Klimaquartier Broich Broicher Interessengemeinschaft Hochschule RuhrWest
Vom Klimaquartier Broich zum Klimawandel

Initiatoren und Mitwirkende gemeinsam: Rolf Bellenbaum (Vorsitzender BIG), Angela Huestegge (Schulleiterin Gymnasium Broich), Dr. Hans-Peter Winkelmann (GF von Climate-Campus e.V.) und Birte Kellermann (Schulleiterin GS Krähenbüschken)
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  • Initiatoren und Mitwirkende gemeinsam: Rolf Bellenbaum (Vorsitzender BIG), Angela Huestegge (Schulleiterin Gymnasium Broich), Dr. Hans-Peter Winkelmann (GF von Climate-Campus e.V.) und Birte Kellermann (Schulleiterin GS Krähenbüschken)
  • Foto: PR-Foto KÖHRING
  • hochgeladen von Heinz Haas

Auf einer privaten Initiative basiert das Projekt „Vom Bildungsquartier zum Klimaquartier“. Die Macher stellten das Projekt jetzt der Öffentlichkeit vor. Und das dazu an einem passenden Ort.

Dr. Hans-Peter Winkelmann ist seit vielen, vielen Jahren in Sachen Klimawandel und Klimaschutz unterwegs. Er arbeitet als Geschäftsführer für das Beratungsunternehmen ClimateCampus. Vor gut zwei Jahren traf er Rolf Bellenbaum, Vorsitzender der Broicher Interessengemeinschaft e.V. (BIG). Schnell war klar, dass die Beiden sich auf gemeinsame Ziele zum Klimaschutz generell und im ganz besonderen auf den Stadtteil Broch einigen und konzentrieren wollten.

Hoch über Broich im 4. Stock der Hochschule Ruhr-West (HRW) stellten sie nun ihr neuestes Projekt vor. Die im Jahr 2016 fertiggestellte Hochschule Ruhr West ist ein glänzendes Beispiel für optimalen Klimaschutz. Die 62.800 qm² Bruttogrundfläche werden mit Fernwärme auf der Basis von Biogas beheizt. Solarthermen liefern warmes Wasser. Eine ideale Verbindung also zum Projekt.

„Hier in Broich gibt es 16 Kitas, zwei Grundschulen, die Realschule und das Gymnasium Broich und natürlich die Hochschule Ruhr West. Diese einmalige Vielfalt in einem Stadtteil möchten wir uns zu Nutze machen.“ führt Dr. Winkelmann aus. Birte Kellermann, Schulleiterin an der GS Krähenbüschken ergänzt: „Was liegt da näher, als bei den Kindern in den Kitas, den Schülern an den Schulen und den Studierenden an der HRW anzufangen.“ Denn darüber sind sich alle im Klaren. Bessere Multiplikatoren gibt’s nicht. Und die Kinder und Jugendlichen sind derzeit hoch sensibilisiert, unter anderem durch Greta Thumberg und ihre Aktion „Fridays for future“, und das Engagement für die Themen Klimawandel und Klimaschutz.

Bildung ist Schlüssel

Vom Bildungsquartier zum Klimaquartier, so nennt sich das Projekt. Dahinter steckt der Gedanke, dass die Bildungseinrichtungen in Broich bei ihrer Arbeit sowohl im theoretischen, aber auch im praktischen Unterricht, durch die Aktion unterstützt werden. „Denn Bildung ist der Schlüssel für viele Probleme. Und da gelten die Schulen als Multiplikator.“ Führt Dr. Winkelmann weiter aus. 7.500 junge Menschen gehen jeden Tag in Broich zu einer Schule. „Die wollen wir erreichen. Und sie sollen lernen wie Klimawandel geht,“ erklärt Schulleiterin Angela Huestegge vom Gymnasium Broich die Vorgehensweise.

Die ersten Projekte sind konzipiert und laufen an. Die Kleinsten treffen sich zum Klimafrühstück. Ohne Plastik und mit vielen Produkten aus der Region kann auch ein leckerer, gesunder und schmackhafter Frühstückstisch gedeckt werden. Gleichzeitig soll den Jüngsten dann vor Augen geführt werden, wieviel CO² sie eingespart haben und noch einsparen können. Die Älteren, Studenten der HRW untersuchen die energetischen Zustände am Gymnasium Broich. Alles erfolgt mit dem Ziel eine langfristige Verhaltensänderung durch Nachhaltigkeit zu bewirken.

Ein weiteres auf den Weg gebrachtes Projekt ist die „Klima-Challenge“. Mit Hilfe einer APP sollen die Teilnehmer sich selbst kontrollieren und zur Energieeinsparung angehalten werden. Ohne Fleiß kein Preis! Darum werden die Besten mit der meisten Energieeinsparung am Ende des Projektes belohnt. Die Belohnung wird dann auf dem einmal jährlich stattfindenden Klimafest erfolgen. Gleichzeitig werden dann auch die einzelnen Projekte präsentiert und über die Nachhaltigkeit gesprochen. Zunächst ist das Projekt auf zwei Jahre angelegt. Nach den zwei Jahren soll ein Fazit gezogen werden.

Das Projekt kostet natürlich auch Geld. Finanziert und gefördert wird das alles aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. „Dafür wurden uns 82.500 Euro für die zwei Jahre bewilligt,“ gibt Dr. Winkelmann bekannt. Die Gesamtkosten belaufen sich jedoch auf rund 100.000 Euro. Daher werden gerne noch Sponsoren und Förderer gesucht.
Interessenten bekommen nähere Informationen unter:
Climate Campus e.V.; Dr. Hans-Peter Winkelmann. Tel. 0208-3018014 oder info@climate-campus.org

Initiatoren und Mitwirkende gemeinsam: Rolf Bellenbaum (Vorsitzender BIG), Angela Huestegge (Schulleiterin Gymnasium Broich), Dr. Hans-Peter Winkelmann (GF von Climate-Campus e.V.) und Birte Kellermann (Schulleiterin GS Krähenbüschken)
Autor:

Heinz Haas aus Mülheim an der Ruhr

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