Unternehmensergebnis verbessert
Ruhrbahn blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück

Michael Feller und Uwe Bonan konnten positive Zahlen für die Ruhrbahn veröffentlichen.
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  • Foto: Ruhrbahn
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Die Ruhrbahn hat ihr zweites Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen. Als größtes Verkehrs­unternehmen im Ruhrgebiet sorgte die Ruhrbahn 2018 für die Mobilität von rund 140 Millionen Fahrgästen. Die daraus resultierenden Verkehrserträge stiegen in 2018 gegenüber dem Vorjahr auf 138,0 Millionen Euro an (2017: 136,5 Millionen Euro).

Das Unternehmensergebnis lag 2018 bei einem kommunalen Deckungsbeitrag von 53,3 Millionen Euro und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um rund 8,5 Millionen Euro verbessert. Gründe hierfür sind die höher als geplant ausgefallene RWE-Dividende sowie der durch die Ruhrbahn eingeschlagene Konsolidierungskurs. Der not­wendige Verlustausgleich der Ruhrbahn Mülheim lag im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 mit 32,8 Millionen Euro ebenfalls rund 1 Million Euro niedriger und damit besser als geplant.

Im vergangenen Jahr hat die Ruhrbahn noch stärker in die Modernisierung ihrer Anlagen und Fahrzeuge investiert. „Von den getätigten Investitionen in leistungsfähige Werkstätten und Betriebshöfe sowie barrierefreie und moderne Bahnhöfe werden die Fahrgäste in den kommen­den Jahren profitieren“, erklärt Uwe Bonan, Geschäftsführer Ruhrbahn (Ressort Finanzen, Einkauf und Betrieb). Das Investitionsvolumen betrug im Jahr 2018 56,9 Millionen Euro (2017: 39,6 Millionen Euro), davon wurde ein Anteil in Höhe von 4,7 Millionen Euro durch Zuschüsse finanziert. Ein Investitionsschwerpunkt dabei war die Bestellung von 26 Niederflurstraßen­bahnen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 77 Millionen Euro. Mit der Auslieferung der Fahrzeuge werden dann 2022/23 die letzten in Essen verbliebenen Hochflur-Straßenbahnen für den Linienbetrieb ausgemustert, so dass der Straßenbahnbetrieb der Ruhrbahn ab diesem Zeitpunkt zu 100 Prozent barrierefrei ist.

App für die Kunden
2018 hat die Ruhrbahn zudem in die Verbesserung der Kundeninformation investiert. „Mit Hilfe der Ruhrbahn-App ZÄPP ist es uns gelungen, die informatorischen und vertrieblichen Barrieren zu reduzieren. Darüber hinaus profitieren unsere Fahrgäste von der 2018 eingeführten Echt­zeitauskunft sowie dem Abfahrtscountdown an unseren Bussen und Bahnen“, beschreibt Michael Feller, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Ruhrbahn (Ressort Personal, Markt & Technik), die Vorteile für den Kunden.

Umrüstung fürs Klima
Darüber hinaus hat die Ruhrbahn 2018 87 Busse mit Euro VI Standard ausgeschrieben. Hier­durch können nach Auslieferung in den Jahren 2019 und 2020 weitere ältere Fahrzeuge aus­gemustert werden. „Die Motoren der neuen Busse werden den derzeit höchsten Umwelt­standard für Dieselfahrzeuge in Europa erfüllen. Die Ruhrbahn leistet so einen weiteren Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität und Verminderung der Feinstaubbelastung im Ruhrgebiet“, so Bonan. Aber auch die vorhandenen Dieselbusse mit der Abgasnorm EEV werden im Rahmen eines Bundesförderprogrammes umweltfreundlich modernisiert und auf Euro VI Standard umge­rüstet. „Im Regeleinsatz des Mülheimer Fahrplanangebots wird die Ruhrbahn bereits Ende 2019 zu 100 Prozent auf Euro VI Standard umgestellt haben, in Essen wird dies spätestens im Jahr 2022 der Fall sein“, erklärt Bonan. Bis 2030 könnte die Ruhrbahn mit einer rein elektrisch betriebenen Busflotte durch Essen und Mülheim fahren.

„Die Leistungen der Ruhrbahn basieren im Wesentlichen auf dem Engagement unserer Mitar­beiter. Deren fachliche Kompetenz, verbunden mit hoher Kundenorientierung zeichnen unsere Belegschaft aus. Um die Leistungsbereitschaft und das Know-how unserer Mitarbeiter zu stärken, unterstützen wir sie mit individuellen Weiterbildungsmaßnahmen“, erklärt Feller.

Familienfreundlich
Zudem werden im Rahmen des Personaleinsatzes die familiären Belange der Mitarbeiter berücksichtigt, infolge dessen wurde die Ruhrbahn als familienfreundliches Unternehmen zerti­fiziert. Seit über 100 Jahren bildet die Ruhrbahn junge Menschen aus und stellt Ausbildungs­plätze für den gewerblichen und kaufmännischen Bereich bereit. „Durch das besondere Engagement unserer Ausbilder und die guten Abschlüsse unserer Auszubildenden ist die Ruhr­bahn in der Lage, ihre eigenen Fachkräfte zu sichern“, so Feller weiter.

Autor:

Andrea Rosenthal aus Mülheim an der Ruhr

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