Schleifmühle erbaut in den 1760er abgerissen im Jahre 1910.
Einen kleinen historischen Beitrag zur ehemaligen Schleifmühle der Antony-Hütte.

Antony-Hütte.
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Einen kleinen historischen Betrag zur ehemaligen Schleifmühle der Antony-Hütte.

  • Die Schleifmühle wahrscheinlich mit entstanden beim Bau des ersten Hochofens. 1758
  • Fachwerkhaus Standort damals Teichstr
  • Antrieb für die Papierfabrik 1820-27
  • Wohnraum für Angestellte die letzten Familien waren Osmann Iring
  • 1910 Abriss der Schleifmühle nach über 140 jährigen Bestehens, bis aufs Fundament.

Die Schleifmühle hat einen historischen Hintergrund und spielte in der Industrie von Oberhausen. Wiege der Ruhrindustrie. eine wesentliche Rolle. Die Schleifmühle ist wahrscheinlich mit der Erstellung des ersten Hochofens und Herstellung von Gusswaren mit erbaut worden. Wir haben kein Datum gefunden, wann die Schleifmühle erbaut worden (1758 Inbetriebnahme des Hochofen) Es wurden damit Gusswaren geschliffen, dass konnten wir in Erfahrung bringen.

Die Schleifmühle ist auf den unten angebenden Quellen nicht eingezeichnet. Die Mühle lag etwas unterhalb der Antony-Hütte auf dem Gebiet von Sterkrade. (Bitte die Karten anschauen) Die Straße hieß auf der Karte Teichstraße, sie ist heutige Dinnendahlstraße. Hier befand sich auch ein Hüttenteich. Leider wie gesagt fanden wir keine weiteren Angaben dazu. Uns ging es nur darum, mal die ehemalige Schleifmühle zu zeigen. Man las über die Mühle, aber es gab weder Bilder und Infos dazu. In den 1820er diente die Mühle der Papierfabrik, die 1820 auf dem Areal des ersten Hochofens gebaut wurde, als Antrieb. Die Mühle war ein Fachwerkhaus. In den Jahren bevor sie abgerissen wurde diente sie Familien, die bei der Antony-Hütte angestellt waren, als Wohnraum. 1910 wurde die Schleifmühle bis aufs Fundament abgerissen.

Kurze Chronik zur Antony-Hütte.
In den Quellen haben wir einige exzellente Beschreibungen dazu gefunden die Antony-Hütte besser beschreiben können als wir.
Benannt nach der St.-Antony-Hütte, der Wiege der Ruhrindustrie. 1754 wurde durch Frei­herr Franz Ferdinand von Wenge zu Dieck, Domherr zu Mün­ster, zur Verhütung des heimischen Ortgesteins (Rasenerz) mit dem Bau der St.-Antony-Hütte begon­nen. 1796 übernahm die Fürstäbtissin Kunigunde vom Stift Essen die St.-Antony-Hütte von den Erben von Wenges, setzte 1797 Gottlob Jacobi als Faktor ein, den sie 1800 zum Miteigentümer machte. 1805 erwarben seine Schwäger, die Ruhrorter Handelsherren Gerhard und Franz Haniel, die Anteile der Fürstäbtissin. 1808 wurde die St.-Antony-Hütte mit den Hütten "Gute Hoffnung" und "Neu- Essen" zur "Hüttengewerkschaft und Handlung Jacobi, Haniel und Huyssen" zusammengefasst, ab 1873 Gutehoffnungshütte.
1843 wurde der letzte Holzkoh­lehochofen stillgelegt, und 1877 ist der Betrieb der St.-Antony-Hütte aufgegeben worden.
Das jetzige noch stehende Haus der St.-Antony-Hütte war das Wohnhaus des Hüttenleiters Gottlob Jacobi (1770-1821) und dient heute dem Werksar­chiv und der ständigen Ausstellung "Historische Schau der MAN-GHH". 1995 vom Rheinischen Industriemuseum übernommen.
* Parkanlage mit dem ehem. Hüttenteich der St.-Antony-Hütte und Schacht IV der ehem. Schachtanlage Osterfeld, Teufbeginn 1913, Betriebsfunktion als Wetterschacht, 1923-1994.

Hier einige Bemerkungen und Erklärungen zu den Karten

Erklärung ein Bach zwei Namen

Auf Osterfeld Gebiet heißt er Elpenbach und auf Sterkrader Gebiet damals Mühlenbach.

Erklärung Teich und Heinrichstr

Die Straße bildet im unteren Teil, zwischen Schleifmühlenstraße und Teutoburger Straße, die Grenze zwischen Sterkrade und Osterfeld. Bis 1937 hieß sie im oberen Teil Heinrichstraße, im Grenzbereich Teich­straße, nach einem Teich vom Mühlenbach (Elpenbach) im Bronkhorstfeld benannt.

Ich weiß etwas verwirrend aber auf einen Kartenausschnitt hieß die Heinrichstraße um die Jahrhundertwende auch Antonistraße.

Vehnkampstraße
Klosterhardt
Fenn, Venn, Veen, Vehn ist die Bezeichnung für Moor­land, Kamp = eingehegtes Land. Diese alte Katasterbezeich­nung bedeutet also so viel wie eingehegtes, nasses Feld.
Sie verband früher die Antonie Straße mit der Münzstraße. Heute: Bergbaugelände mit Schacht IV (verfüllt 1994). 1982 wurde dieser Straßenname erneut vergeben. Die neue Straße liegt ebenfalls im Bereich des Schachtes IV, (teilweise deckungsgleich mit der alten Vehnkampstraße).

Quellen.
NZ aus dem Jahre 1934,  1937

Antony-Hütte
https://industriemuseum.lvr.de/de/die_museen/st__antony/st__antony_huette_4/geschichte_10/geschichte_der_st__antony_huette_1.html

Der Kickenberg.
http://www.osterfeld-westfalen.de/antony.html

Geschichte der Hütte
http://www.digitalis.uni-koeln.de/Gutehoffnung/gutehoffnung1-11.pdf

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