Lichtblick im Tunnel

RWE-Beleuchtungsexperte Arnd Burkhardt, Oliver Stasun, Roland Jansen, Abteilungsleiter der Verkehrs- und Straßenplanung Mülheim, und Rainer Hagmann, Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr bei innogy (von links) geht nun ein neues Licht auf. 
Foto: PR-Foto Köhring/AK
  • RWE-Beleuchtungsexperte Arnd Burkhardt, Oliver Stasun, Roland Jansen, Abteilungsleiter der Verkehrs- und Straßenplanung Mülheim, und Rainer Hagmann, Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr bei innogy (von links) geht nun ein neues Licht auf.
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Die Umrüstung der Beleuchtung des Eppinghofer Tunnels durch Westnetz ist fast abgeschlossen. Die 142 Lampen wurden durch 96 umweltfreundlichere und leistungsstärkere neue LED-Leuchten ersetzt, die sich an die Lichtverhältnisse anpassen. In Kürze ist der Tunnel dann wieder zweispurig befahrbar.

Von Sibylle Brockschmidt

In den vergangenen sechs Wochen hat die innogy-Verteilnetztochter Westnetz die gesamte Beleuchtung des Eppinghofer Tunnels, unterhalb des Kurt-Schumacher-Platzes, auf moderne LED-Technik umgerüstet. Sämtliche Befestigungen, Kabelzuleitungen und die Steuerungstechnik der Beleuchtungsanlage wurden dabei ebenfalls erneuert.

Laut Roland Jansen, Abteilungsleiter der Verkehrs- und Straßenplanung der Stadt Mülheim, bestand nicht nur im Tunnel Erneuerungsbedarf: "Wir bauen sukzessive alle alten Anlagen in der Stadt ab und steigen auf LED-Beleuchtung um." Diese wird nun seit etwa zwölf Jahren für die Beleuchtung von Straßen eingesetzt und hat sich seitdem enorm weiterentwickelt.

Im Tunnel wurden daher die vorhandenen konventionellen Lampen mit einer Gesamtleistung von 32.000 Kilowattstunden demontiert und durch mit circa 55.000 Kilowattstunden Gesamtleistung um einiges leistungsstärkere LED-Beleuchtung ersetzt. Diese Lampen, die bis zu 100.000 Stunden Haltbarkeit versprechen, sind auch um einiges umweltfreundlicher, da der Energieverbrauch mit ihnen bis zu 40 Prozent gesenkt werden kann, erklärt Rainer Hegmann, Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr bei innogy. Außerdem müssen die Leuchtmittel nun statt im Vier-Jahres-Takt nur noch etwa alle zwölf bis 15 Jahre ausgetauscht werden.

Anpassung an die Lichtverhältnisse

Zudem werden die neuen Leuchten adaptiv gesteuert, was bedeutet, dass sie sich ständig an die wechselnden Lichtverhältnisse anpassen. Das hat für Autofahrer den Effekt, dass der Kontrast zwischen dem kurzen Tunnel und dem Tageslicht ausgeglichen werden kann und die Fahrt somit angenehmer für die Augen und damit auch sicherer ist. Ist es draußen hell, ist paradoxerweise also auch im Tunnel das Licht heller, um den schnellen Wechsel der Lichtverhältnisse zu kompensieren.

Seit Beginn der Baumaßnahme waren die Fahrspuren wechselseitig gesperrt. Nun soll kommende Woche das Steuerungssystem programmiert und die Sperrung beendet werden, ab dann wird der Tunnel wieder uneingeschränkt befahrbar sein. "Eigentlich hätten die Arbeiten schon viel früher beginnen sollen, allerdings haben wir gewartet, bis der Bau des Kreisverkehrs an der Kreuzung Heißener Straße/Klöttschen abgeschlossen war, da der Umleitungsverkehr ebenfalls durch den Tunnel führte", so Roland Jansen. Die Umrüstung wurde anschließend in der geplanten Zeit realisiert, die Kosten für die Rundum-Modernisierung auf 400.000 Euro.

Autor:

Sibylle Brockschmidt aus Mülheim an der Ruhr

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