Zeit schenken - Viele haben es gemacht!

Siemens-Mitarbeiter und Bewohner des Fliednerdorfes legten beim Abriss der alten Gartenhütten Hand an.
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  • Siemens-Mitarbeiter und Bewohner des Fliednerdorfes legten beim Abriss der alten Gartenhütten Hand an.
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Viele Unternehmen und Mitarbeiter bei den Mülheimer Engagement Tagen 2018

Von Donnerstag, 5. Juli, bis Samstag, 7. Juli, fanden die Mülheimer Engagement Tage statt. Interessierte hatten die Möglichkeit in verschiedenste ehrenamtliche Projekte hinein zu schnuppern. Es gab Engagement-Projekte, Engagement-Touren und Engagement-Tandems um gemeinnützige Einrichtungen mit ihren vielfältigen Möglichkeiten kennen zu lernen.

Im Park an der alten Post entstand die „Oase Stadt Mitte“ – ein Projekt, in dem sich seit zwei Jahren Ehrenamtliche über das Centrum für bürgerschaftliches Engagement engagieren. Hier werden Blumenbeete neu bepflanzt - mit bienenfreundlichen Pflanzen um Gutes für die Umwelt zu tun – und gleichzeitig soll der Erholungswert des Parks für die Bürger gesteigert werden. Am Samstag wurden hier Blumentöpfe bemalt und mit Fotos beklebt, damit auch Laien wissen, was denn da wächst und blüht. Zum ersten Mal beteiligten sich auch zwei Menschen mit geistiger Behinderung, die weiter dabei bleiben wollen und sich schon gut ins Team der Ehrenamtlichen integriert haben.

Zwei Projekte bei der Drogenhilfe

Im Drogenhilfezentrum der AWO Mülheim an der Ruhr wurden gleich zwei Projekte auf die Beine gestellt: Zum einen das jährliche Sommergrillfest „All you can eat“ und zum anderen wurde gemeinsam mit den Kunden ein Steingarten zum Gedenken an verstorbene Drogengebraucher angelegt. Eine junge Abiturientin hatte ihren Weg zum Drogencafé über die Kurzzeit-Engagements des CBE gefunden und will sich nach erfolgreichem Schnuppertag nun weiter dort engagieren.

Die Siemens AG engagierte sich mit einem Team von zehn Mitarbeitern bei der Theodor Fliedner Stiftung und half beim Hüttenabriss im Garten, damit dort Neue gebaut werden können. Zahlreiche Bewohner der Einrichtung packten ebenfalls tatkräftig mit an. Gemeinsam wurde abgerissen, getrennt, gestapelt, sortiert und gefegt, sodass schon nach rund 1,5 Stunden beide Hütten sorgfältig zerlegt in den dafür vorgesehen Container verfrachtet waren.

Den Rest des Vormittags nutzte man für eine Führung durchs Haus uns schloss den Einsatz mit einem gemeinsamen Mittagessen ab. „Uns hat es viel Spaß gemacht und wir sind jederzeit wieder gerne bei den Mülheimer Engagement Tagen dabei!“ so Marcel Langer von der Siemens AG.

Schnupper-Tandem

Im Projekt „FamilienStart“ der Caritas waren zwei Schnupper-Tandems unterwegs, um aktiven Ehrenamtlichen bei ihrer Tätigkeit über die Schulter zu schauen und im Tiergehege des Witthausbusch war eine Gruppe von Schüler*innen als „Animal-Scouts“ unterwegs, einige davon sogar schon zum vierten Mal. Eine junge Frau, die keine Stelle in ihrem Traumberuf als Tierpflegerin bekommen konnte, wird sich auch in Zukunft neben ihrem Biologiestudium bei den „Animal - Scouts“ engagieren.

Nicht zuletzt beteiligte sich auch die Mülheimer Verkehrswacht wieder bei den Mülheimer Engagement Tagen. Mit ihrer Aktion „Toter Winkel“ machte sie auf die Gefahren für Fußgänger und Radfahrer aufmerksam. Wie wenig die Lkw-Fahrer sehen, erfahren auch zehn Kinder von der Martin von Tours Schule: Sie dürfen auf dem Fahrersitz Platz nehmen und selbst alles betrachten. Viele Passanten wurden von den Ehrenamtlern angesprochen und immerhin, die große Mehrzahl horcht auf und unterbricht das Shopping. Eine Rentnerin: "Ja, toter Winkel. Hab ich schon gehört. Ich pass ja auf, mir ist klar, dass das mit den Lastern gefährlich ist".

Mit den Mülheimer Engagement Tagen bietet das CBE ehrenamtlich Interessierten die Möglichkeit, unverbindlich und ohne großen, zeitlichen Aufwand einen Einblick in verschiedene Felder des bürgerschaftlichen Engagements zu bekommen. Stunden- oder tageweise Engagements, eng begleitet durch die gemeinnützige Einrichtung, teils in Begleitung bereits aktiver Ehrenamtlicher, bieten eine gute Möglichkeit, sich über die eigenen Interessen und Fähigkeiten bewusst zu werden.

Siemens-Mitarbeiter und Bewohner des Fliednerdorfes legten beim Abriss der alten Gartenhütten Hand an.
Luke, Katharina, Larissa, Fee und Alexander waren als Tierpfleger im Witthausbusch aktiv.
Autor:

Andrea Rosenthal aus Mülheim an der Ruhr

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