Das Ehrenmal an der Lindner Straße in Oberhausen. Ein Mahnmal

Titelbild: Die Ehrenmal-Anlage von der Sterkrader-Straße (Heute Konrad-Adenauer-Allee) aus gesehen. Das Foto ist aus dem „EVO-Glasnegative Buch“ des Stadtarchivs Oberhausen. Die Wartehaltestelle wurde extra für Anlage geschaffen, sie wurde fertiggestellt im Mai 1939. In der Vergrößerung sieht man auch, wie in den obigen Bildern, schon die Kandelaber, welche den Weg zum Ehrenmal schmückten. Sommer 1939
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  • Titelbild: Die Ehrenmal-Anlage von der Sterkrader-Straße (Heute Konrad-Adenauer-Allee) aus gesehen. Das Foto ist aus dem „EVO-Glasnegative Buch“ des Stadtarchivs Oberhausen. Die Wartehaltestelle wurde extra für Anlage geschaffen, sie wurde fertiggestellt im Mai 1939. In der Vergrößerung sieht man auch, wie in den obigen Bildern, schon die Kandelaber, welche den Weg zum Ehrenmal schmückten. Sommer 1939
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Das Ehrenmal an der Lindner Straße in Oberhausen.Ein Mahnmal

Das Ehrenmal aus der Zeit des Nationalsozialismus liegt auf der Emscherinsel nahe dem Station Niederrhein an der Lindner Straße 2 in Oberhausen. Im Jahre 2016 ist unter Denkmalschutz gestellt worden.

In der Denkmalliste des Landes Nordrhein-Westfalen für die Stadt Oberhausen steht folgender Hinweis zu dem Denkmalnummer 162, Lindnerstr. 2: Sportnebengebäude, Sportflächen, ehem. Ehrenmal.
Das ist die gesamte Beschreibung. Auch bei der Unteren Denkmalbehörde wurde mir keine detaillierte Auskunft über dieses Gebäude geben, das war im Jahre 2018. Leider dauerte es sehr lange, bis ich alle Informationen zusammengetragen hatte. Die Suche im Stadtarchiv war sehr mühsam und schwer, sie zog sich über Monate hinweg und ist bis dato noch nicht abgeschlossen. Hinzu kam noch bei mir, dass ich aus gesundheitlichen Gründen fast 1 1/2 Jahre nicht viel machen konnte. Mehrere Augen-OPs verhinderten das Lesen und recherchieren. Nun endlich kann ich es zu Ende schreiben.

Leider geht es nicht anders, gerne würde ich die Bilder in den Text mit einfügen, das wäre sehr hilfreich gewesen und man muss nicht immer hin und her springen. Bilder sagen mehr tausend Worte. Danke schön.

1. Informationssuche

Um viel über ein Bauwerk zu erfahren, suche ich zuerst den Tag der Einweihung. Eine Schlagzeile hierzu fand ich in der Zeitung „Der Neue Tag“ vom 17. August 1939: „Nachdem der Bau jetzt im Allgemeinen fertiggestellt ist, wurde als Tag für die Einweihung endgültig der 9. November d. J. In Aussicht genommen.“ Vermutlich sahen die Machthaber nach Ausbruch des 2- Weltkrieges keine Notwendigkeit mehr in der Nutzung der Anlage.

Abb. Nr. 1 Der Neue Tag 17. August 1939 „Einweihung des Ehrenmals“

Abb. Nr. 2 National-Zeitung 5. August 1939 „Großzügige Verschönerung des Stadtbildes“

Ich bin der Meinung, dass das Ehrenmal vollständig, so wie es geplant war, fertiggestellt worden ist. Warum sollte man die Einweihung bekannt geben und es wäre nicht fertiggestellt.

Abb. Nr. 3 Die Ehrenmal-Anlage von der Sterkrader-Straße aus. Das Foto aus dem „EVO-Glasnegative Buch“ des Stadtarchivs Oberhausen  enthält keine weiteren Angaben. Ich konnte dieses Foto aber zeitlich begrenzen. Die Wartehaltestelle wurde extra für Anlage geschaffen, sie wurde fertiggestellt im Mai 1939. In der Vergrößerung sieht man auch, wie in den obigen Bildern, schon die Kandelaber, welche den Weg zum Ehrenmal schmückten.

Auch an der Straße von Alt- Oberhausen zum Ehrenmal wurden zwischen dem Parkhaus im Kaisergarten und der Ehrenhalle wurden erhebliche Verbesserungen und Schönheitsarbeiten getätigt:

• Eine neue Endschleife für die Straßenbahn. Für die zu erwarteten Besucherströme bei den geplanten Großveranstaltungen am Ehrenmal, aber auch am Stadion und für das angrenzende Freibad wurde die Straße ausgebaut und die Straßenbahn erhielt eine Kehrschleife. Ein reibungsloser Transport sollte möglich werden.
• Die Straßenbahn-Wartehalle aus Ruhrsandstein, dem Stein des Ehrenmals, sollte architektonisch den Ortsbezug zum Ausdruck bringen.

