Splittmaterial auf den Stufen der Himmelstreppe sorgt für Beunruhigung
Bitte nicht ausrutschen

Horst Ache macht sich Sorgen um die Besucher der Halde Norddeutschland, die die Himmelstreppe nutzen. „Das abgelagerte Splittmaterial könnte dazu führen, dass man ausrutscht oder stolpert“, so der Neukirchen-Vluyner. Foto: Nadine Scholtheis
  • Horst Ache macht sich Sorgen um die Besucher der Halde Norddeutschland, die die Himmelstreppe nutzen. „Das abgelagerte Splittmaterial könnte dazu führen, dass man ausrutscht oder stolpert“, so der Neukirchen-Vluyner. Foto: Nadine Scholtheis
  • hochgeladen von Marc Keiterling

Text von Nadine Scholtheis

Splittmaterial auf den Stufen der Himmelstreppe sorgt für Beunruhigung Wenn Horst Ache die Himmelstreppe an der Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn besteigt, fühlt er sich seit kurzem einfach nicht mehr wohl.

Seit rund drei Wochen sind die gepflasterten Übergänge zwischen den einzelnen Treppenabschnitten voll von Splittmaterial. „Ein echtes Ärgernis für Spaziergänger“, so der Neukirchen-Vlyuner, der die Halde als Ausflugsziel liebt. „Man kann leicht stolpern oder ausrutschen“, so Ache besorgt. Peter Bürgel vom Ausdauersportverein Neukirchen-Vluyn sieht das ähnlich: „Wenn wir auf der Halde laufen, haben wir gutes Schuhwerk an. Für Spaziergänger sind die Übergange allerdings grenzwertig.“

Dass die Halde ein touristischer Anziehungspunkt ist, bestätigt auch Sabine Wintjes, Mitarbeiterin beim Presseamt der Stadt. „Uns ist sehr daran gelegen, dass die Halde in einem ordnungsgemäßen Zustand ist und keine Gefahr für die Besucher darstellt.“ Der Regionalverband Ruhr (RVR) ist Eigentümer der Halde Norddeutschland und deshalb auch zuständig für die Gestaltung der Wege und Bepflanzungen der dortigen Natur.

Vor kurzem wurde es notwendig, Teile des Weges vor den Treppenstufen der Himmelstreppe höhengleich anzupassen, um Gefährdungspunkte für die Besucher auszuschließen. Zur Instandsetzung und zur seitlichen Anfüllung wurde Splittmaterial in der Körnung 0 bis 5 Millimeter verwendet.

Trockenheit als Ursache ausgemacht

Das Material hat sich bei der anhaltenden Trockenheit im April allerdings gelöst und bis auf die Treppe abgelagert. Das erzeugte den unangenehmen Nebeneffekt, den Horst Ache beschreibt. „Die Missstände sollten bereits kurz nach Herstellung durch die vom RVR beauftragte Firma beseitigt werden. Trotz mehrmaliger Aufforderung ist dies leider bisher nicht geschehen. Wir sind bemüht, das Material so schnell wie möglich entfernen zu lassen“, erklärt Heinrich Jolk, Teamleiter der Freiflächengestaltung beim RVR.

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