Telefonbetrüger abgeblitzt
Aufmerksame Bankmitarbeiterin – Seniorin (68) geschützt

Erneut war eine aufmerksame Sparkassenmitarbeiterin (9.5.) Schutzengel einer Seniorin, die von skrupellosen Kriminellen um ihre Ersparnisse gebracht werden sollte.

Eine 68-jährige Sparkassen-Kundin wollte bei der besonders geschulten und aufmerksamen Angestellten eine Überweisung über einen hohen Geldbetrag auf das Konto ihres angeblichen Sohnes einreichen.

In einem Gespräch erfuhr sie von der Dame, dass diese über einen Messenger-Dienst eine Nachricht erhalten hatte – angeblich von ihrem Sohn. Doch die geschulte Mitarbeiterin wurde stutzig und vermutete vielmehr einen Betrüger dahinter. Der angebliche Sohn forderte unter Vorspiegelung einer frei erfundenen Geschichte eine Überweisung auf sein Konto – eine bekannte Masche der Kriminellen.

Die clevere Sparkassenfrau informierte sofort die Oberhausener Polizei, bei der die gerade noch rechtzeitig geschützte Seniorin wenig später Anzeige erstattete.

Es stellte sich heraus: Der oder die Betrüger hatten sich bereits einen Tag zuvor mit der Nachricht: "Hallo Mama, ich bin´s.... ", bei ihr gemeldet. Nach einigen weiteren Nachrichten kam dann die Forderung nach der Überweisung.

Oberhausener Seniorinnen und Senioren sind auch durch die ständigen Warnhinweise in den lokalen und sozialen Medien ihrer Polizei und der Oberhausener SeniorenSicherheitsBerater schon sehr gut informiert. Trotzdem finden Telefonbetrüger leider immer noch Opfer.

Kinder und Enkel sollten dringend ihre Eltern und Großeltern über die dreisten Betrugsversuche informieren, falls noch nicht geschehen.

Der Begriff Homeoffice bekommt in diesen Zeiten eine völlig neue Bedeutung, wenn man ihn mit der fiesen Masche dieser Betrüger in Zusammenhang bringt. Sie sitzen, oft auch im Ausland, an einem Telefon und suchen in öffentlich verfügbaren Telefonbüchern und Dateien nach Senioren.

Wie gelangen Kriminelle an Daten?

Die Kriminellen gehen dabei ganz systematisch vor. Sie suchen in den Unterlagen nach alten, früher oft verwendeten aber heute meist nicht mehr gebräuchlichen Vornamen. In der Hoffnung, dass es sich dabei um eine Seniorin oder einen Senior handelt, starten sie dann ihren kriminellen Anruf.
Die Täter wollen die Angerufenen immer mit frei erfundenen Geschichten unter Druck setzen und so in Erfahrung bringen, ob sie so an Wertsachen, Schmuck, Bargeld und Bankvermögen kommen können.

Nicht selten bringen sie die meist älteren Menschen dazu, ihr Vermögen von der Bank abzuheben, weil es dort angeblich nicht sicher sei und übergeben es den „falschen Polizisten zur Eigentumssicherung oder als Beweismittel“.

Die Fantasie der Täter ist dabei schier grenzenlos. Sie „schlüpfen in die Rolle“ eines Polizeibeamten, eines Richters oder eines Staatsanwaltes.

Über ausländische Telefonanbieter sind die Täter in der Lage, jede beliebige Telefonnummer im Display des Angerufenen anzeigen zu lassen.

Sollten Sie derartige Anrufe erhalten, informieren Sie uns umgehend per Notruf 110!

Kinder und Enkelkinder:Bitte informieren Sie (gerne auch noch einmal) Ihre Eltern und Großeltern!

Auf ihrer Internetseite hat die Polizei Oberhausen Verhaltenshinweise veröffentlicht, mit denen Sie sich vor den Tricks und Maschen der Telefonbetrüger schützen können!

Autor:

Polizei Oberhausen aus Oberhausen

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