Abb. Nr. 4 Rhein und Ruhrzeitung 23. April 1939 „Neue Straßenbahnwartehalle am Stadion“
• Verschönerungsmaßnahmen liefen im ganzen Stadtgebiet, besonders aber auf den Wegen zum Ehrenmal hin. Der Bereich Grafenbusch gegenüber dem Ehrenmal sein repräsentativer gestaltet werden. Der Zaun entlang der Grünanlage an der Beamtensiedlung „Am Grafenbusch“ wurde entfernt und die kleine Parkanlage wurde für jedermann zugänglich und bot zudem einen respektablen Anblick.

Abb. Nr. 6 Rhein und Ruhrzeitung 5. Februar 1939 „Gitter-Aktion geht weiter“
• Verschönerung des städtischen Parkhaus am Kaisergarten, der ehemaligen Restauration am heutigen Eingang zum Kaisergarten an der Konrad-Adenauer-Alle in Höhe der Pergola. Am Parkhaus fanden Restaurationsarbeiten statt und die Fassade bekam einen farbigen Anstrich. Auch die Wege rundum des Parkhauses erhielten eine Frischkur.
• Arbeiten am Schloss Oberhausen. Ein weiterer Beitrag zur Verschönerung des Straßenbildes wurde geleistet durch Ausbesserungsarbeiten am Schloss Oberhausen, zu diesem Zeitpunkt besetzt durch die SA-Standarte 144.
• Gartenarchitektonisch Arbeiten rundum das Ehrenmal. In kurzer Zeit wurde durch die Hand des Gärtners das Erscheinungsbild bereichert. Der alte Baumbestand wurde ausgenutzt und durch einige Neuanpflanzungen ergänzt, ferner gleich vor dem eigentlichen Ehrenhof eine Rasenfläche angelegt und das Gesamtbild dadurch wesentlich bereichert. Die Zugangswege erhielten einen rötlichen Aschenbelag, während der vorgelagerte Gehsteig, zugleich die Haltestelle der Straßenbahn, einen neuen Plattenbelag erhielt.
• Hinter der Straßenbrücke Richtung Sterkrade wurde das Straßenbild verbessert.

Doch jetzt mein Bericht:

2. Wie alles begann

Das Kriegerdenkmal auf dem Liricher Friedhof bot nicht genügend Platz, denn von Jahr zu Jahr wuchsen dort bei Veranstaltungen die Besuchermassen. Doch erst das lokale NS-Regime sah hier die Chance, das Thema aufzugreifen und für die Partei zu vereinnahmen.

Im August 1933 die ersten öffentlichen Forderungen:

Abb. Nr. 7 General-Anzeiger 5. August 1933 Ein Ehrenmal auf der Stadionvorwiese

Abb. Nr. 8 National-Zeitung 4.September 1933 Ehrenmal Vorschlag und Entwurf „Auf der Emscher Insel wird bis zum Bau des Ehrenmals noch einige Umbauarbeiten stattfinden.“

1934 wurde nahe der Sterkrader Straße ein kleinerer Thingplatz erstellt. Als Thingplätze oder Thingstätten werden Freilichtstätten und -theater bezeichnet, die zwischen 1933 und 1936 für die Thingspiele im Rahmen der „Thing-Bewegung“ im Nationalsozialismus errichtet und später auch für politische Kundgebungen verwendet wurden.

Abb. Nr. 9 Rhein und Ruhrzeitung 27. September 1934 „Ein großzügiger Plan wird Wirklichkeit—Der große Thingplatz der Zukunft—Oberhausens ideale Erholungsstätte“

Abb. Nr. 10 Luftbild 1934-39 Regionalverband Ruhr. CC BY-NC-SA 4.0

Im Februar 1936 wird durch den Stadtrat entschieden, an welchem Ort das Ehrenmal stehen soll: Auf der Vorwiese des Stadions zwischen Rhein-Herne-Kanal und Emscher, am Thingplatz. Dieser Platz erscheint deshalb geeigneter, weil er die Möglichkeit zu größeren Aufmärschen bietet, was bei Aufstellung des Denkmals im auch angedachten Grillo-Park am Rathaus nicht der Fall sein würde. Für die Wahl dieses Platzes war ferner nicht zuletzt entscheidend, dass das Denkmal im Mittelpunkt der neuen Großstadt lag, alle drei Stadtteile grenzten an.

3. Der Wettbewerb für das Ehrenmal

Nachdem in einer Ratsherrensitzung der Vorplatz zum Stadion Niederrhein an der Sterkrader Straße endgültig zur Aufnahme des Ehrenmals bestimmt worden war, konnte in einer weiteren Ratsherrensitzung am 20. November 1936 der Frage der Erlangung von Entwürfen nähergetreten werden. Es wurde beschlossen ein Preisausschreiben zu veranstalten, das für die ersten drei preisgekrönten Entwürfe den Betrag von 1500, 1000 und 800 RM und für zwei weitere Anläufe je 300 EM vorsah. Dieser Wettbewerb wurde am 30. November 1936 offiziell ausgeschrieben, mit Abgabe bis zu den festgesetzten Termin am 18. Januar 1937.

