Ballöner mal anders!

Mehrfacher Weltmeister im Ballonsport (Gordon Bennett-Rennen) Wilhelm Eimers aus Baerl auf dem 16 Meter breiten Steg, des Ausnahmekünstlers Christos.
  • Mehrfacher Weltmeister im Ballonsport (Gordon Bennett-Rennen) Wilhelm Eimers aus Baerl auf dem 16 Meter breiten Steg, des Ausnahmekünstlers Christos.
  • hochgeladen von Fritz van Rechtern

Es ist schon ein besonderer Stoff aus dem die Ballonfahrer gestrickt, geklöppelt oder gewebt sind. So hatte schon vor 40 Jahren der Weltbekannte Verpackungskünstler Christo mit seiner Partnerin Jeane-Claude die Idee übers Wasser laufen zu können. Nach einigen Jahrzehnten konkretisierte er die Idee und stellte es den Japanern und auch den Australiern vor, doch dann klopfte er in Italien an und konnte ca. 50 Kilometer von Bergamo entfernt, auf dem Iseo-See nach 2-jähriger Planungs- und Fertigungszeit zwischen dem Festland (Sulzano) und den beiden Inseln Monte Isola und San Paola (in See) diese 3 Kilometer lange Stegstrecke errichten. Sein Objekt "Floating Piers" (Schwimmende Stege) erforderte neben Planung, Materialbeschaffung und Sicherheitsbestimmungen auch eine Anzahl von Helfern. So wurden 100.000 Quadratmeter Spezialstoff (woraus auch Ballonhüllen gewoben werden) der übrigens aus dem Niederrheinischen Hamminkeln stammt, verlegt. Es wurden 220.000 Plastikwürfel an 190 Bodenankern befestigt und über 600 Helfer/innen benötigt, die aus den umliegenden Orten sich bei den Arbeiten beteiligten. Unter dieser großen Helferschar mischten sich auch erfahrene Ballonpiloten, die mit dem Spezialgewebe (Polyamid) gut vertraut sind um diesen 16 Meter breiten Steg zu bauen. Zu den Miterbauern und Projektbegleitern gehört auch der aus Baerl (Duisburg) stammende und mehrfache Weltmeister im Ballonsport Wilhelm Eimers und sein Sohn Sebastian Eimers , der auch schon hervorragende Leistungen im Ballonsport vorweisen kann. Die 15 Millionen teure "Floating Piers" ist noch bis zum 3. Juli kostenfrei zu besichtigen und zu begehen. Es ist ein einmaliges Erlebnis so übers Wasser zu schreiten, verspricht der Künstler Christo . Nach dem Abbau des Kunstwerks kann das gesamte Material recycelt werden und einer neuen Verwendung zugeführt werden.
Der Gesamte Steg fasst etwa 11.000 Menschen gleichzeitig und es waren wohl bis zu 50.000 Personen am Tag einkalkuliert. Am gestrigen Sonntag musste sogar der Steg wegen der Sicherheit bei einem enormen Menschenaufkommen, kurzzeitig gesperrt werden. https://www.skylinewebcams.com/en/webcam/italia/lombardia/brescia/lago-diseo.html

Autor:

Fritz van Rechtern aus Neukirchen-Vluyn

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