Wertvolles Kunstwerk gestohlen

Die veschwundene Statue "Der Bogenschütz".
  • Die veschwundene Statue "Der Bogenschütz".
  • Foto: Stadt Mülheim
  • hochgeladen von Regina Tempel

Ein dreister Diebstahl in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat die Stadtverwaltung erschüttert. Die zwei Meter hohe und rund eine Tonne schwere Bronzeskulptur von Hermann Lickfeld, die gegenüber dem Wasserbahnhof im Luisental stand, ist gestohlen worden. „Wir gehen von einem besonders dreisten Fall von Metalldiebstahl aus“, meint Stadtsprecher Volker Wiebels fassungslos.
Bereits in den letzten Monaten hat es wiederholt Metalldiebstahl aus dem öffentlichen Raum gegeben. So sind Bronzekreuze vom Broicher Friedhof und Elemente des Wasserspielplatzes in der MüGa gestohlen worden. Denn die Schrottpreise sind zurzeit sehr hoch.
Der ideelle Wert der Statue überschreitet den Metallwert jedoch bei weitem. Schließlich handelt es sich um eines der bedeutendsten Werke des Mülheimer Künstlers, der von 1898 bis 1941 gelebt hat. Seit 1936 stand die Statue an dieser Stelle. Die Stadtverwaltung, die Mittwochmorgen von einem Spaziergänger über das Verschwinden informiert wurde, hofft nun auf Hinweise, denn der Diebstahl muss mit schwerem Gerät und entsprechendem Lärm durchgeführt worden sein. Vielleicht, so hofft Wiebels, meldet sich auch derjenige, dem die Statue angeboten wird - gerne auch anonym. Hinweise werden erbeten bei der Polizei (Tel. 0201/829-0) oder bei der Bürgeragentur (Tel. 455-1644).

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