1. Preis: 1500 RM
2. Preis: 1000 RM
3. Preis: 800 RM

Das Preisgericht versammelte sich am 25. Januar 1937 um 9.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. 59 Entwürfe standen zur Wahl. Schon die Zahl der eingegangenen Entwürfe ließ erkennen, dass man in Kreisen der Architekten des Ruhrgebietes lebhaftes Interesse zeigte, und es mag den Preisrichtern nicht leicht gefallen sein, aus den 59 Entwürfen den geeigneten und eindrucksvollsten herauszukristallisieren. Das Preisgericht kam zu folgender einstimmiger Entscheidung und Beurteilung:

1. Preis Entwurf Nr. 50 Kennziffer 276935
Die Denkmals- und Platzgestaltung ist überzeugend. Der an der Straße geschaffene Vorplatz, von dem in der Mitte sechs Stufen zum Denkmalplatz herunter führen, ist durch die Anordnung einer Reihe von Fahnenmasten für alle von Oberhausen kommenden Besucher sehr günstig betont. Die beiden Mahnsäulen machen auch alle Vorüberkommenden auf die Besonderheit des Platzes in günstiger Weise aufmerksam, sie leiten zum axial gelegenen Ehrenmal über. Das in der Form einer würdigen Ehrenhalle gebildete Mal wird links und rechts durch geschickte Anrampungen mit Freitreppen günstig flankiert. Durch diese Anrampungen ist ein wirksamer Abschluss zu dem hinteren Sportgelände geschaffen und unter diesen erhöhten Flächen können notwendige Räume leicht geschaffen werden. Auch die Darstellung des Innern der Ehrenhalle ist einfach, würdig und verrät einen geschickte Hand. Weitere notwendige Zugänge zum Aufmarschgelände können links und rechts von den Baum Alleen aus geschaffen werden.

2. Preis Entwurf Nr. 27, Kennziffer 651911
Der Verfasser teilt den großen Platz durch die Anordnung des Denkmals in zwei gut gestaltete Plätze auf. Er schafft so vorn in der Nähe der Sterkrader Straße einen schönen Ehrenhof, der für kleinere Feiern sehr geeignet ist. Die Verbindung zwischen diesem und dem Aufmarschgelände ist durch Freitreppen geschickt geschaffen. De großen Platz schließt er -für große Feiern geeignet-, abgesehen von der Bepflanzung, durch Fahnen ab. Der guten Gesamthaftung nicht entsprechend ist die zu kleine Krypta in dem Turmbau, der auch in seinem oberen Teil architektonisch abfällt. Aufmarschgelände und behandelt eine Art Krytaanlage. Die Anlage ist aber in den Baumassen zu niedrig gehalten, so dass sie räumlich nicht befriedigend wirkt.

3. Preis Entwurf Nr. 41, Kennziffer 141414
Der Verfasser stellt die Denkmalanlage auf den vorderen Teil des Platzes an der Sterkrader Straße. Den Längenunterschied dort überwindet er geschickt durch Stufen, die von beiden Seiten zunächst auf einen kleinen Ehrenhof und von diesem dann durch weitere Stufen zum großen Aufmarschplatz führen. Eine Abriegelung des Aufmarschgeländes zu den Sportanlagen hin ist nicht geschaffen. Bei der allgemeinen guten architektonischen Haltung ist das Ehrenmal selbst etwas dürftig.

1. Ankauf Entwurf Nr. 17, Kennziffer 911910
Der Verfasser vernachlässigt den großen vorhandenen Platz und schafft eine Denkmalanlage nur an der Sterkrader Straße, die an sich brauchbar wäre, wenn es sich dort um einen kleineren Platz unmittelbar an der Straße handelte. Die Lösung an sich zeigt architektonisches Gefühl.

2. Ankauf Entwurf Nr. 28, Kennziffer 131937
Das auf den vorderen Teil des Platzes gesetzte Denkmal versucht Beziehungen zu schaffen zur Straße und zum Aufmarschgelände und behandelt eine Kryptaanlage. Die Anlage ist aber in den Baumaßen zu niedrig gehalten, so dass sie räumlich nicht befriedigend wirkt.

Die Öffnung der Umschläge ergab folgendes:
• 1. Preis: Architekt Herrmann Gehrig, Duisburg
• 2. Preis Architekt Hans Feldhüsen, Essen Gemarkenstraße 108,
Architekt Fritz Kreidt, Essen-Steele, Friedrichstraße 23.
• 3. Preis: Dr. Hendrich und Hans Heuser, Düsseldorf.
• 1. Ankauf: Architekt Horst Möhle, Essen, Irmgardstraße 17,
• 2. Ankauf: Hans Feldhülsen, Essen, Gemarkenstraße 108,
Fritz Kreidt, Essen-Steele, Friedrichstraße 25.

Entwurfsbeschreibung des Preisträgers

Der Architekt Hermann Gehrig legte seinen Entwurf folgende Beschreibung bei: Das Ehrenmal ist auf der im Lageplan ersichtlichen Stelle, und zwar am Brückenkopf des Rhein-Herne-Kanals bzw. an der Ecke Sterkrader Straße und Grafenbuschallee vorgesehen. Die Zugänge zum Ehrenmal sind nach dem Lageplan der Wettbewerbsunterlagen eingehalten worden. Das Ehrenmal ist im Grundriss kreisförmig gestaltet. In westlicher Richtung ist der Hauptzugang vorgesehen. Der Aufmarschplatz ist in derselben Richtung geplant. Von diesem Aufmarschplatz führen Stufen zum Ehrenmal. Die Stufen sind durch Postamente (Sockel) unterbrochen, auf denen Beleuchtungen aufgebracht sind. In nördlicher und südlicher Richtung sind ebenfalls Beleuchtungen vorgesehen.

