Mängelmeldungen: Städte gehen die Probleme an

"Das Porzellan klappert im Schrank": Die Schlaglöcher auf der Bahnhofstraße ärgern unsere Leser. Foto: Susanne Schmengler
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Viele Reaktionen auf unsere Aktion „Mängelmeldungen“, und die Kommunen versprechen Besserung. „Was ärgert Sie am meisten in Ihrer Stadt?“ wollten wir auch von unseren Lesern und Bürgerreportern in Neukirchen-Vluyn wissen.
Dazu fiel Hetty Bierbauer vor allem die Bahnhofstraße ein: „Dort sind große Löcher von vorne bis hinten. Wenn die Busse dadurch fahren, klappert das Porzellan im Schrank“, bemängelt die 59-Jährige. Das Problem ist der Stadt Neukirchen-Vluyn bekannt: „Der Straßenbelag ist in einem schlechten Zustand. Ein Grund ist die Beschaffenheit der Straße. Unter anderem liegt unter der Deckschicht noch ein altes Kopfsteinpflaster. Die Verwaltung prüft, ob der Straßenbelag für einen längeren Zeitraum nochmals saniert werden kann.“
Rosemarie Uebel beklagt sich über den Gehweg zwischen Wiesfurthstraße und Paschenweg (siehe Foto oben). Der kurze Weg und die Ruhebank seien permanent voller Müll, Papier, Flaschen und Dosen. Laut Hans-Willi Pergens vom Neukirchen-Vluyner Stadtmarketing war der Ordnungsstreifendienst bereits vor Ort und bestätigte dies. „Die Entwicklung wird beobachtet, Abhilfemaßnahmen werden von der Verwaltung geprüft.“
Bürgerreporterin Christine Geier zum Thema Verkehrssicherheit: „Als Anwohner am Vluyner Südring stört mich schon seit langem die nächtliche Raserei von Autos und Motorrädern auf dem Südring und den angrenzenden Straßen. Dabei stört nicht nur der Lärm den Schlaf, auch die Verkehrssicherheit scheint fraglich. Gerade im Sommer, wo auch zu später Stunde noch Radfahrer unterwegs sind, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis es zum ersten Zwischenfall kommt. Während im morgendlichen Berufsverkehr schon mal ein Blitzer auf der Inneboltstraße gesichtet wurde, scheint der Polizei dieses nächtliche Problem nicht bekannt zu sein. Eventuell könnte hier schon mit ein oder zwei nächtlichen Blitzterminen Abhilfe geschaffen werden, denn die Strafen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts sind empfindlich, zum Beispiel ab 26 km/h 100 Euro, ab 31 km/h droht bereits ein Fahrverbot.“ Dazu Hans-Willi Pergens: „Dafür ist die Polizei zuständig. Das Ordnungsamt hat die Beschwerde an die Polizei weitergeleitet.“ Das Gebiet Mozartstraße ist mehreren Lesern, auch Marcel Domann, ein Dorn im Auge. „An der Mozartstraße und den angrenzenden Grünflächen wimmelt es nur so von Hundekot. Das Problem ist teilweise so schlimm, dass man ihn nicht mehr sieht, weil er im Gebüsch liegt, aber überdeutlich riecht. Am schlimmsten betroffen sind der Verbindungsweg von der Buchhandlung zum Grafschafter Platz und der Spielplatz.“ Dies konnte die Ordnungsstreife nicht bestätigen. Aber, so Hans-Willi Pergens: „Bezüglich Hundekot appelliert die Verwaltung regelmäßig an alle Hundebesitzer zum verantwortungsvollen Umgang etwaiger Hinterlassenschaften der Vierbeiner (Entsorgung des Kots).“

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