Mülheimer Rundschau - Kurzinterview

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MR:
Woran denken Sie gerade?

FF: An den verminderten Septakkord…

MR: Steht der nicht für Schrecken…

FF: Für mich eher für Chamäleon…

MR: Das ist ein interessantes Stichwort. Sie verfassen ja auf lokalkompass.de sehr verschiedene Beiträge: Fotomontagen, Witze, Mundart, Historisches, Dialoge usw. Warum machen Sie das?

FF: Weil ich die Abwechslung liebe, immer das Gleiche ist mir zu langweilig!

MR: Meinen Sie, dass das auch ankommt?

FF: Mal ja, mal nein. Manche Kommentare kann man in der Pfeife rauchen, andere möchte man nicht missen, wenn sich z.B. daraus eine Kommentarfolge entwickelt mit einem oder mehreren Partnern.

MR: Sie müssten sich also eigentlich nicht so viel Mühe machen?

FF: Also, der Lokalkompass ist ja keine Zeitung, sondern eine Community, die sich mehr oder weniger kennt. Da versteht man die Beiträge zunächst mal als Lebenszeichen und Gruß an die anderen.

MR: Dann könnten Sie auch einfach „Schöne Grüße“ schreiben?

FF: Im Prinzip ja. Jeder macht es aber so wie er möchte und vor allem was er möchte. Der eine reportert von irgendwo, der andere schreibt eine Glosse, der nächste teilt Fotos von Tieren oder seinem Essen und wieder ein anderer macht auf die jeweilige Jahreszeit aufmerksam. Und wenn er/sie will, auch alles hintereinander. Und die anderen schauen einem sozusagen dabei zu und geben gelegentlich etwas Senf ab. Und das alles, ohne dass einer eine Vorauswahl trifft. Das findet man so bei keiner Zeitung!

MR: Da haben Sie Recht. Vielen Dank für das Gespräch.
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3 Kommentare
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Elmar Begerau aus Kamp-Lintfort | 04.04.2017 | 16:36  
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 04.04.2017 | 18:12  
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Franziskus Firla aus Mülheim an der Ruhr | 06.04.2017 | 13:13  
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