Das eigentliche Ehrenmal besteht aus einem linken und rechten Grabmal. Diese Grabmale erhalten Bildhauerarbeiten, die reliefartig gestaltet werden. Vom linken zum rechten Grabmal schließt sich ein niedriger Ring, auf dessen vorderer Fläche eine Widmung für die Gefallenen angebracht wird. Auf der oberen Fläche des Ringes erinnern fünf Gedenksteine an die Kriegsjahre, jeder Gedenkstein trägt in Zahlen ein Kriegsjahr. Um das Ehrenmal von einem dichten Pappelhain umschlossen ist. eine niedrige Umwehrungsmauer führt halbkreisförmig vom Seiteneingang Grafenbuschallee an der Sterkrader Straße vorbei bis zum Seiteneingang der Allee am Kanal.

Abb. Nr. 11 General-Anzeiger 28. Januar 1937 „Der Preisgekrönte. Entwurf Preisausschreiben Gehrig“

Abb. Nr. 12 National-Zeitung 27. Januar 1937 „Das Urteil der Preisrichter. Entwurf Preisausschreiben Gehrig“

Abb. Nr. 13 Rhein und Ruhr-Zeitung. 21. Februar.1937 „Groß-Oberhausener Heldenehrenmal. Entwurf Preisausschreiben Gehrig“

Abb. Nr. 14 Rhein und Ruhr-Zeitung. 21. Februar 1937 „Groß-Oberhausener Heldenehrenmal. Hermann Gehrig. Gewinner“

Der Sieger des 1 Preises Hermann Gehrig wurde 1904 in Gelsenkirchen geboren und starb 1967 in Essen. Er war ein Architekt, Stadtplaner und kommunaler Baubeamter. Herr Gehrig war gebürtiger Gelsenkirchener und wuchs in Bielefeld auf. Dort besuchte er das Gymnasium. Nach dem Abitur ging er zur Baugewerkschule in München. Später wechselte er zur Kunstgewerbeschule in Bielefeld, bei deren Direktor er als Assistent und Architekt tätig war. Es folgten viele Reisen kreuz und quer durch Europa. Er war in der Schweiz Architekt, in Italien, Spanien, Finnland, Schweden, Dänemark, Belgien, Österreich und schließlich in Holland. Herr Gehrig errang schon vorher mehrere Preise bei Wettbewerben.

4. Die Finanzierung

Die Finanzierung sei gesichert, gab der städtische Baurat Ernst Bohlmann im März 1937 bekannt. „Finanzierung des Gefallenen-Ehrenmals und Bereitstellung der Mittel aus dem Etat 1937. Tit VI, 24 „Allgemeine Verwaltung“. In Kürze werde mit dem Bau begonnen werden. Nach Mitteilung des Oberbürgermeisters setzten sich die Mittel für die Errichtung des Ehrenmals wie folgt zusammen:
• 40.000 RM aus Geldspenden
• 15.000 RM von der GHH
• 5.000 RM von der Concordia
• 5.000 RM von den Babcockwerken
• 10.000 RM Stadtverwaltung

85.000 RM standen somit zur Verfügung.

Die Anfrage des Ratsherrn Janetzki, ob in Verbindung mit Bau des Ehrenmals auch die Aufstellungsmöglichkeit der Straßenbahnwagen berücksichtigt seien, beantwortete Stadtbaurat Bohlmann bejahend. Die Verbreiterung der Kanalbrücke Sterkrader Straße könne nicht durchgeführt werden, die Reichsautobahn habe Vorrang. (Quelle Abb. Nr. 45+ 45a Rathaus-Protokolle Etat 1937 , Tit. VI, 24 Allgemeine Verwaltung 1)

5. Die Errichtung
Schon im Mai 1937 fingen die ersten Arbeiten am Ehrenmal an.

Abb. Nr. 15 Rhein und Ruhr-Zeitung 26. Mai 1937 „Die ersten Anzeichen für das Oberhausener Ehrenmal“

Abb. Nr. 16 Rhein und Ruhrzeitung 14. September 1937 Vorbereitungen zur Errichtung des Ehrenmals

Abb. Nr. 17 Rhein und Ruhrzeitung 9. November 1937 Ehrenmal im Entstehen

Die Bauarbeiten zum Ehrenmal mussten durch die schlechte Witterung des im Winter von Dezember 1937 bis Januar 1938 eingestellt werden.

Abb. Nr. 18 Rhein und Ruhrzeitung 28. Januar 1938 „Ehrenmal im Entstehen“

„Es waren umfangreiche Planierungs- und Erdbewegungsarbeiten vorzunehmen, die sich umso schwieriger gestalteten, weil durchweg nur angeschüttetes Gelände vorhanden war. So mussten denn also alle Voraussetzungen geschaffen werden, um dem vorhergehenden Grünschmuck Entfaltungsmöglichkeiten zu geben. Das geschah in erster Linie durch die Anfuhr großer Mengen Muttererde, die auf die ganze Fläche verteilt wurde. Im Hintergrund entstand ein Wall, der das Denkmal bzw. die Ehrenhalle tragen wird. Mit den Bauarbeiten ist nunmehr ebenfalls begonnen worden, wie aus unserem Bilde ersichtlich. Die Ehrenhalle, sowie die Säulen und sichtbaren Mauern werden mit Ruhrsandstein errichtet. „

