Bürgerservice 2.0
MEG geht mit neuer App online

Umweltdezernent Peter Vermeulen (links) und MEG-Geschäftsführer Timo Juchem präsentieren die neue App der MEG.
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  • Umweltdezernent Peter Vermeulen (links) und MEG-Geschäftsführer Timo Juchem präsentieren die neue App der MEG.
  • Foto: PR-Foto Köhring
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Am 21. Oktober ist es soweit. Um 6.30 Uhr geht die Mülheimer Entsorgungsgesellschaft (MEG) mit ihrer neuen App online. Gleichzeitig wird die bisherige MEG-App abgeschaltet. Nutzer müssen sich deshalb in einem App-Store die neue MEG-App herunterladen.

Die neue App, die vom Aachen IT-Unternehmen Regio-IT entwickelt worden ist, umfasst auch die Funktion MEG-Melder. Mit ihrer Hilfe kann man der MEG zum Beispiel wilde Müllablagerungen, überfüllte Abfallcontainer, verschwundene oder nicht abgeholte Mülltonnen melden. Der MEG-Melder beinhaltet auch die Möglichkeit, vor Ort gemachte Fotos hochzuladen und so direkt an die MEG zu senden. Die Müll-Melder können manuell die Adresse des fraglichen Standortes eingeben oder über eine Karte und ihre GPS-Ortung ein Hinweisfähnchen setzen und so die Geodaten senden. "Das ist uns eigentlich am liebsten", sagt MEG-Geschäftsführer Timo Juchem.

Er weist darauf hin, dass die App alle Informationen und Interaktionsmöglichkeiten enthält, die auch auf der Internetseite der MEG www.mheg.de zu finden sind. Juchem und der federführende Umweltdezernent Peter Vermeulen legen Wert auf die Feststellung, dass die MEG-App "eine Service-Ergänzung und keine langfristige Abschaffung anderer Service-Kanäle mit sich bringt" Wer das lieber möchte, kann sich auch weiter telefonisch, postalisch oder per E-Mail an die an der Pilgerstraße 25 ansässige und unter der Rufnummer: 0208 996600 erreichbare MEG wenden. E-Mails an die MEG kann man über das Kontaktformular auf ihrer Internetseite senden.

Noch keine Feedback-Funktion

Perspektivisch kann sich Peter Vermeulen auch vorstellen, dass die neue MEG-App um eine Feedback-Funktion erweitert wird. Sie würde es der MEG ermöglichen, über ihre App direkt auf Bürgeranfragen zu reagieren und mit Bürgern individuell zu kommunizieren. Vorerst bleibt es bei einer E-Mail-Rückmeldung bei den Bürgerinnen und Bürgern, die sich via App als MEG-Melder betätigen. Vermeulen weist darauf hin, dass die über die App eingehenden Informationen nicht nur der MEG, sondern auch dem städtischen Umweltamt zugehen und dort gegenseitig abgestimmt bzw. bearbeitet werden. Der Dezernent macht klar, dass Stadt und MEG auf die Hinweise wachsamer Bürgerinnen und Bürger angewiesen seien, "damit nicht dort, wo es bereits einen wilden Müllhaufen gibt, bald schon ein zweiter entsteht."

Schon jetzt bietet die MEG-App die auch über die Internetseite möglich Vereinbarung von Sperrmüllterminen und die aktuellen Informationen rund um das Thema Müllentsorgung an. Wo und wann steht das Schadstoffmobil? Wann ist der Recyclinghof geöffnet? Wie sieht mein persönlicher MEG-Abfallkalender aus? Wer mag, kann sich aktuelle Informationen auch als Push-Up-Nachricht auf sein Smartphone schicken lassen. So wird man zum Beispiel zeitnah darüber informiert, wann, wie und warum eine Müllabfuhr verschoben werden muss. Die MEG weist auch darauf hin welche Müllentsorgungen kostenfrei und welche kostenpflichtig sind. Aufgrund der großen Variationsbreite der Müllentsorgungskategorien hat man bei der MEG aber auf detaillierte Preisangaben verzichtet.

Zur MEG

Umweltdezernent Peter Vermeulen (links) und MEG-Geschäftsführer Timo Juchem präsentieren die neue App der MEG.
Umweltdezernent Peter Vermeulen (rechts) und MEG-Geschäftsführer Timo Juchem präsentieren die neue App der MEG.
Autor:

Thomas Emons aus Mülheim an der Ruhr

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