Menschen im Ehrenamt braucht die Gesellschaft dringend
Die Entwicklungshelferin mit Begeisterung für Menschen

Dorothee Kämmerer engagiert sich gerne für andere Menschen und sie bekommt viel zurück von den Menschen.
  • Dorothee Kämmerer engagiert sich gerne für andere Menschen und sie bekommt viel zurück von den Menschen.
  • Foto: PR-Foto Köhring
  • hochgeladen von Heike Marie Westhofen

Ehrenamt macht Sinn und Freude. Das zeigen die Mülheimer Woche und das Centrum für Bürgerschaftliches Engagement (CBE) mit ihrer gemeinsamen Portraitreihe, die heute mit Dorothee Kämmerer fortgesetzt wird.

Dorothee Kämmerer wirkt jünger, als es ihr Geburtsjahrgang 1964 nahelegt. Die Frau, die in Styrum aufgewachsen ist und heute in Winkhausen lebt, strahlt Zufriedenheit und Lebensfreude aus. Und das, daran lässt die Verwaltungsfachangestellte und Mutter einer 24-jährigen Tochter keinen Zweifel, hat auch damit zu tun, dass sie sich gerne ehrenamtlich engagiert.
"Es ist ein schönes Gefühl, wenn man sein Wissen weitergeben und Menschen helfen kann, ihren Lebensweg zu gehen", sagt die Frau, die mit drei Geschwistern aufgewachsen ist und dabei schon früh ihren Sinn dafür trainiert hat, "dass man auch für sich etwas Gutes tut, wenn man anderen etwas Gutes tut."

Einsatz für Menschen begeistert

Deshalb setzt sich die begeisterte Leichtathletin nicht nur für ihr Ehrenamt als Kampfrichterin und Mannschaftsbetreuerin, sondern seit gut einem Jahr auch für ihren wöchentlichen Einsatz beim CBE-Projekt School Jumper. Immer wieder dienstags trifft sie sich mit einem Jungen aus einer Zuwandererfamilie, der gerade sein erstes Jahr auf dem Gymnasium erlebt.

"Wir fahren gemeinsam Rad, gehen zusammen schwimmen, spielen mit einander Fußball oder gehen zusammen ins Medienhaus oder ins Haus Ruhrnatur", berichtet Kämmerer von den gemeinsamen Nachmittagen, in die sie und ihr School-Jumper zwei bis drei Stunden pro Woche investieren und viel an gegenseitiger Zugewandtheit und Begeisterung zurück bekommen. "Wir unterhalten uns viel darüber, wie unserer eigener Alltag aussieht und sehen unsere Stadt, die wir aus unterschiedlichen Perspektiven kennen immer wieder neu", freut sich Kämmerer. "Es einfach toll die Begeisterungsfähigkeit und die Entwicklung des Jungen mitzubekommen und zu fördern", sagt die Mitarbeiterin der städtischen Sozialagentur

Ehrenamt macht froh

Angesichts ihrer eigenen Erfahrung kann Dorothee Kämmerer ihr eigenes Ehrenamt anderen Mülheimern nur empfehlen, zumal sie festgestellt hat, dass ihre Einsätze als School-Jumper-Lotsin weder ihre familiären und beruflichen noch ihre privaten Verpflichtungen und Interessen behindern. "Probieren Sie es doch einfach mal aus, so wie ich", rät sie deshalb ihren noch nicht ehrenamtlich aktiven Mitbürgern. Mehr zum Thema findet man im Internet unter: www.cbe-mh.de (T.E.) 

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