Abb. Nr. 19 National-Zeitung. 13. März 1938 Das Ehrenmal wächst

„Die letzten Jahre zeigten mit wachsender Deutlichkeit, dass der Ehrenfriedhof in Lirich weder den bei derartigen Feierstunden unerlässlichen Rahmen bietet noch die Möglichkeit, die Bevölkerung in größerer Zahl einzuschließen. Bis heute musste man sich daher damit begnügen, den Teilnehmerkreis stets zu begrenzen, und auch, dass Heldengedenken unserer Stadt in einer Weise zu begehen, deren behelfsmäßiger Charakter nur geringen Widerhall in der Öffentlichkeit auslöste.
Das wird im nächsten Jahr anders sein, des Heldengedenktages des Jahres 1939 sieht die Feiergemeinschaft aus Partei, Wehrmacht und Bevölkerung vor dem neuen Ehrenmal versammelt.
Das gleiche Material wird auch für die übrigen Baulichkeiten und für die Terrassen verwandt, die sich zu beiden Seiten an die Ehrenhalle anschließen. Auch die Mauerwälle sind, nachdem umfangreiche Erdbewegungen notwendig waren, nahezu vollendet. Die Arbeiten wären übrigens schon viel weiter fortgeschritten, wenn nicht die ungünstige Witterung der letzten Monate allen guten Vorsätzen zur programmmäßigen Durchführung einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Seit einigen Tagen ist man aber wieder mit Hochdruck am Werk, und in wenigen Wochen werden die Hochbauten ihre endgültige Form angenommen haben.
Die schweren Betonfundamente für die beiden Mahnsäulen sind allerdings schon eingelassen, der eigentliche Aufbau dürfte in Angriff genommen werden, wenn die Fertigstellung der Ehrenhalle die notwendigen Arbeitskräfte freigibt.“

Abb. Nr. 20 Rhein und Ruhrzeitung 24.April.1938 „Gesamtanlage des Ehrenmals“ Die Aufnahme zeigt die Arbeiten Ende April 1938.

Abb. Nr. 21 General-Anzeiger 28. Mai 1938 „Ein Beispiel deutscher Baugesinnung“ Ansicht des Ehrenmals im Mai 1938

Abb. Nr. 21a General-Anzeiger 28. Mai 1938 „Ein Beispiel deutscher Baugesinnung“

„Das Gelände am Ufer des Kanals war bis zu zwei Meter durch Bergsenkungen tiefer als die Umgebung. Das wurde es gehoben, um eine von der Straße gleichmäßig zugängliche Ebene zu erhalten. Es waren ungefähr 2500 bis 3000 cbm Erde herangeschafft.
Siehe Bild „Vorbereitung des Ehrenmals. Wochenlange Ausschachtungen“ September 1937“.

„Zum Bau der Anlage wurde Ruhrsandstein genommen. Einen Teil der Quadern, ungefähr 700 Quadratmeter, lieferte der Mülheimer Steinbruch, schon fertig zugehauen, die übrigen 800 Quadratmeter richteten die Steinsetzer selbst für die Mauern zurecht. 700 laufende Meter Treppenstufen führen auf die steingetragende Fläche. Obenauf können auf der 2000 qm großen Fläche können sich, die Leute aufstellen. In der Ehrenhalle wird gearbeitet, er wird das Postament für den Sarkophag geschaffen. Einige Zeit später werden auch die Steinchen des großen Mosaiks, das die ganze Fläche der Rückwand schmücken soll, zur wirkungsvollen Bild zusammengefügt sein.“

Abb. Nr. 22 National-Zeitung 9. Juli 1938 „Der Vollendung entgegen“

Abb. Nr. 22a National-Zeitung 9. Juli 1938 „Der Vollendung entgegen“

Im Januar 1939 ist der Gebäudeteil der Anlage komplett fertig.

Abb. Nr. 23 General-Anzeiger 2.Januar 1939 „Neues Ehrenmal - neues Verkehrsproblem“

6. Die Ausgestaltung der Ehrenhalle
Das große Mosaik an der Rückwand wurde von dem Essener Graphiker Hermann Schardt entworfen.
„Am heutigen Sonntag begeht der Kreis Oberhausen der NSDAP die Heldengedenkfeier zum letzten Male auf den Ehrenfriedhof in Lirich. Denn im Juli dieses Jahres soll, wie Kreisleiter Stiegler vor einigen Tagen angedeutet hat, voraussichtlich das Ehrenmal an der Sterkrader Straße eingeweiht werden und dann für immer die würdige Stätte sein, wo das Gedenken begangen wird. Das verzögerte sich und sollte im November 1939 stattfinden.

Das eigentliche Denkmal, die wuchtige Ehrenhalle, sowie die beiden abgeschrägten Mahnsäulen an den Seiten der langen Mittelstraße stehen bereits. Die Rasenfläche ist im Großen und Ganzen hergerichtet, und nur das Verbindungsstück des Ehrenmalgeländes zur Sterkrader Straße hin bedarf noch der baulichen und gärtnerischen Gestaltung.“ (Quelle: März 1939)

Die Künstler Vater Phillip und Sohn Hermann Schardt.

