Sicher zur Schule

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Den Vorschulkindern in Mülheim bleiben nur noch 4 Monate zur Vorbereitung auf den "Sicheren Schulweg. Der Fototermin der Verkehrswacht Mülheim mit ihrem Schirmherrn, Oberbürgermeister Ulrich Scholten, stellt die Kinder der KiTa "Menschenskinder" mit ihren Warnwesten und Lehrheften als Botschafter an alle Verkehrsteilnehmer heraus, vor allem die Autofahrer, für partnerschaftliches und rücksichtsvolles Fahren.

20 Vorschulkinder der KiTa Menschenskinder mit ihrer Leiterin Frau Küßner und den Erzieherinnen hatten die Verkehrswacht Mülheim, die Polizei und die Sponsoren der Aktion, das Autohaus AUDI Wolf, die Sparkasse Mülheim und die DEKRA zu Gast, um Warnwesten und Hefte zum "Sicheren Schulweg" in Empfang zu nehmen.

Gunter Zimmermeyer von der Verkehrswacht zeigt das Problem auf: "Mehr Sicherheit auf der Straße für Vorschulkinder und Schulkinder ist überfällig. Die Zahlen der Polizei Mülheim/Essen haben es als notwendig angezeigt. 24 Kinder mehr als in 2015 sind 2016 bei Verkehrsunfällen in Mülheim verletzt worden. Damit ist die Zahl auf 60 gestiegen."

Schon 5 Jahre nacheinander verteilt die Verkehrswacht die leuchtenden Warnwesten und die Hefte an die KiTas: Insgesamt schon mehr als 5000 Stück. Damit sollen die Kinder früher und besser gesehen werden und somit sicherer im Straßenverkehr sein. Die Finanzierung wird durch die Sponsoren Sparkasse Mülheim, Autohaus Wolf (VW und AUDI) und DEKRA ermöglicht.

Zimmermeyer begrüßte die Vertreter der Sponsoren Herrn Thomas Veltmann von AUDI Wolf, Herrn Dammeyer von der Sparkasse Mülheim und Herrn Norbert Todt von der DEKRA und dankte für die Unterstützung.

OB Ulrich Scholten lobte und dankte allen Beteiligten und forderte dazu auf, in diesen Aktivitäten nicht nachzulassen. Es wirkte. Verkehrswacht und Sponsoren werden die Aktion in den nächsten Jahren fortsetzen.

Zimmermeyer freute sich, dass nun nach 5 Jahren die Beteiligung der KiTas viel reibungsloser erfolgt als zu Beginn, aber immer noch melden sich nur etwas mehr als die Hälfte der Mülheimer KiTas. Zimmermeyer: "Den Kindern diese Unterstützung der Ehrenamtler der Verkehrswacht vorzuenthalten, ist eigentlich unverantwortlich."

Alle Beteiligten dankten den Medien für ausführliche Berichterstattung, weil nur auf diese Weise das Thema in der notwendigen Breite in Mülheim wahrgenommen und hoffentlich verinnerlicht wird, mit der Vision, dass kein Kind in Mülheim im Straßenverkehr zu Schaden kommt.

Autor:

Lokalkompass Mülheim aus Mülheim an der Ruhr

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