Tetris-Floor bei der Ruhr in Love

Tetris ist das diesjährige Ruhr in Love-Deko-Motto für Daniel Goetza, Dominik Becker und Andre Rautenberg.
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Wo: Olga Park, Vestische Straße 47, 46117 Oberhausen auf Karte anzeigen

Ob das Tetris-Thema „Korobeiniki“ in ihren Sets Verarbeitung findet, wurde zwar nicht verraten, aber zumindest orientiert sich die Deko der beiden Mülheimer Dominik Becker und Andre Rautenberg und des Recklinghäusers Daniel Goetza in diesem Jahr an dem Spiele-Klassiker. Zum siebten Mal präsentieren die Partner eine eigene Stage bei der Ruhr in Love im Olga Park.

„Playerz Club Events, Clublife, Elektronik Kartell & Track 3“ bilden am Samstag, 5. Juli, ein bewährtes Team bei der elektronischen Familienparty. Zwischen 12 und 22 Uhr bespielen dann wieder 40 Floors mit rund 400 DJs und LiveActs das Oberhausener Open-Air-Festival.
Für „Rautenberg & Becker“, die als Zweiergespann und LiveAct am Nachmittag von 15 bis 16.30 Uhr und ein zweites Mal zum Tagesabschluss zum Zuge kommen, und ihre Mitstreiter - alle Drei sind als gleichberechtigte Partner an Finanzierung (inzwischen 2.800 Euro Gesamtbudget), Planung und Durchführung des Floors beteiligt - hat die Ruhr in Love aber längst begonnen. „Seit Januar stecken wir in der Organisation“, weiß der 32-jährige Dominik Becker. Wichtig seien vor allem das Mieten der professionellen Anlage sowie die Idee und Umsetzung der Flächendekoration. „Da sind wir die einzigen, die so einen Aufwand betreiben“, ist man stolz auf ein Alleinstellungsmerkmal.
Jahr für Jahr folgt die Gruppe einem anderen Thema. So hat man etwa zum zehnjährigen Festivaljubiläum mit den Zahlen 1 und 0 gespielt oder im vergangenen Jahr Schirme aufgestellt. „Eigentlich Regenschirme, es war ja schlechtes Wetter angekündigt“, erinnert sich Daniel Goetza, Inhaber des Playerz Club Recklinghausen, „aber die wurden letztendlich als Sonnenschirme genauso gern angenommen.“

128 Styropor-Steine

Die aktuelle Inspiration kam von Becker, „an Tetris habe ich vor einem Jahr schon gedacht“. Mit 128 Styropor-Steinen, handbemalt in bunten Farben, wird die 100 Quadratmeter große Fläche mit der mittlerweile auf 10 x 7 Meter gewachsenen Bühne dann ausgestattet, natürlich ganz im Stile der Computer-Vorlage, in einer Art Puzzle aus Ls und Zs und anderen Formen. Mehrere Tage war man mit ausschneiden und bemalen beschäftigt. „Mit sieben Leuten, aber nur einer Säge“, lacht Goetza. Die aufwändige Vorbereitung und natürlich das Veranstaltungswochenende selber zerren schon an den Nerven, auch sei man auf freundschaftliche Unterstützung angewiesen. Dennoch sind alle Beteiligten mit großer Freude dabei. „Da sind wir eine große Familie“ fühlt man sich in Oberhausen gut aufgehoben.
Bereits am Freitag geht es mit einem rund 30-köpfigen Team zum Aufbau des Floors, der wie gewohnt auf dem Gelände des Wasserspielplatzes zu finden ist, „im Sandkasten“. „Eine traumhafte Location im Beachstyle und direkt neben der Hauptbühne“, schwärmt Becker. Goetza wird sogar dort übernachten, schließlich muss ja jemand auf das teure Equipment Acht geben. „Zwar gibt es einen Security-Dienst des Veranstalters, aber der kann natürlich nicht für alle haften“, weiß er um die Eigenverantwortlichkeit. Diesen Job übernehme er aber gern, er bringe ihm sogar die richtige Einstimmung auf den bevorstehenden Tag.
Den wird der Recklinghäuser musikalisch auch um 12 Uhr eröffnen. „Es dauert ja etwas, bis die Leute auf das Gelände eingeströmt sind“, so beginne das eigentliche Line-Up erst danach. Offiziell ist „Dan G“ erst von 18.30 bis 20 Uhr an der Reihe. Zu hören gibt es bei dem 33-Jährigen vornehmlich House, während der übrige Tag eher Techno-lastig werden wird. Nach Feierabend zieht Goetza dann weiter zu seiner After-Show-Party in Recklinghausen, bevor er dann Sonntag und Montag endlich ausspannt.
Um den Abbau bis in die späte Samstagnacht kümmern sich derweil unter anderem die Mülheimer Kollegen. „Aber das wird schnell gehen“, hofft Andre Rautenberg (37), immerhin die Bühne werde von dem Verleiher selbst abgeholt. Und dann kann man sich ja schon um 2015 Gedanken machen ...

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