Bundesverdienstmedaille für Manfred von Schwartzenberg

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Pfarrer Manfred von Schwartzenberg in der Barbarakirche am Schildberg. (Archivfoto Emons)

Der katholische Ehrenstadtdechant und Pfarrer von St. Barbara, Manfred von Schwartzenberg, hat vom Bundespräsidenten die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Die Auszeichnung würdigt von Schwartzenbergs außergewöhnliches Engagement in Kirche und Gesellschaft.

Seine Arbeit am 1998 uraufgeführten Nikolaus-Groß-Musical wird in der Begründung ebenso genannt, wie sein Einsatz in der lokalen Flüchtlingshilfe, seine Initiative zur Gemeinde-Partnerschaft zwischen St. Barbara und der St.-Josef-Gemeinde im kroatischen Razine-Sibenik oder seine Mit-Initiative zur Stiftung und Aufführung der Mülheimer Festouvertüre im Mülheimer Stadt-Jubiläums-Jahr 2008. Der ehemalige Stadt-Katholikenrats-Vorsitzende Wolfgang Feldmann, der Gemeinderatsvorsitzende von St. Barbara Ulrich Schweda und der Sohn des 1945 ermordeten Widerstandskämpfers, Nikolaus Groß, Diakon Bernhard Groß hatten sich seit 2015 um eine entsprechende Auszeichnung des katholischen Priester bemüht. „Ich freue mich darüber, dass damit vor allem die Menschen gewürdigt werden, die durch ihre Mitarbeit all das ermöglicht haben, was ich anstoßen und zusammen mit anderen organisieren durfte“, kommentiert der 74-jährige Manfred von Schwartzenberg die Verleihung der 1951 vom ersten Bundespräsidenten, Theodor Heuss, eingeführte Bundesverdienstmedaille. Der katholische Priester steht seit 1992 als Pfarrer an der Spitze der Gemeinde St. Barbara. (T.E.)
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