BEV meldete Insolvenz an - örtlicher Grundversorger springt ein
Schock für einige Stromkunden

Der kommunale Grundversorger stellt immer die Stromversorgung aller Haushalte sicher. Foto: Archiv
  • Der kommunale Grundversorger stellt immer die Stromversorgung aller Haushalte sicher. Foto: Archiv
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Am Mittwoch stellte die Bayerische Energieversorgungsgesellschaft BEV einen Insolvenzantrag. Nicht zum ersten Mal verschwindet damit ein Anbieter vom liberalisierten Energiemarkt, vielen ist da noch die Pleite von Teldafax 2011 in Erinnerung. Die BEV hatte Kunden zunächst mit niedrigen Preisen gelockt, um dann die Tarife massiv zu erhöhen.

Wer bisher Kunde der BEV war, muss sich zumindest um seine Stromversorgung keine Sorgen machen. In solchen Fällen übernimmt nach gesetzlicher Regelung in diesen Fällen der kommunale Grundversorger die lückenlose Belieferung. In Mülheim ist das für Strom die innogy GmbH, bei Erdgas die medl GmbH. "Durch die gesetzliche Ersatzversorgung werden die Kunden natürlich weiter beliefert, fallen aber somit automatisch in die Grundversorgung ihres lokalen Energieversorgers und zahlen dann deutlich mehr als andere“, sagt Jan Hoffmann, Vertriebsleiter der medl GmbH. Damit dies kein Dauerzustand wird, bietet medl Lösungen an. "Wir beraten unsere Kunden gern und finden sicherlich den passenden Tarif", betont Hoffmann. Der Vertriebsleiter verweist auf die Preisstabilität seines Hauses: "Während die meisten Energieversorger ihre Preise für dieses Jahr schon erhöht haben oder noch erhöhen werden, halten wir unsere Preise für Strom und Gas mindestens bis zum 31. Dezember dieses Jahres stabil.“
Die Stromlieferung gesichert, vorab gezahltes Geld dagegen nicht. Wie schon im Fall Teldafax müssen die bisherigen BEV-Kunden davon ausgehen, dass sie von diesen Geldern nichts mehr wiedersehen werden.

Autor:

Marc Keiterling aus Mülheim an der Ruhr

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