Die Glückauf-Schranke beendete ihren Dienst am 19. Februar 1966.
Die ehemalige Glückauf-Schranke an der Sterkrader-Straße in Oberhausen

Die Collage wird im Beitrag beschrieben. Rechts Ihr schaut von der Sterkraderstr über die Werthfeldstr zum Baustoffmann usw. auch Sterkraderstr.
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  • Die Collage wird im Beitrag beschrieben. Rechts Ihr schaut von der Sterkraderstr über die Werthfeldstr zum Baustoffmann usw. auch Sterkraderstr.
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Die ehemalige Glückauf-Schranke an der Sterkrader-Straße in Oberhausen

  • Das linke Bild der Collage. 

Auf dem linken Bild früher und heute Collage, sieht ihr noch die Glückauf-Schranke, sie machte ihren Dienst bis zum 19.Februar 1966, dann war sie Geschichte. Viele atmenden Auf. Im Hintergrund des linken Bildes, die Häuser bis Baustoffmann bis (ehemalige Gaststätte Distel). Das erste Haus links trägt damals noch das Bild, der heiligen Barbara, Schutzpatronin der Bergleute. Heute Werbung vom Baustoffmann. In der Mitte des Bildes eingefasst mit Hecken, fuhr die Straßenbahn. Rechts neben den Hecken, ging es dann nach Oberhausen. Das Stück ist später weggefallen für den Bau der Glückauf-Brücke heute heißt sie nicht mehr so.(Siehe Foto) Durch den Brückenbau in beiden Richtungen wurden auch ein großes Stück vom Grafenbusch-Wald genommen.(Konrad-Adenauer-Allee-B223-516) Dort fiel auch die Hüttengärtnerei, mit Pferde-Koppel, dort wurden die Pferden versorgt die auf den Betrieben der GHH gearbeitet haben. Daneben war auch eine jahrhundertealte Poststation Krumpe, die wohl nur wenige noch kennen, ansässig. Da schreiben wir mal ein anderes Mal drüber. Das war Ende der 60er, dann alles Geschichte. Die Häuser dahinter sind bis Baustoffman nicht mehr vorhanden. Das Fundament des Bahnwärter-Häuschen sieht man immer noch.(Siehe Foto) Im Hintergrund sieht man den Hochofenbetrieb II der HOAG. Rechts gut zu sehen der Hochofen A ein mächtiger Zeitgenosse 96 m hoch gewesen, 20 m weniger als der Gasometer.

  • Karten und Luftbilder über mehrere Jahrzehnte

Wir haben einige Luftbilder und Karten zusammengestellt um es ein wenig Verständnis darein zubringen. Es gab wenig weiter, Richtung Osterfeld noch Glückauf-Schranke die kaum erwähnt wird obwohl sie die gleichen Probleme aufwarf. Warten, warten war Jahrzehnte lag die Devise. An Wartezeiten haben sich alle Autofahrer mehr oder minder schon dran gewöhnt. Dieses Hindernis war aber noch ein wenig schlimmer. Die Glückauf-Schranken bedeuteten immer, wenn du Glück hast war sie auf. Es waren auch immer alle Jahre wieder Diskussionsthema in den Zeitungen, von ein Pfahle im Fleisches von Oberhausen bis es muss endlich aufhören, immer wieder das gleiche Thema. Das Problem an der ganzen Geschichte war, man konnte sich nicht einigen, Geld und verkehrstechnisch bis in den 1960er. Der GHH damals passte das Augment von der Stadt nicht oder dem Eisenbahnbetreiber oder umgekehrt, immer ein hin und her.

  • Emschertalbahn

In Osterfeld gab es in der Blütezeit der Eisenbahn Bahnhöfe von vier verschiedenen Eisenbahngesellschaften:
Als erste erreichte die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft 1873 beim Bau ihrer Bahnstrecke Duisburg-Ruhrort–Dortmund (genannt „Emschertalbahn“) Osterfeld und errichtete den Bahnhof Osterfeld CME, der heutige Bahnhof Oberhausen-Osterfeld.
1879 errichtete die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft ihren Bahnhof Osterfeld RhE, heute Oberhausen-Osterfeld Nord, in dem ihre Bahnstrecke von Mülheim-Heißen in die zeitgleich errichtete Bahnstrecke Duisburg–Quakenbrück mündete.
Ebenfalls 1879 eröffnete die Königlich-Westfälische Eisenbahn-Gesellschaft ihre Bahnstrecke Welver–Sterkrade (ebenfalls „Emschertalbahn“ genannt). Der Westfälische Bahnhof war bis zur Fertigstellung des letzten Teilstücks nach Sterkrade ein Jahr später Endpunkt der Strecke, die man heute noch vage auf Luftbildern erkennen kann, der Bahnhof hingegen wurde komplett abgerissen, auf seiner Fläche neue Wohngebäude gebaut. Heute erinnert nur noch die Westfälische Straße an den ehemaligen Bahnhof.
1880 schließlich stieß mit der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft die letzte der vier großen Eisenbahn-Gesellschaften hinzu, ihr Bahnhof an der Bahnstrecke Bochum–Essen/Oberhausen lag im Bereich des heutigen Rangierbahnhofs, an ihn erinnert nur noch die Märkische Straße.

Ein wunderbaren Artikel über die Eisenbahn in Osterfeld findet ihr bei

Link zum Artikel Osterfelder Eisenbahnen.

Autor:

Martin Grundmann aus Oberhausen

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