Blauer Blitzstrahl auf und hüllt Joshua in dieses Licht ein. Das Blaue Licht tanzt um Joshua herum und füllt seine Aura, seinen Geist seine Seele und seinen Körper mit Atlantischer Energie.

Das Blaue Licht verblasst langsam und die Stimmen der alten
Meister ertönen noch einmal
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Joshua konzentriert sich und Sekunden später, steht er in der goldenen Höhle. Er geht an die Wand heran und fühlt jetzt die Machtvolle Energie im Berginneren er tastet die goldene Wand ab , plötzlich hat er das Gefühl das da ein Schalter oder Sensor ist und drückt diesen. Wie von Geisterhand öffnet sich die Wand und er sieht einen Raum vor sich, mit Reliquien aus Uralter Zeit, Schriftzeichen auf den ersten blick unbekannt, aber dennoch mit seinem Atlantischem Wissen, weiß er die Zeichen zu verstehen. Es handelt sich um eine Art atlantisches Zeit-Raumschiff, der Ur-Atlanter oder genauer gesagt ein Zeit-Raumschiff von Sirius. Sirius und Atlantis gehörten einst zusammen. Atlantis war die irdische Kolonie von Sirius.

Joshua verschließt den Raum wieder und Versiegelt den Zugang zu der goldenen Höhle. Dann kehrt er zu den Freunden zurück

Autor:

Andre de Homont aus Kleve

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