Theater für Oberhausen

Günther Lamprecht und seine zweite Frau Gisela Zülch in der Komödie "Das Fenster zum Flur" von Curth Flatow, Städt. Bühnen Oberhausn 1960. Foto: Rudolf Holtappel
  • Günther Lamprecht und seine zweite Frau Gisela Zülch in der Komödie "Das Fenster zum Flur" von Curth Flatow, Städt. Bühnen Oberhausn 1960. Foto: Rudolf Holtappel
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  • hochgeladen von Susanne Schmengler
Wo: Stadtmitte, Oberhausen auf Karte anzeigen

Das Theater Oberhausen ist 90 Jahre alt geworden. Für den Freundeskreis „Theater für Oberhausen“ Grund genug, sich mit der Geschichte des Theaters in den wechselhaften Zeiten zwischen 1920 und heute zu beschäftigen. Gerd Lepges, der Vorsitzende des Freundeskreises, hat dazu ein Buch herausgegeben, das die Theatergeschichte in 16 Szenen beschreibt und in zahlreichen Szenenfotos verdeutlicht.
Schauspiele für Jung und Alt, Opern, Operetten und Musicals sowie drei Höhepunkte der deutschen Theatergeschichte waren in den Oberhausener Spielplänen der neun Jahrzehnte vertreten. Viele bekannte Schauspieler begannen hier ihre Karriere: Uta Sax, Diana Körner, Günther Strack, Günter Lamprecht, Andràs Fricsay, Diether Krebs oder Günther Maria Halmer sind nur einige von ihnen.
Die Operettenlieblinge des letzten Jahrhunderts fehlen ebenfalls nicht in Lepges‘ ausführlicher Dokumentation: Ilse Lehnert und Paul Pokorny, Käthe Guss und Ernst Koschnitzke sind natürlich vertreten. Nur ein berühmter Dirigent fehlt. Seine Bewerbung wurde damals vom Intendanten nicht beachtet. So landete Herbert von Karajan 1935 in Aachen statt in Oberhausen.
Günter Büch und Axel Corti bilden die Schwerpunkte der Darstellung des Schauspiels aus den 60er Jahren, als der Strukturwandel in Oberhausen begann. Die legendäre „Dreigroschenoper“ ist ebenso im Buch enthalten wie die Handke-Uraufführungen.
Die letzten Szenen sind dem neuen Schauspiel gewidmet, das seit 1992 unter den Intendanten Klaus Weise, Johannes Lepper und Peter Carp schon fast zwei Jahrzehnte lang erfolgreich neue Akzente im Kreis der Bühnen an Rhein und Ruhr setzt. Der Titel des Buches ist „Weiterspielen!“.

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