Hermann Schardt wurde am 27. Juni 1912 in Essen geboren, er starb am 12. April 1984 ebenda. Er war ein deutscher Graphiker, Maler und Kunstschuldirektor.

An dem Ehrenmal und seiner Ausgestaltung nicht geringen Anteil hat der Graphiker Hermann Schardt keinen geringen Anteil. Der Träger des Dürer-Preises 1935 hatte den Auftrag erhalten, den Entwurf zu einem Mosaik zu liefern, das an der großflächigen Rückwand der Ehrenhalle angebracht werden sollte.
„Das Bild zeigt die Position des Mosaiks, wie es an der Wand angebracht wird. Diese Wandnische ist 4 Meter breit und 7,30 Meter hoch; das Mosaik selbst, der Adler, hat eine Höhe von 6,50 Meter und ist im Rumpf 3,60 Meter breit. Die Hauptfarben sind im oberen Flügel Gold, Grau und Blau, im unteren geben Grün, Braun und Blau den Ton an. Die Konturen sind in schwarz und Weiß gehalten. In der Ausführung dieses prächtigen Stückes, von der Firma August Wagner aus Berlin für die Stadt Oberhausen unentgeltlich anfertigt, muss betont werden, dass es sich um ein Glasmosaik handelt, das aus unzähligen kleinen Glassteinchen in der Größe eines Quadratzentimeters zusammengesetzt wurde. Die Wirkung der geschmückten Wandnische wird wesentlich bestimmt von dem Licht, das zwei seitlich auf einem Postament angebrachte Kandelaber als ewige Flammen auf das Mosaik werfen; die goldene Tönung, überhaupt die Farbenanordnung, wird eine durch das Lichtflackern verursachte stete Bewegung des Adlers hervorrufen. Vor den Stufen, die zu dem Mosaik hinführen, ist ein Sarkophag aufgestellt, dessen Stuck gleichfalls ein Entwurf Hermann Schardts ist, geschlagen von seinem Vater, dem Bildhauer Philipp Schardts. Abgesehen von dem noch fehlenden Mosaik und den beiden Kandelabern ist die Ehrenhalle, wie wir bei einem Besuch feststellen konnten soweit fertiggestellt. Die drei Öffnungen der Halle sind durch Eisengitter versperrt, die eine unauffällige, jedoch sehr feine Ornamentierung zeigen. Der Farbton der Wände ist silbriges Grau. Die Wirkung des Raumes wird jedoch erst dann endgültig zu beobachten sein, wenn das Mosaikbild die Rückwand ziert.“ (Quelle)

Abb. Nr. 24 National Zeitung 12.März 1939 „Würdige Ausgestaltung der Ehrenhalle“

Abb. Nr. 24a National Zeitung 12.März 1939 „Würdige Ausgestaltung der Ehrenhalle“


7. Berichte über das Ehrenmal im und nach dem zweiten Weltkrieg.

1944 lagerten dort Särge von den Bestatter Amerkamp und Kortz für die Opfer am Eisenheim Bunker.

Fotomontage 

Abb. Nr. 25 und Abb. Nr. 25a Foto EVO-Glasnegative Stadtarchi Oberhausen ohne Datum und Informationen. Nach dem 2. Weltkrieg
Das Foto ist höchstwahrscheinlich nach dem Krieg gemacht worden. Foto EVO-Glasnegative Stadtarchiv Oberhausen ohne Datum und Informationen. Das Gelände ist nicht mehr gepflegt und die Bäume sind wuchtiger als auf den anderen Fotos bis 1939. Auch die Sträucher links neben der Ehrenhalle dürften einige Jahre alt sein. Dieses Foto habe ich vergrößert und den Kontrast heller gemacht. Die Vergrößerung rausgeschnitten und mit dem Entwurf des Adlers, zusammen in ein Bild montiert. Für mich sieht es aus als wenn man die Umrisse des Adlers noch sieht.

Von 1946 bis 1949 war Im Sockelgeschoss der Denkmalanlage eine Kindertagesstätte eingerichtet worden.

Im Juli 1950 wurde das Ehrenmal mit Toiletten, Wasch und Umkleideräumen ausgestattet für die Erweiterung des Hockeys und Turnierplatzes. Zu dieser Zeit haben Bergschäden das Stadion Niederrhein sehr zugesetzt. Der Schaden belief sich über 100000 DM.

Die ersten Fotos der Säulen nach dem Krieg. Januar 1951

Abb. Nr. 27 Neue Ruhr Zeitung 12. Januar 1951 „Kanalböschung ist auspoliert Säulen Ehrenmal“

Das zweite Foto November 1951

Abb. Nr. 28 Neue Ruhr Zeitung 16. November 1951 „SG 46 bedient Magdalena Emma, Annegret Säulen“

Das letzte Foto, das ich zum Ehrenmal mit Säule gefunden habe, ist aus dem Jahr 1956.

Die Postkarte ist extra für unsere Stadt Oberhausen als Geschenk gemacht worden 1956 fand die Tuswo statt: Turn und Sportwoche 1956. Bei Vergrößerung sieht man auf dem Ehrenmal-Gelände hinten rechts die Säule.

Abb. Nr. 29 Postkarte Stadt Oberhausen 1956. Bei Vergrößerung sieht man auf dem Ehrenmal-Gelände hinten rechts die Säule.

