Ungebührliches Verhalten löst Kettenreaktion aus: Polizeieinsatz

Es gibt ja die Geschichte, dass eine Milch im Krug auf dem Herd überkocht und dieser Vorfall eine Kettenreaktion auslöst, die das ganze Haus abbrennen lässt. So oder ähnlich muss es sich gestern Abend, am Mittwoch, 16. Oktober, ab 21.26 Uhr für die Polizei angefühlt haben.

Der Polizeimeldung merkt man noch heute die Verblüffung über die Frau an, die randalierend aus dem Verkhaltenskodex für Normalbürger fiel. 

Harmloser Start 

Ein harmloser Verkehrsunfall gestern Abend (17. Oktober) auf der Mellinghofer Straße in Mülheim, bei dem es zu leichten Sachschaden gekommen ist, entwickelte sich zu einem mehrstündigen Einsatz, bei dem die Unfallverursacherin sich am Ende sogar körperlich gegen die Maßnahmen der Polizei wehrte.

Gegen 21.25 Uhr erhielten Beamte der Polizeiwache Mülheim den Einsatz, zur Mellinghofer Straße zu fahren. Dort angekommen, stellten sie zwei leicht beschädigte Fahrzeuge und die dazugehörigen Fahrer fest. Schon bei genauerer Betrachtung der Unfallverursacherin (42) stellten die Beamten Verhaltensauffälligkeiten fest.  

Verwirrt und verworren

Sie machte einen verwirrten Eindruck, sprach kaum mit den Beamten und gestikulierte wild. Bei der Übergabe der Fahrzeugpapiere fielen ihr diese immer wieder zu Boden. Zudem bemerkte das Streifenteam typischen Alkoholgeruch, der auf eine mögliche Fahruntüchtigkeit hindeutete. 

Vermutlich vermeintlich alkoholisiert

Einen freiwilligen Alkoholtest verweigerte die Frau. Da eine Fahruntüchtigkeit vermutet wurde, baten die Beamten die Frau zum Streifenwagen. Dort sollte sie die Möglichkeit haben, an einem stationären Gerät ihren Atemalkohol messen zu lassen.
Doch auch den Weg zum Streifenwagen verweigerte die Frau. Trotz mehrfacher Aufforderung, bis hin zur Zwangsandrohung, blieb die Frau an ihrem Fahrzeug und versuchte dann sogar, vom Unfallort wegzugehen.
Als sie durch die Beamten an ihrer Flucht gehindert werden sollte, schlug sie plötzlich um sich. Gefesselt musste sie mit zur Polizeiwache kommen. Auf der Wache wirkte sie weiterhin aggressiv und schmiss sich zeitweise sogar auf den Boden. Ihr wurden Blutproben entnommen, die nun analysiert werden.
Nach Abschluss der Maßnahmen durfte sie die Polizeiwache wieder verlassen. 

Autor:

Heike Marie Westhofen aus Mülheim an der Ruhr

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