Start-Ups unterstützen
15 Millionen Euro Förderung für Spitzencluster

SPIN heißt das am 22. November von NRW-Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart vorgestellte „Spitzencluster Industrielle Innovationen“, das die „Entwicklung und Pilotierung industrieller Lösungen für zukünftige Energiesysteme“ und die Systemtransformation der Industrie insbesondere im Energiebereich im Ruhrgebiet fördern will.

Dazu soll eine Kollaborationsplattform für Unternehmen, Start-ups und Forschungsinstitute aufgebaut werden. Ansprechpartner für den Mittelstand ist die ZENIT GmbH. Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier ist auch Vorstandsmitglied im eigens gegründeten Spin. Weitere Gründungsmitglieder sind Siemens, thyssenkrupp, Mitsubishi Hitachi Power Systems, RWE, STEAG sowie der ruhr:HUB, die Essener Wirtschaftsförderung und Fraunhofer Institute.

Unter dem Motto „Zukunft gemeinsam denken“ wollen die Initiatoren dazu beitragen, die in der Region vorhandenen Potenziale für die Entwicklung industrieller Innovationen zu stärken. Weil sich die Rahmenbedingungen zurzeit in rasantem Tempo verändern, sind neue Formen der branchenübergreifenden Zusammenarbeit und projektbezogene Kooperationen gefragt, in denen auch die wachsende Start-up-Szene eine wichtige Rolle spielen wird.

„Nirgendwo in Europa ist die Dichte an internationalen Großkonzernen, weltweit führenden Mittelständlern und Forschungseinrichtungen so hoch wie in der Metropolregion Ruhr. Sie bietet daher ideale Voraussetzungen, eine Spitzenposition für klimafreundliche und wettbewerbsfähige Zukunftstechnologien einzunehmen. Mit der Unterstützung von SPIN nehmen wir als Landesregierung unsere Verantwortung ernst, die Unternehmen bei ihrer Transformation zu unterstützen“ erklärte NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart das Engagement des Landes, das die Plattform im ersten Jahr mit einer Summe von 15 Millionen Euro fördert wird.

Im Mittelpunkt des Spitzenclusters steht die Bündelung des industriellen Know-hows der regionalen Akteure. Erklärtes Ziel ist es, sektorübergreifende Lösungsansätze für die Anwendung in industriellen Kontexten zu entwickeln, passgenau zu implementieren und anschließend in die Welt zu exportieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung von Technologien, Verfahren und Produkten, die ganz essenziell für ein CO2-neutrales Energiesystem sind. Dazu zählen zum Beispiel innovative Speicher, Wasserstoffturbinen und Elektrolyseure. Der Ansatz ist immer pragmatisch: Im Mittelpunkt aller Vorhaben steht das Ziel, schnell in die Testphase zu gehen. Bis Ende 2019 gehen gleich sieben Pilotprojekte an den Start.

Autor:

Sibylle Brockschmidt aus Mülheim an der Ruhr

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