8. Unschlüssiger Umgang mit dem Ehrenmal nach dem 2. Weltkrieg
Man wollte das Ehrenmal immer wieder herrichten als Mahnmal oder ein neues Ehrenmal schaffen. Aber es kam bis dato nicht dazu. Es gab unterschiedliche Berichte darüber.

Abb. Nr. 30 Ruhrwacht 21. September 1957 „Ehrenmal Oberhausen vor 20 Jahren“

Abb. Nr. 31 General-Anzeiger16.--17. November 1957 „Nächstes Jahr am neuen Ehrenmal“

Abb. Nr. 32 General-Anzeiger 14.--15. November 1959 „Das alte Ehrenmal verschwindet?“

Abb. Nr. 32a General-Anzeiger 14.--15. November 1959 „Wettbewerb für ein Mahnmal“

Bis heute wird es für sportliche Zwecke genutzt, als Toilettenanlage, zum Umkleiden, aber auch für abendliche Treffen in kleinerer Runde an der Sportbar.

9. Funde auf dem Gelände des Ehrenmals
Auf dem Gelände des Ehrenmales habe ich 2017 und 2018 Mauerreste, Treppenstufen und bis dato noch nicht identifizierte Fundamente entdeckt. Die Treppenstufen und Mauerreste konnten anhand der Fotos identifiziert werde, gleiche Struktur und Material wie es verwendet wurde für Erstellung der Ehrenmal-Anlage. Darüber berichte ich gesondert. Die Funde kann man nicht mehr sehen, sie wurden im Februar 2019 wieder zugeschüttet.

Abb. Nr. 33 Funde am Ehrenmal
Abb. Nr. 34 Funde am Ehrenmal
Abb. Nr. 35 Funde am Ehrenmal
Abb. Nr. 36 Funde am Ehrenmal
Abb. Nr. 37 Funde am Ehrenmal
Abb. Nr. 38 Funde am Ehrenmal


10. Einige Daten zur Ehrenmal-Anlage

Da keine Maße vorlagen sind wir hingegangen und habe sie ausgemessen oder errechnet.

Abb. Nr. 39 Maße Ehrenmal Mauer Treppe Bild EVO Glasnegativ Stadtarchiv Oberhausen

Luftbild 1952. Länge bis zur Straße 201 m

1952 Abb. Nr. 40 Luftbild Länge Ehrenmal Mauer bis Straße 201 m

Luftbild 2009. Es hat sich viel geändert in den fast 80 Jahren. Länge zur Straße heute nur noch ca. 170 m.

Abb. Nr. 41 Luftbild 2009 Länge Ehrenmal Mauer bis Straße 170 m

Einige Maße zur Ehrenmal-Anlage.

Abb. Nr. 42 Funde Ehrenmal Mauer Treppe Bild EVO Glasnegativ Stadtarchiv Oberhausen

11. Die Veränderung vor dem Bau des Ehrenmals und danach (1926 bis 2009)

Abb. Nr. 43 Ehrenmal Collage Stadion 1926-34-52-63

Abb. Nr. 44 Ehrenmal Collage Stadion 1969-90-98-09

Ich danke dem Team des Stadtarchivs Oberhausen für die große Unterstützung.

Oberhausen, im November 2019

Martin Grundmann

12. Quellen:

Abb. Nr. 1 Der Neue Tag 17. August 1939 Einweihung des Ehrenmals

Abb. Nr. 2 National-Zeitung 5.August 1939
Großzügige Verschönerung des Stadtbildes.

Abb. Nr. 3 Dieses Foto ist aus dem EVO-Glasnegative Buch Stadtarchiv Oberhausen . Ohne Angaben
Es zeigt die Ehrenmal-Anlage von der Sterkrader-Straße aus.

Abb. Nr. 4 Rhein und Ruhrzeitung 23. April 1939
Neue Straßenbahnwartehalle am Stadion

Abb. Nr. 5 Dieses Foto ist aus dem EVO-Glasnegative Buch Stadtarchiv Oberhausen. Ohne Angaben
Das Bild zeigt die beiden Säulen und das Ehrenmal. Anfang 1939

Abb. Nr. 6 Rhein und Ruhrzeitung 5. Februar 1939
Gitter-Aktion geht weiter

Abb. Nr. 7 General-Anzeiger 5. August 1933
Ein Ehrenmal auf der Stadionvorwiese

Abb. Nr. 8 National-Zeitung 4.September 1933
Ehrenmal Vorschlag und Entwurf

Abb. Nr. 9 Rhein und Ruhrzeitung 27. September 1934
Ein großzügiger Plan wird Wirklichkeit—Der große Thingplatz der Zukunft—Oberhausens ideale Erholungsstätte

Abb. Nr. 10 Luftbild 1934-39 Regionalverband Ruhr. CC BY-NC-SA 4.0

Abb. Nr. 11 General-Anzeiger 28. Januar 1937
Der Preisgekrönte. Entwurf Preisausschreiben Gehrig

Abb. Nr. 12 National-Zeitung 27.Januar 1937
Das Urteil der Preisrichter. Entwurf Preisausschreiben Gehrig

Abb. Nr. 13 Rhein und Ruhr-Zeitung. 21.Februar.1937
Groß-Oberhausener Heldenehrenmal. Entwurf Preisausschreiben Gehrig

Abb. Nr. 14 Rhein und Ruhr-Zeitung. 21.Februar 1937
Groß-Oberhausener Heldenehrenmal. Hermann Gehrig. Gewinner

Abb. Nr. 15 Rhein und Ruhr-Zeitung 26. Mai 1937
Die ersten Anzeichen für das Oberhausener Ehrenmal

Abb. Nr. 16 Rhein und Ruhrzeitung 14. September 1937 Vorbereitungen zur Errichtung des Ehrenmals

Abb. Nr. 17 Rhein und Ruhrzeitung 9. November 1937 Ehrenmal im Entstehen

Abb. Nr. 18 Rhein und Ruhrzeitung 28.Jan.1938 Ehrenmal im Entstehen.

