Feuerwehr rückte zu Gasaustritt und Carport-Brand aus

Der brennende Carport drohte, sich auf das angrenzende Haus auszubreiten.
  • Der brennende Carport drohte, sich auf das angrenzende Haus auszubreiten.
  • Foto: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr
  • hochgeladen von Sibylle Brockschmidt

Am Montag, 6. August, gegen 11.07 Uhr wurde der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Mülheim ein Gasaustritt an einem Auto auf der Tannenstraße gemeldet. Es wurden umgehend ein Löschzug, der Führungsdienst und der Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass aus dem nachgerüsteten Gastank eines Autos Gas entwich. Der Bereich zwischen Friedhofstraße und Schemelsbruch wurde mithilfe der Polizei abgesperrt und die angrenzenden Gebäude vorsorglich geräumt. Durch einen Trupp unter Atemschutz wurden ausgiebige Messungen mit einem Gaswarngerät durchgeführt. Der Gefahrenbereich beschränkte sich auf die unmittelbare Umgebung, so dass die Bewohner gefahrlos in ihre Wohnung zurückkehren konnten. Das Auto wurde anschließend durch ein Abschleppunternehmen zu einer Fachwerkstatt transportiert. Die Feuerwehr stellte bis zum Abtransport den Brandschutz sicher und führte fortlaufend weitere Messungen durch.

Parallel zum laufenden Einsatz erreichte ein weiterer Notruf die Leitstelle. Hier wurde ein brennender Carport im Bereich Broicher Waldweg gemeldet. Löschzug, Führungsdienst und Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe fuhren zur Einsatzstelle entsandt und trafen auf einen komplett brennenden Carport der drohte, auf das angrenzende Gebäude überzugreifen. Anwohner hatten bereits erste Löschversuche mit einem Gartenschlauch unternommen.

Durch den Einsatz von zwei C-Rohren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und das Übergreifen auf das Wohngebäude verhindert werden. Parallel wurde das angrenzende Wohngebäude mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und der bereits eingedrungene Brandrauch mit einem Hochleistungslüfter aus dem Haus entfernt. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde. Verletzt wurde zum Glück niemand. Abschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

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