Warnung vor Betrügern

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Die Polizei warnt vor dreisten Betrügern, die es einmal mehr auf alte Menschen abgesehen haben. Der Einfallsreichtum scheint keine Grenzen zu kennen, wenn es darum geht, sich mit miesen Tricks vom Konto älterer Menschen zu bedienen. Zum Glück gibt es auch geistesgegenwärtige 'Opfer', die die Masche durchschauen und sich sofort an die Polizei wenden. 



Bitte, teilen Sie uns Ihren Kontostand sofort mit

Am vergangenen Dienstag, 16. Januar vormittags, versuchten dreiste Trickdiebe an das Geld eines 78-jährigen Mülheimers zu gelangen. Gegen 11 Uhr klingelte das Telefon in Mülheim Saarn. Ein unbekannter Mann gab sich beim Anwohner der Diedenhofer Straße als Polizeibeamter Oliver Graf aus. Er tischte dem 78-Jährigen die Geschichte auf, dass Kopien seiner Kontodaten gefunden worden seien. Zudem sei es in der letzten Woche zu einem Einbruch in seiner Nachbarschaft gekommen. Hierzu müsse man den Mülheimer befragen.
Unter anderem interessierte sich der Trickdieb für den Kontostand des Senioren und fragte nach der Höhe eines möglichen Schadens, falls man an sein Konto käme. Da der 78-Jährige hierzu keine Angaben machen wollte, leitete der Anrufer das Gespräch an einen seiner angeblichen Polizeikollegen, namens Jung, weiter. Die zweite unbekannte Person gab vor, dass es notwendig und dringend sei, dass der Mülheimer kooperiert.

Ein "Maulwurf" sitzt in der Bank?

Es gäbe einen "Maulwurf" in der Bank und man müsse unbedingt wissen, wieviel Geld er auf seinem Konto habe. Doch der Mülheimer ließ sich- zum Glück- nicht überlisten und beendete das Telefonat.
Auch im Stadtteil Broich versuchten es die Kriminellen. Mit der gleichen Masche riefen sie gegen 19:20 Uhr bei einer 80-Jährigen auf der Maxstraße an und fragten ebenfalls nach den Kontoständen der Mülheimerin. Doch die Seniorin wurde misstrauisch und rief nach Abbruch des Gespräches die 110 an. Dort teilte man ihr mit, dass die echte Polizei niemals telefonisch Bankdaten oder Kontostände erfragt.

Keine Auskünfte zum Kontostand an Fremde geben

Aufgrund der aktuellen Fälle bittet die Polizei: Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
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2 Kommentare
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 18.01.2018 | 00:56  
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 18.01.2018 | 16:25  
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