Abb. Nr. 19 National-Zeitung. 13.März 1938 Das Ehrenmal wächst

Abb. Nr. 20 Rhein und Ruhrzeitung 24.April.1938 Gesamtanlage des Ehrenmals.

Abb. Nr. 21 General-Anzeiger 28. Mai 1938 Ein Beispiel deutscher Baugesinnung

Abb. Nr. 21a General-Anzeiger 28. Mai 1938 Ein Beispiel deutscher Baugesinnung

Abb. Nr. 22 National-Zeitung 9. Juli 1938 Der Vollendung entgegen

Abb. Nr. 22a National-Zeitung 9. Juli 1938 Der Vollendung entgegen

Abb. Nr. 23 General-Anzeiger 2.Januar 1939 Neues Ehrenmal neues Verkehrsproblem

Abb. Nr. 24 National Zeitung 12.März 1939 Würdige Ausgestaltung der Ehrenhalle

Abb. Nr. 24a National Zeitung 12.März 1939 Würdige Ausgestaltung der Ehrenhalle

Abb. Nr. 25 Foto EVO-Glasnegative ohne Datum und Informationen Nach dem Krieg

Abb. Nr. 26 Foto EVO-Glasnegative Adler zusammengefügt. Bild in Bild Fotomontage wie oben beschrieben

Abb. Nr. 27 Neue Ruhr Zeitung 12. Januar 1951 Kanalböschung ist auspoliert Säulen Ehrenmal

Abb. Nr. 28 Neue Ruhr Zeitung 16. November 1951 SG 46 bedient Magdalena Emma, Annegret Säulen

Abb. Nr. 29 Postkarte Stadt Oberhausen 1956.Bei Vergrößerung sieht man auf dem Ehrenmal-Gelände hinten rechts die Säule

Abb. Nr. 31 General-Anzeiger16.--17. November 1957 Nächstes Jahr am neuen Ehrenmal

Abb. Nr. 32 General-Anzeiger 14.--15. November 1959 Das alte Ehrenmal verschwindet?

Abb. Nr. 32a General-Anzeiger 14.--15. November 1959 Wettbewerb für ein Mahnmal

Abb. Nr. 33 Funde am Ehrenmal 2018-04-15-15h22m48

Abb. Nr. 34 2017-09-11-17h07m59 Funde am Ehrenmal

Abb. Nr. 35 Funde am Ehrenmal 

Abb. Nr. 36 Funde am Ehrenmal

Abb. Nr. 37 Funde am Ehrenmal 

Abb. Nr. 38 Funde am Ehrenmal 

Abb. Nr. 39 Maße Ehrenmal Mauer Treppe Bild EVO Glasnegativ Buch Stadtarchiv Oberhausen

1952 Abb. Nr. 40 Luftbild Länge Ehrenmal Mauer bis Straße 201 m

Abb. Nr. 41 Luftbild 2009 Länge Ehrenmal Mauer bis Straße 170 m

Abb. Nr. 42 Funde Ehrenmal Mauer Treppe Bild EVO Glasnegativ Buch Stadt Oberhausen. 

Abb. Nr. 43 Ehrenmal Collage Stadion 1926-34-52-63

Abb. Nr. 44 Ehrenmal Collage Stadion 1969-90-98-09

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Denkmal-Liste Stadt Oberhausen

https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/verwaltung/soziales-bauen-wohnen-und-recht/wohnen/material_bauleitplaene_wohnungswesen_denkmalschutz/5-4_verffentlichte_denkmalliste.pdf

Aufstieg der NSDAP in Oberhausen

http://richard.tom-goebel.de/jugend-in-oberhausen-osterfeld/nsdap-in-oberhausen

Gedenkhalle Oberhausen

https://de.wikipedia.org/wiki/Gedenkhalle_Oberhausen

Zeit des Nationalsozialismus

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeit_des_Nationalsozialismus

Kriegerehrenmale oder Ehrenmale

https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegerdenkmal

Mahnmal

https://de.wikipedia.org/wiki/Mahnmal

Zur Geschichte des Wortes Mahnmal
https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/7220/file/Schnerrer_Zur_Geschichte_des_Wortes_Mahnmal_1999.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Herman_Gehrig

https://hammwiki.info/wiki/Soldatenehrenmal

https://de.wikipedia.org/wiki/Waldfriedhof_Duisburg

https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Schardt

http://richard.tom-goebel.de/jugend-in-oberhausen-osterfeld/stahlhelm-und-sa-in-oberhausen

Autor:

Martin Grundmann aus Oberhausen

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